Killer AX1650: Rivet Networks präsentiert erstes Wi-Fi-6-Modul für Spieler
Rivet Networks hat mit dem Killer AX1650 die erste Erweiterungskarte mit Unterstützung für Wi-Fi-6 vorgestellt, die sich an Spieler richtet. Die M.2-Karte bringt die für den Hersteller üblichen Techniken mit und soll so ein Spielen mit niedriger Latenz und hoher Bandbreite ermöglichen. Zu Beginn wird der Killer AX1650 exklusiv an Dell verkauft - für den Einsatz in Alienware-Produkten.
Nachdem Asus und Netgear bereits seit einiger Zeit Router mit Unterstützung für 802.11ax (Wi-Fi-6) anbieten, präsentiert Rivet Networks nun die erste Erweiterungskarte mit dem neuen Standard, die für Spieler gedacht ist. Das M.2-2230-Modul Killer Wi-Fi 6 AX1650 setzt auf einen Intel-Chip und je zwei Antennen zum Senden und Empfangen von Daten.
Am Anfang nur für Alienware
Rivet Networks bewirbt den Killer Wi-Fi 6 AX1650 mit einer maximalen Datenrate von bis zu 2,4 Gbps. Im Vergleich zur nicht näher genannten Vorgängergeneration, die mit 80 MHz Kanalbandbreite funkt, soll die Erweiterungskarte den dreifachen Datendurchsatz erreichen. Im Vergleich zur Vorgängergeneration mit Unterstützung für einen Datenaustausch mit 160 MHz - mit dieser Kanalbandbreite arbeitet auch der AX1650 - soll das neue Modul immer noch 40 Prozent vor der Vorgängergeneration liegen.
Quelle: Rivet Networks
Killer Wi-Fi-6 AX1650
Als Vergleich wird hierbei der Killer Wireless-AC 1550 herangezogen, der in einigen Gaming-Notebooks zum Einsatz kommt. Derselbe Einsatzzweck dürfte auch dem AX1650 bevorstehen. Passend dazu wirbt Rivet Networks mit einer automatischen Erkennung und Priorisierung wichtiger Datenpakete, um beispielsweise die Latenz in Spielen zu senken. Auch soll das Modul unnötige Nebenprozesse während dem Spielen unterbinden und so die Belastung des Prozessors sowie des Arbeitsspeichers senken. Handfeste Messwerte liefert das Unternehmen dazu aber nicht.
Passend zum Thema: Wi-Fi 4, 5 und 6: WLAN-Standards erhalten neue Namensgebung
Wird das Modul mit einem LAN-Controller von Rivet Networks kombiniert, so soll das Gerät Daten parallel über LAN und WLAN übertragen können. Welche Daten über welchen Weg gesendet werden, wird normalerweise automatisch entschieden, die Nutzer können Anwendungen und Websites aber auch manuell zuweisen. Eine solche Kombination aus LAN- und WLAN-Controller gibt es mit bestehenden Killer-Produkten bereits: Beispielsweise im Alienware M15 ist diese anzutreffen.
Zum Start werden die Module exklusiv an Alienware (Dell) verkauft, die diese in Notebooks und Desktop-PCs verbauen wollen. Die kommenden Modelle Area 51M, M15 und M17 sollen auf den AX1650 setzen. In Zukunft werden auch andere Unternehmen die Erweiterungskarte kaufen können, eine Version für Endkunden ist aber wohl nicht geplant.
Quellen: Killer Networking, Computerbase


Aber: Ohne RGB!
Killer-Produkte haben weder eine bessere Reichweite, Ping oder erfinden das WLAN sonstwie neu.
Killer-Produkte haben weder eine bessere Reichweite, Ping oder erfinden das WLAN sonstwie neu.
Schön das es soetwas gibt aber was hilft die beste Netzwerkkarte wenn das Routing zum Gameserver, Gamemechanik oder Serverstruktur unter aller Sau ist? Desync, high Ping und Co. entstehen nicht im eigenen Netzwerk. Was bringt es mir auf die ms zu optimieren wenn es mir keinerlei Vorteile bringt? Wenn man eine Leitung bis 6k hat bringt es vielleicht noch etwas.
Interessant finde ich die Geschichte mit Killer schon, ob es was bringt ich weiß nicht.