WLAN gefährdet das Klima? Das steckt hinter der Kampagne der Londoner Universität
Ein Werbeplakat der University of East London sorgt für Aufsehen: Es suggeriert, dass WLAN das Klima schädige. Es steckt allerdings tatsächlich ein anderes Thema dahinter.
WLAN steht aktuell im Mittelpunkt einer aufmerksamkeitsstarken Kampagne der University of East London. In der Londoner U-Bahn sorgt ein großflächiges Plakat mit der Aussage "WiFi doesn't grow on trees. Your screen time is damaging the climate." für Irritation. Die Formulierung lässt auf den ersten Blick vermuten, dass drahtlose Netzwerke selbst eine Gefahr für die Umwelt darstellen. Tatsächlich richtet sich die Botschaft jedoch gegen den hohen Energieverbrauch durch digitale Inhalte und die damit verbundenen Rechenzentren.
Das plakative Hervorheben von WLAN dient in erster Linie dazu, Aufmerksamkeit für die Thematik zu erzeugen. Die eigentliche Problematik liegt im steigenden Energiehunger von Streaming-Diensten, Social Media und Cloud-Infrastrukturen. Rechenzentren, die für diese Dienste nötig sind, sollen laut der Kampagne bereits mehr Emissionen verursachen als die weltweite Luftfahrt. Router und Access Points tragen im Vergleich dazu nur marginal zum Energiebedarf bei, was allerdings nicht aus dem Plakat hervorgeht.
Die University of East London nutzt nach eigenen Angaben die Kampagne, um auf ihre Forschungsarbeit aufmerksam zu machen. Dort wird untersucht, wie Rechenzentren effizienter und klimafreundlicher gestaltet werden können. Die Ansätze reichen von moderner Kühlung über den Einsatz erneuerbarer Energien hin zu optimierten Serverarchitekturen. Ziel ist es, die wachsende Abhängigkeit von digitalen Inhalten und Cloud-Diensten mit geringeren ökologischen Auswirkungen zu verbinden.
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Quelle: via Tom's Hardware

Farben Lacke für den Druck Papier vom Wald.
Energieaufwand es her zu stellen.
Nun wandelt sich das.
Ganz ehrlich, solange der Mensch lebt, wird er zwangsläufig die Ressourcen der Erde ausschöpfen.
Egal ob schnell oder langsam.
Nun kommt es auf die stärkere Lobby an, die uns vor gaukelt was umweltfreundlicher ist.
Jeder soll im eigenen gesunden Ermessen handeln.
Alles andere ist eine reine Glaubens / Lobbysache, finde ich.
Ihr könnt in WPW im Klima-Thread weiter Diskutieren.
Formuliert man es kurz, denken sich die wenigstens den Zusammenhang dazu.
Formuliert man es lang, spricht also in diesem Fall hier zum Beispiel aus, dass die moderne online-Nutzung von Bildschirmgeräten eine umfangreiche Internet-Infrastruktur weit jenseits des lokalen Zugangspunkts erfordert, welche sowohl im Aufbau als auch Betrieb Ressourcen und Energie benötigt, also über CO2-Emissionen ein Klimafaktor ist, dann lesen die Leute bestenfalls den ersten Halbsatz, aber beispielsweise diese zusätzlich zur Verdeutlichung eingeschobene Ergänzung nicht* mehr, sodass die Conclusio, die logischerweise immer erst am Ende respektive nach der Erklärung stehen kann, gar keine Beachtung mehr erhält. Ob man daraus schlussfolgern sollte, dass miss- oder gar absichtlich falsch verständliche Formulierungen zum Erwecken von Aufmerksamkeit besser sind, als gar nicht beachtet zu werden, ist ein viel diskutiertes Thema, spätestens wenn es um Überschriften geht.
*: Diese Fußnote ergibt keinen Sinn, aber wer von denen, die sie erst am Ende des Posts gelesen hat, weiß noch, an was für einem Wort das Sternchen stand und wer von denen, die direkt hierher gesprungen sind, müssen den Satz, aus dem sie kamen, noch einmal von Anfang an lesen, um ihn komplett zu verstehen, weil Langfassungen halt auch zu lang sein können?
Ganz ehrlich? Nein, diese Formulierung lässt mich auf garkeinen Fall auf den ersten Blick so etwas vermuten. Wieso sollte ich so etwas vermuten, es steht doch ganz eindeutig dran, dass es um die "Screen Time" und nicht um WiFi geht? Gibt es wirklich so viele Leute, die einen solch fundamentalen Unterschied nicht kapieren? Ich bin eher davon irritiert.
Die Schäden durch Überflutungen, Hitze und Dürre in Deutschland sollten in den letzten Jahren übrigens deutlich 12 stellige Summen erreicht haben. Aber nicht einmal zur Ahrtalflut ist die beschriebene Problemklientel aufgewacht. Subjektiv habe ich den Eindruck, sie verbündet sich stattdessen mit andern Verschwörungsbewegungen, vor allem mit denen die ihr "Volk" von Migranten bedroht sehen.
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Man sollte sich von allem befreien und die Belange, die wir im eigenen Land haben, verfolgen.
Dazu gehört auch, daß nicht dem kleinem Mann die alleinige Verantwortung für die Umwelt übertragen wird, während woanders auf die Pauke gehauen wird:
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