Heise übernimmt Mindfactory: Neues Standbein in der Gruppe
Nachdem der Hardwarehändler Mindfactory in wirtschaftliche Turbulenzen geraten ist und Insolvenz anmelden musste, steigt nun die Heise Gruppe aus Hannover in Wilhelmshaven ein.
Am 1. Juni 2025 wurde das Insolvenzverfahren der Mindfactory GmbH eröffnet. Der Hardwareversender geriet in wirtschaftliche Schwierigkeiten, was medial begleitet und vor allem in Foren viel diskutiert wurde.
Nach dem Versuch einer Insolvenz in Eigenverwaltung will Heise aus Hannover den Hardwareversender aus Wilhelmshaven mittels eines Asset-Deals übernehmen - vorausgesetzt, die Kartellbehörden stimmen zu. Mindfactory habe den Vertrag am 30. Juni 2025 unterzeichnet. Zu den Details schweigt man sich allerdings wie so häufig aus. Man bekräftigte aber, dass der Standort in Wilhelmshaven bestehen bleiben soll und Mitarbeiter wie Kunden übernommen werden.
Die Heise-Gruppe steigt damit im größeren Stil in den Versand von Computerelektronik ein. Bis zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten Anfang des Jahres galt Mindfactory für viele als erste Anlaufstelle - auch wegen der attraktiven Preise. Geschäftsführer Ansgar Heise sagt zur Übernahme: "Damit sichern wir den erfolgreichen Unternehmensweg und wollen ihn vor Ort weiter ausbauen und stärken. Ich könnte mir vorstellen, dass wir mit dem Bereich Hardwarehandel eine neue Säule in unserem Unternehmen aufbauen."
An dieser Stelle erwähnenswert ist, dass die Heise Gruppe seit 2014 mehrheitlich im Besitz der Preisvergleich Internet Services AG aus Wien ist, aus deren Datenbank auch der PCGH-Preisvergleich gespeist wird. Heise ist zudem an billiger.de und guenstiger.de beteiligt.
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Dort gibt es folgende Einträge:
Lagerfläche erweitert 2002
zweites Lagerhaus 2003
Ausbau Vertriebsmodell 2005
Lagerfläche ausgebaut 2020
Ich war auch noch nie dort. Aber ich würde mich über Vor-Ort-Informationen aus erster Hand tatsächlich freuen. War bisher mein Lieblingshändler und alles ging so extrem schnell und die Kommunikation war wirklich sehr zuvorkommend.
Weil der Bereich halt sehr komplex ist. Und laufend kostenoptimiert wird um Konkurrenzfähig zu bleiben und den Kunden den bestmöglichen Preis überhaupt bieten zu können.
Will den Text nicht zu sehr mit fachlichen Dingen aufblasen die ihn unlesbar machen oder man ihn garnicht erst lesen möchte. Deshalb nur ein paar Stichworte die beim darüber Nachdenken eigentlich sofort im Kontext den Sinn dieser Veränderungen in der Logistikbranche nachvollziehbar machen.
LKW-Maut - Kraftstoff Preise - Löhne - Container Gebühren - Zoll - Service-Abwickeln - Verpackungskosten - Abfallreduzierung - Transportschäden minimieren und vieles mehr...
Dort gibt es folgende Einträge:
Lagerfläche erweitert 2002
zweites Lagerhaus 2003
Ausbau Vertriebsmodell 2005
Lagerfläche ausgebaut 2020
Ich war auch noch nie dort. Aber ich würde mich über Vor-Ort-Informationen aus erster Hand tatsächlich freuen. War bisher mein Lieblingshändler und alles ging so extrem schnell und die Kommunikation war wirklich sehr zuvorkommend.
Teils werden die Waren auch gleich vom Distributor aus zum Kunden versendet und nach der Kommissionierung per Pick-Pack-Verfahren nur noch verklebt und gelabelt. Der Händler hat direkt Zugriff auf die Lagerbestände des Warenwirtschafssystems und kann das in seinem Onlineshop entsprechend berücksichtigen.
Das ergibt auch wirtschaftlich sehr viel Sinn, denn es wäre ziemlich blöd ne Grafikkarte welche bei Mindfactory von Aachen aus gekauft wird, und bei beispielsweise einem bekannten Distributor mit "a" in Baesweiler gelagert ist, zuerst nach Wilhelmshafen zu senden und dann wieder zurück nach Aachen was neben Baesweiler liegt.
MF war und ist nur eine Paketschubse. Da ist nichts mit Logistik oder dickem Lager.
Geizhals wird aber sicher mit seinen Daten konzernintern genutzt, um Trends und potenzielle Verkaufshits zu identifizieren und daran über MF teilhaben zu können. MF war und ist nur eine Paketschubse. Da ist nichts mit Logistik oder dickem Lager. Da passt es dann auch wunderbar ins Bild, dass man Zugriff auf Preisvergleichsanalysen bekommt, um das Verkaufsvolumen noch weiter zu steigern. Amazon macht das mit seinen Marketplace-Händlern nicht anders. Was gut läuft, wird identifiziert und am Ende selbst (billiger) angeboten.