Nasa-Experiment: Vier Freiwillige beenden einjährige Mars-Simulation

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Nasa-Experiment: Vier Freiwillige beenden einjährige Mars-Simulation
Quelle: NASA

Nach 378 Tagen wurde das "Chapea"-Experiment planmäßig und mit Erfolg abgeschlossen. Vier Freiwillige simulierten eine bemannte Mars-Mission, um zukünftige Raumfahrten zu ermöglichen.

Etwas mehr als ein Jahr lang führte die US-Raumfahrtbehörde NASA eine Simulation durch, die der Vorbereitung bemannter Missionen auf den Mars diente. Die "Chapea"-Mission - kurz für "Crew Health and Performance Exploration" - soll dabei helfen, zu einem späteren Zeitpunkt Menschen wieder auf den Mond und schlussendlich auch auf den Mars zu bringen.

378 Tage lang wurden innerhalb dieser Simulation die Biologin Kelly Haston, die Mikrobiologin Anca Selariu, der Arzt Nathan Jones sowie Ross Brockwell, der öffentliche Bauarbeiten im US-Bundesstaat Virginia organisiert, in einem Habitat freiwillig zusammengebracht. Seit vergangenem Samstag gilt das Chapea-Experiment als "erfolgreich beendet".

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Das fensterlose Gebäude "Mars Dune Alpha" selbst wurde per 3D-Druck gefertigt. Auf den rund 160 Quadratmetern waren mehrere Schlafzellen, Wohn- und Arbeitsbereiche sowie eine medizinische Station erbaut. Ein Außenbereich wurde für vereinzelte Simulationen von Mars-Außeneinsätzen genutzt; auch umweltbedingte Stresssituationen wurden hier getestet. Daneben wurde die zeitliche Distanz zum Mars berücksichtigt: Wollten die Probeastronauten etwa eine SMS an Familienangehörige versenden, dauerte dies rund 22 Minuten.

Die vier Probanden wurden indes nach folgenden Kriterien ausgewählt: Neben der US-Staatsbürgerschaft oder einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung musste ein naturwissenschaftlicher Universitätsabschluss sowie mindestens 1.000 Flugstunden vorliegen. Zudem sollten die Teilnehmer zwischen 30 und 55 Jahren sein, "gesund und motiviert" sowie Nichtraucher sein.

Die erwähnten Außeneinsätze waren auch für die Reaktion der Probanden auf physische Belastungen gedacht, eine entsprechende körperliche Fitness ist also unabdinglich für den Erfolg der Mission. Im kommenden Jahr soll es mit einem erneuten Testlauf weitergehen: Für das Frühjahr 2025 ist die nächste Chapea-Mission geplant.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Torsley BIOS-Overclocker(in)
        Zitat

        Wollten die Probeastronauten etwa eine SMS an Familienangehörige versenden, dauerte dies rund 22 Minuten.
        solange dauert es bei mir immer wenn jemand was von mir per messenger will. ^.^

        na ich hoffe musk ist einer der ersten die richtung mars aufbrechen. aber das bezweifle ich leider.
      • Von Torsley BIOS-Overclocker(in)
        Zitat

        Wollten die Probeastronauten etwa eine SMS an Familienangehörige versenden, dauerte dies rund 22 Minuten.
        solange dauert es bei mir immer wenn jemand was von mir per messenger will. ^.^

        na ich hoffe musk ist einer der ersten die richtung mars aufbrechen. aber das bezweifle ich leider.
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ΔΣΛ
        ein leben dort stelle ich mir sehr hart vor.
        War bei den Entdeckern an Land und zur See auch so.
        Inklusive Krankheiten, elender Magel, Meutereien,
        abgeschlachtet von den Einheimischen etc.

        Vom Sexualverhalten 4 Monate auf See ganz zu schweigen.

        Heute steigst in den 1st Class-Flieger....
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Total Recall lässt grüßen
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        Ich bin ja ein großen freund von Weltraummissionen, aber so wie es sich vor allem Musk vorstellt, also Tausende oder noch viel mehr Leute auf dem Mars quasi sich selbst zu überlassen (Achtung, bewusste Übertreibung!), halte ich für schwachsinnig. Gut ausgebildete und gründlich überprüfte Leute, die vor allem mental äußerst stabil sind, schaffen dies, aber vom Durchschnittstyp glaube ich dies nicht. Der Mars ist was für Wissenschaftler, viel später womöglich was für Bergbaufirmen, aber wer will freiwillig auf dem Mars leben, ich nicht, alles dort tötet dich schnell wenn man nicht aufpasst, Strahlung ist extrem hoch, sehr niedriger Luftdruck, nichts was man atmen kann, niedrige Temperaturen wenn man nicht gerade am Äquator ist, ein leben dort stelle ich mir sehr hart vor.
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