Xbox-CEO: Konsolen für Tausende Dollar sind "schwer vorstellbar"
Xbox-CEO Asha Sharma hat im Fortune-Interview Konsolen für Tausende US-Dollar eine Absage erteilt und kündigt noch für 2026 neue Geschäftsmodelle an. Wer auf eine bezahlbare nächste Xbox hofft, darf vorsichtig hoffen.
Xbox-CEO Asha Sharma hat auf der Konferenz Fortune Brainstorm Tech in Aspen erste Einblicke in die künftige Konsolen- und Spielestrategie von Microsoft gegeben. Spieler, die angesichts der anhaltenden Speicherkrise einen vierstelligen Preis für die nächste Xbox-Generation ("Project Helix") befürchten, erhalten damit erstmals eine grobe Orientierung von höchster Stelle. Zugleich bekräftigte die seit dem Februar amtierende Nachfolgerin von Phil Spencer das Comeback der Exklusivtitel.
Xbox-CEO: Exklusivtitel statt vierstelliger Konsolen-Preise
Ein Massenpublikum werde kaum Tausende US-Dollar für eine Konsolengeneration ausgeben können, stellte Asha Sharma im Gespräch mit Fortune klar. Die Branche sei nun an einem Punkt angekommen, an dem sich die Frage stelle, was eine Konsole wirklich brauche, statt schlicht die leistungsstärkste Premium-Hardware der Welt zu bauen. Noch in diesem Jahr werde man "radikal andere Geschäftsmodelle" sehen, welche zuvor niemand erwartet habe. Konkreter wurde die Xbox-Chefin nicht.
Ich denke, es stellt sich die Frage, was für Konsolen wirklich gebraucht werden - statt einfach nur die leistungsstärkste Premium-Konsole der Welt zu bauen.
Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem man sich schwer vorstellen kann, dass ein Massenpublikum Tausende Dollar für eine Konsolengeneration ausgeben kann.
Deshalb glaube ich, dass wir später in diesem Jahr radikal andere Geschäftsmodelle sehen werden, die früher niemand erwartet hätte.
— Asha Sharma, Xbox-CEO
Der Hintergrund ist bekannt: Die durch den KI-Boom ausgelöste Speicherkrise treibt die Komponentenkosten in die Höhe und zwingt Microsoft beim Project Helix zum Umdenken, wir berichteten. Branchenberichte bezifferten die Kosten für die Herstellung der Next-Gen-Konsole zuletzt auf bis zu 1.200 US-Dollar.
Sharma bekräftigte derweil die technische Ausrichtung des Systems: Project Helix soll Xbox- wie PC-Spiele ausführen und abwärtskompatibel sein.
Wir sind der zweitgrößte Publisher der Welt, und wenn man das ist, möchte man, dass die eigenen Spiele überall sind. Man ist stärker, wenn die Welt mit einem spielt.
Gleichzeitig werden wir zunehmend selbst zu einer Plattform, und es ist schwer, Beispiele für Plattformen zu finden, die keine exklusiven Dienste und Inhalte haben.
Für uns ist das ein Weg. Unser Geschäft ist, wie Sie angemerkt haben, nicht besonders gesund. Deshalb beginnen wir damit, ein bis zwei prägende Exklusivtitel einzuführen. Wenn das Geschäft gesünder wird, werden wir prüfen, ob wir mehr tun können.
— Asha Sharma, Xbox-CEO
Weitere Informationen liefert das rund 20-minütige YouTube-Video von Fortune.
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Quelle: Fortune via Tom Warren

Also AI Gaming.
Cloud Gaming gibt es bereits, zwar nicht unbedingt gut von Xbox, aber verfügbar.
AT0 wurde ja hauptsächlich fürs Cloudgaming gemacht.
Als die 360 raus kam, war sie auf dem Niveau eines High-End PC.
Fand die 360 eine der spannendsten Konsolen, technisch gesehen.
Einführung von Unified Memory, Mehrkern CPU, erste Unfied Shader GPU, eine Tessellationseinheit.
Aber grundsätzlich, wenn das Niveau einer Series X zum Release gehalten wird, dann wird die Next Gen von Konsolen doch ordentlich.