Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE im Praxistest: Schnelles Internet, überall

Schnelles Internet, egal wo: Der Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE verspricht maximale Flexibilität für zu Hause und unterwegs. Wie gut das funktioniert, zeigt der Praxistest.

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Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE im Praxistest: Schnelles Internet, überall
Quelle: PCGH-Ratgeber

Nachfolgend finden Sie einen Hands-on-Praxistest unseres Redakteurs Chris. Um persönliche Erfahrungen und Einschätzungen zum Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE authentisch wiedergeben zu können, ist der Testbericht in der Ich-Form verfasst.

Internet ist elementarer Bestandteil der Grundversorgung. Und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Kabelverbindungen schwächeln oder beim Anbieterwechsel der neue Router zu lange braucht. Gerade wer im Home Office arbeitet oder gerne online zockt, sitzt dann auf dem Trockenen. Abhilfe schaffen können dabei glücklicherweise Mobilfunk-Router wie der Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE. Der sorgt nicht nur zu Hause für superschnelles Internet, sondern auch im Garten, im Hotel oder theoretisch sogar im Campingwagen.

  • Konnektivität: Wi-Fi 6 Dual-Band (2,4 + 5 GHz)
  • Geschwindigkeit: Bis zu 3.600 Mbit/s (2.400 + 1.200 Mbit/s)
  • Eingänge: Nano-SIM-Kartenslot, USB-C (Wartung), FXS (Telefon), 1- & 2,5-Gigabit-Ethernet-Port, Stromkabel
  • Maße in mm: 115 × 115 × 233

Lieferumfang des Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE Quelle: PCGH-Ratgeber Lieferumfang des Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE

100-prozentig kabellos ist der Router zwar nicht, da er neben einer kurzen Anleitung, einem RJ11-Telefon- und einem RJ45-Ethernet-Kabel auch mit einem Netzteil daherkommt. Wer im Auto aber über eine entsprechende Steckdose verfügt, kann damit tatsächlich auch in der Natur online bleiben. Dem kommt ebenfalls zugute, dass er mit ca. 23 cm Höhe bei 643 Gramm zwar etwas voluminös, aber nicht allzu schwer und außerdem wirklich stabil gebaut ist.

Ferner hat der Router neben dem obligatorischen Nano-SIM-Slot noch einen klassischen 1 Gigabit-Port sowie einen leistungsstarken 2,5 Gigabit-WAN/LAN-Port. Letzterer ist vor allem für alle interessant, die das Maximum an Geschwindigkeit aus einem Glasfaseranschluss oder leistungsfähigen lokalen Netzwerk herausholen möchten. Hinzu kommen ein USB-C-Eingang für Wartungszwecke sowie ein FXS-Anschluss für den Betrieb eines klassischen Analogtelefons. Gerade für Ferienwohnungen oder kleine Büros kann das sinnvoll sein, wenn man auch unterwegs nicht auf Festnetztelefonie verzichten möchte.

Meiner Meinung nach macht sich der Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE rein optisch dank seines schlichten wie eleganten Designs aber überall wunderbar. Durch die Luftlöcher erinnert er mich sogar ein wenig an eine weiße Xbox Series X. Außerdem steht er dank der gummierten Füße zu jeder Zeit fest, ganz ohne Rutschgefahr. Und die LEDs auf der Vorderseite leuchten angenehm schwach, was manch einen vielleicht stören mag. Ich finde das hingegen sehr praktisch, da er so in einem dunklen Raum, etwa beim Filmschauen, nicht unentwegt die Blicke auf sich zieht.

Lieferumfang des Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE Quelle: PCGH-Ratgeber Lieferumfang des Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE

Plug-and-surf

Was mir beim Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE besonders positiv aufgefallen ist: Die Inbetriebnahme ist wirklich kinderleicht. Zunächst musste ich die PIN-Abfrage meiner Nano-SIM-Karte deaktivieren, was ganz einfach in den Handyeinstellungen geht. Trotzdem sollte man diesen Schritt nicht überspringen, da es sonst keine Möglichkeit gibt, die PIN einzugeben. Anschließend konnte ich die SIM einlegen, den Router an den Strom hängen, und schon nach wenigen Sekunden stand die Internetverbindung. Das Einloggen ins WLAN funktionierte problemlos über das voreingestellte Passwort auf der Unterseite des Geräts. Ich war in weniger als fünf Minuten online, ganz ohne komplizierte Konfiguration oder lange Wartezeiten. Und sollte dennoch etwas nicht funktionieren, war der Support überaus freundlich und hilfsbereit.

Wer den Router als klassischen Mobilfunk-Router nutzen möchte, ist damit also ruckzuck startklar. Optional lässt sich das Gerät auch als reinen Access Point betreiben, zum Beispiel wenn man es in ein bereits bestehendes Netzwerk einbinden möchte. Dafür gibt es ein übersichtliches Webinterface, das sogar für Einsteiger verständlich aufgebaut ist. Fortgeschrittene können hier aber natürlich deutlich tiefer einsteigen.

Die Devolo Home Network App

Etwas anwendungsfreundlicher, aber auch weniger umfangreich als die Weboberfläche ist die Devolo Home Network App. Darüber lassen sich einige wichtige Einstellungen bequem vornehmen - etwa das Anpassen von SSID, Passwort oder das Aktivieren eines Gäste-WLANs - sowie Firmware-Updates aufspielen. Gerade in puncto Sicherheit ist das ein klarer Pluspunkt, da Devolo regelmäßig Software-Updates anbietet. Und auch die integrierte WPA3-Verschlüsselung ist aktuell als einer der sichersten Standards für drahtlose Netzwerke. Alternativ stehen jedoch WPA2 und WPA zur Verfügung, falls ältere Endgeräte zum Einsatz kommen.

Der Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE bietet maximale Flexibilität

Wie eingangs erwähnt, punktet der Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE neben der einfachen Einrichtung vor allem mit seiner Flexibilität. Dank modernem Mobilfunk-Standard 5G kann er theoretisch überall zum Einsatz kommen, wo Mobilfunkempfang vorhanden ist. Und zudem unterstützt er die gängigen Standards 3G und 4G inklusive 4×4 MIMO im Download und 2×2 MIMO im Upload. Die insgesamt sechs verbauten Antennen sorgen dabei für eine stabile Verbindung, die ich direkt feststellen durfte. So erreichte mein verbundenes Smartphone ca. 140 Mbit/s, ohne Router dagegen nur ca. 22. Allerdings habe ich in meiner Altbauwohnung auch einen spürbaren Empfangsverlust festgestellt, wenn ich mich zwei Zimmer entfernt aufhielt. Dafür finde ich es sehr praktisch, dass sich die Signalstärke direkt am Router über LEDs ablesen lässt, um so schnell den optimalen Standort herauszufinden. Gerade wer den Router mobil nutzt, etwa im Wohnmobil oder Ferienapartment, wird diese Funktion schnell schätzen lernen.

Im WLAN-Bereich setzt Devolo auf den Wi-Fi 6 Standard, der nicht nur höhere Geschwindigkeiten ermöglicht, sondern auch für mehr Stabilität und geringere Latenzen sorgt. Mit bis zu 3.600 Mbit/s (2.400 Mbit/s über 5 GHz und 1.200 Mbit/s über 2,4 GHz) ist das Gerät dabei für Streaming, Online-Gaming oder Videokonferenzen bestens gerüstet. Wobei ich selbstverständlich erwähnen muss, dass solch utopische Datenraten hierzulande ... nun, utopisch sind.

Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE: Fazit

Unterm Strich überzeugt der Devolo WiFi 6 Router 3600 5G LTE vor allem durch seine enorme Flexibilität. So liefert er schnelles Internet, egal ob zu Hause oder unterwegs, als Haupt- oder auch als Ersatzrouter. Die Einrichtung geht dabei kinderleicht von der Hand, vorausgesetzt, man deaktiviert vorab die PIN-Abfrage der SIM-Karte. Hier wäre ein automatischer Assistent wünschenswert, um das noch komfortabler zu gestalten. Und außerdem funktioniert der Router nur mit SIM-Karten ohne Netzsperre. Wer hier unsicher ist, sollte das vorher prüfen, gerade bei älteren oder subventionierten Verträgen. In meinem Test war die Verbindung aber stabil und die Geschwindigkeit ordentlich.

Dank Wi-Fi 6, gutem Durchsatz und solider Verarbeitung ist der Router auch für Streaming oder Homeoffice eine Alternative zum klassischen Festnetz. Die Home Network App bietet grundlegende Einstellungen für Einsteiger und über das Webinterface kommen auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten. Wer unabhängig vom klassischen Internetanschluss bleiben möchte, bekommt hier ein nicht ganz günstiges, dafür jedoch umso umfangreicheres Gesamtpaket.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Richie
        Gut, das ist ja auch nur logisch und wird im Artikel so eingeordnet. Wenn der Provider/die Abdeckung nicht mitmacht, liegt das Potenzial für externe Verbindungen brach. Für interne Netzwerke (etwa NAS, andere Rechner im Haus) ist das dann trotzdem noch ein nettes Extra.
        Ja schon. Ich habe auch nichts gegen schnelles WLAN und nette Extras gesagt
        Nur gegen die Schlussfolgerung, dass damit "Schnelles Internet, überall" möglich wird.

        "Überall" ist auch so ein gewagtes Versprechen
        Zudem ist das Hauptversprechen dieses Gerätes ja Mobilfunk auf WLAN.
        In Deutschland?
        Stell das Ding mal in der Bahn auf den Tisch. Auch ohne Tunnel ...

        Ich seh' schon die Leute, die Wifi 6 hinstellen und dann hintendran mit 1Gbps-LAN ans NAS gehen...
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Richie
        Gut, das ist ja auch nur logisch und wird im Artikel so eingeordnet. Wenn der Provider/die Abdeckung nicht mitmacht, liegt das Potenzial für externe Verbindungen brach. Für interne Netzwerke (etwa NAS, andere Rechner im Haus) ist das dann trotzdem noch ein nettes Extra.
        Ja schon. Ich habe auch nichts gegen schnelles WLAN und nette Extras gesagt
        Nur gegen die Schlussfolgerung, dass damit "Schnelles Internet, überall" möglich wird.

        "Überall" ist auch so ein gewagtes Versprechen
        Zudem ist das Hauptversprechen dieses Gerätes ja Mobilfunk auf WLAN.
        In Deutschland?
        Stell das Ding mal in der Bahn auf den Tisch. Auch ohne Tunnel ...

        Ich seh' schon die Leute, die Wifi 6 hinstellen und dann hintendran mit 1Gbps-LAN ans NAS gehen...
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von G4mest3r
        Last I checked war "Internet" nicht WLAN.

        Egal wie schnell das WLAN ist, irgendwie muss das ja noch ins Netz gehen und DAS hängt nach wie vor vom Provider, den Leitungen und den Anschlussmöglichkeiten hinten am Router ab.

        Ein 3,6Gbps WLAN hilft mir Null, wenn das Internet nur 16Mbps kann.
        Gut, das ist ja auch nur logisch und wird im Artikel so eingeordnet. Wenn der Provider/die Abdeckung nicht mitmacht, liegt das Potenzial für externe Verbindungen brach. Für interne Netzwerke (etwa NAS, andere Rechner im Haus) ist das dann trotzdem noch ein nettes Extra.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Kein WiFi 7?

        Bei dem Preis hätte man das eigentlich erwarten können.
      • Von Misanthrop68 Volt-Modder(in)
        Wird aber in ein Intranet sehr relevant. Wenn z.B. ein NAS im WLAN mit dran hängt.
      • Von PureLuck Software-Overclocker(in)
        Fast 400€ für Devolo? Nein danke.
      Direkt zum Diskussionsende
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