Windows 10 auf Xbox One heißt One Core: Ausblick auf den Release im November

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Windows 10 auf Xbox One heißt One Core Ausblick auf den Release im November
Quelle: twitter.com

Im November wird sich für Xbox-One-Besitzer einiges ändern, denn Windows 10 kommt auf die Konsole. Das stark angepasste System wird dort One Core heißen und soll weiter auf die Anwender maßgeschneidert werden, dabei die gesamte Benutzeroberfläche schneller machen und am Ende dank DirectX 12 auch Spiele besser laufen lassen.

Mittlerweile sollte sich herumgesprochen haben, dass Microsoft das Betriebssystem der Xbox One komplett umbauen wird und auf einen Unterbau auf Basis von Windows 10 setzt. Der Release des "One Core" genannten Systems ist für Herbst angesetzt. Mike Ybarra, Director of Program Management, Xbox and Windows Platform, gab nun im Podcast von Larry "Major Nelson" Hyrb einen Ausblick.

Er sieht die Ankündigung der Abwärtskompatibilität auf der E3 als einer der großen Meilensteine in der Evolution der Xbox One. Das Xbox Platform Team, das für alles außerhalb der Spiele für die Xbox One zuständig ist, arbeitet derzeit an einigen tiefgreifenden Veränderungen für das Ökosystem. Diese Änderungen fußen auch auf dem Preview-Programm, in dem Spieler Zugriff auf frühe Softwareversionen bekommen und Feedback geben können. Zunächst wird die New Xbox Experience nur einer überschaubaren Gruppe zugänglich sein. Doch die soll sukzessive erweitert werden. Der Grund für die kleinere Gruppe liegt schlichtweg darin, dass in diesen Vorabversionen einiges nicht funktioniert und Teilnehmer entsprechend ins Bild gesetzt werden müssen.

Der größte Schritt wird wohl die Umstellung des Betriebssystems auf Windows 10 sein, das auf der Xbox One "One Core" heißt und stark angepasst ist. Ein großer Fokus liegt dabei auf dem Ziel, die Benutzeroberfläche sehr schnell und reaktionsfreudig zu machen. Gegenüber der Xbox 360 konnten manche Aufgaben bis zu 50 Prozent beschleunigt werden, weil sie in der Benutzeroberfläche besser organisiert sind und schneller reagieren.

Es gibt aber auch wirklich praktischen Nutzen in der sogenannten "New Xbox Experience". Entwickler können nun beispielsweise direkt mit Spielern kommunizieren und wie etwa auf Steam Ankündigungen platzieren, beispielsweise über einen neuen Patch. Möglich sollen aber unter anderem auch Umfragen sein. Das ist die weitergedachte Idee aus dem Feedback-Programm für die Xbox One, die laut Ybarra sehr viel Gutes für die Entwickler einbrachte und man so das gesamte System genauer und besser auf die Wünsche der Spieler zuschneiden konnte.

Kleiner Blick über den Tellerrand: Laut Ybarra kommt auch die Xbox App für Windows sehr gut an. Auch hier konnte Microsoft wohl viel Feedback einsammeln. Für die App soll es möglicherweise auch ein Preview-Programm geben.

Quelle: Major Nelson

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