Windows 1 bis Windows 7: Dateimanager und Explorer im Wandel der Zeit

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Im Laufe der Jahre hat sich vieles verändert. Vom einfachen Dateimanager in Windows 1 bis zu neuen Windows Explorer in Windows 7: Die Änderungen an der Oberfläche und darunter sind umfassend. PC Games Hardware geht auf eine Zeitreise.

Special: Windows-Dateimanager und Explorer im Wandel der Zeit Quelle: Microsoft Special: Windows-Dateimanager und Explorer im Wandel der Zeit Am 20.11.1985 erschien mit Windows 1 der erste mit der Maus zu bedienende Dateimanager. Dieser diente bei Windows 1.1 auch als Hauptbildschirm. Natürlich waren die Funktionen damals noch sehr eingeschränkt. Ein Menü blieb nur offen, wenn die Maustaste gedrückt war, und die Programme mussten noch einzeln über ihre Dateinamen ausgewählt werden.

Doch das sollte sich im Laufe der Zeit schnell ändern. Nachdem sich in Windows 2 nichts Erwähnenswertes verändert hatte, erschien mit Windows 3 eine Erweiterung des Dateimanagers von Windows 1 und 2 mit eigener Baustruktur. Dieser wurde nun auch nicht mehr als Hauptbildschirm genutzt, sondern konnte mit eigenem Symbol aufgerufen werden. Erstmals war auch ein Symbol für CDs vorhanden. Mit Windows 3.1 und später Windows 3.11 erschien ein neuer Dateimanager. Er war nun in zwei Hälften geteilt, wobei die eine die Ordner- und die andere die Dateistruktur enthielt. Erstmals war es auch möglich, per Drag&Drop Dateien zu verschieben. Mit Windows 3.11 erhielt der Dateimanager noch eine eigene Symbolleiste und die Netzlaufwerke wurden nun angezeigt. Dadurch waren nun Freigaben möglich. Mit Windows NT 3.1 und Windows NT 3.5 erschienen weitere Versionen, die das FAT-Dateisystem nutzten, was längere Dateinamen ermöglichte. Zudem war der Dateimanager jetzt Jahr-2000-fest.

Windows 95 bracht einen relativ großen Umbruch mit sich. Mit dem Windows Explorer war ein nagelneuer Dateimanager enthalten, dessen Grundfunktionen noch bei Windows Vista vorhanden sind. Er bot eine erweiterte Baumstruktur auf der linken Seite, die neben allen wichtigen Laufwerken auch wichtige Orte, wie den Desktop, den Papierkorb oder die Netzwerkumgebung enthielt. Windows 95B brachte das FAT32-System mit sich. Diese machte das Erstellen von Partitionen möglich. Die Änderungen in Windows 98 waren hingegen relativ gering. So wurde eine Adressleiste zur Webintegration von Dateipfaden und Weblinks eingeführt. Ab Windows ME war der Dateimanager in der Lage, mit Zip-Archiven umzugehen.

Bildergalerie

Einen weitaus größeren Schritt als seine Vorgänger macht dann Windows XP. Bitmaps werden nun als Vorschau gezeigt, auch wenn sie in Unterordnern liegen. Auch von Filmen wird das erste Bild als Vorschau gezeigt. Zusätzlich bietet der Explorer noch einige Komfortfunktionen wie das Brennen von CDs sowie Bilderdienste von Online-Fotolaboren. Zip-Archive sind mittlerweile einfach komprimierte Ordner.

Windows Vista bietet neben der herkömmlichen Baumstruktur nun auch die Möglichkeit, durch "virtuelle" Ordner zu navigieren. Diese sind themenbezogene Zusammenfassungen von inhaltlich gleichen Orten. Mit Windows 7 beginnt, ähnlich wie bei Windows 95, eine neue Zeitrechnung für die Dateimanager. Zwar wurde einiges von früheren Dateimanagern übernommen, jedoch wurde auch vieles geändert oder ganz neu entworfen. Auf der linken Seite findet nun eine deutlich weniger hierarchische Unterteilung statt. Die harte Trennung zwischen Favoriten und Ordnerstruktur wurde aufgehoben. Es gibt fünf große Bereiche. Neben Computer, mit den klassischen Ordnerstrukturen, den Favoriten, den Verknüpfungen zu Orten auf der Festplatte und den Bereichen für Netzwerk gibt es jetzt zusätzlich eine Bibliothek.

Damit wollen wir unsern kleinen Exkurs durch die Welt der Dateimanager beenden. Wie wir gesehen haben hat sich im Laufe der Zeit vieles verändert, vieles ist aber auch gleich geblieben.

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Thaodan Kabelverknoter(in)
        Was ja noch cool wäre Tab support für den Explorer.
      • Von Thaodan Kabelverknoter(in)
        Was ja noch cool wäre Tab support für den Explorer.
      • Von impi07 Kabelverknoter(in)
        Also soo übermäßig viel hat sich auch nicht getan. Windows 8 soll da ja besser werden. Wer sich mal an einen Total Commander gewöhnt hat, will eh keinen Explorer mehr.
      • Von Freakless08 Volt-Modder(in)
        NTFS ist nichts anderes als eine Abwandlung von HPFS welches in IBMs OS/2 genutzt wurde.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Beinahe alles wunderbare Weiterentwicklungen - nur mit dem Bibliotheksmist komm ich einfach nicht hin. Ich bin gewohnt seit jeher eine übersichtliche und wohl geordnete Datenstruktur auf meinem PC zu haben, sprich wenn ich MP3 namens XY suche weiß ich in einer Sekunde genau wo diese ist. Da "Ordner gleichen Inhalttypes zusammenzufassen" oder was die da machen ist wunderbar für Festplattenchaoten die ohnehin nicht wissen was sie wann wo angelegt haben und deren Speicher ein einziges Chaos ist... aahhhh jetzt verstehe ich warums die Funktion gibt - die meisten PCs die ich gesehen habe in meinem Leben sehen nämlich genau so aus :(
      • Von xDave78 Software-Overclocker(in)
        Mit Windows NT 3.1 und Windows NT 3.5 erschienen weitere Versionen, die das FAT-Dateisystem nutzten, was längere Dateinamen ermöglichte.

        Ich behaupte einfach mal, dass das so nicht stimmt. Anstelle von FAT muss dort NTFS stehen.
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