[PLUS] Windows 11 in der Praxis: Der persönliche Erfahrungsbericht von PCGH_Dave
PCGH Plus: Wir haben Redakteur David Ney eine SSD mit Windows 11 in die Hände gedrückt und ins Homeoffice geschickt. Was folgt, ist sein Erfahrungsbericht über die Performance auf seinem AMD-System. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2021.
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Dave testet Win 11
Zum Einstieg ein Hinweis in eigener Sache: Anders als andere Artikel handelt sich es hierbei um einen persönlichen Erfahrungsbericht eines Redakteurs, was sich auf die Schreibart auswirkt. Sie können es als eine Art Blog sehen oder wie ein Tagebuch. Falls Ihnen diese Art von Artikel zusagt oder Sie konstruktive Kritik haben, schreiben Sie mir gerne an dn@pcgh.de, ich lese jede einzelne E-Mail, versprochen.
Das ging mir zu schnell
Das neue Betriebssystem von Microsoft ist kaum einen Monat alt. So schnell wollte ich eigentlich noch nicht auf Windows 11 "aufrüsten". Es ist nicht ungewöhnlich, dass solch eine komplexe Software von Beginn an noch Fehler aufweist. Findigen Nutzern ist beispielsweise direkt aufgefallen, dass AMD-Prozessoren große Schwierigkeiten hinsichtlich des L3-Cache haben. Aus diesem Problem heraus ist die Idee für diesen Artikel entstanden. Ich verfüge nämlich über ein Zen-3-System, welches ich als privaten Gaming- und Arbeits-PC nutze. Auf einem MSI X570 Gaming Plus sind ein AMD Ryzen 5 5600X, eine Nvidia Geforce RTX 3090 und 32 GiB DDR4-3600 Speicher verbaut. Die CPU wurde übertaktet und läuft unter Last mit 4,85 GHz und erhöhten Power-Limits. Der Arbeitsspeicher hat auch eine Frischzellenkur hinter sich und kann auf optimierte Haupt- und Subtimings zurückgreifen. Lediglich die Grafikkarte läuft mit Standardkonfiguration, ich habe allerdings die hardwarebeschleunigte GPU-Planung von Windows 10, Resizable BAR und eine variable Aktualisierungsrate, sprich G-Sync aktiv, sodass die GPU ordentlich befeuert wird. Dieses System bildet die Ausgangsbasis für die Benchmarks in diesem Artikel. Die hinteren Seiten behandeln dagegen ein Intel-System mit einem Core i9-10900K, welcher auf 16 GiB DDR4-4000 zurückgreifen kann, ansonsten aber identisch konfiguriert wird. Beide Systeme verfügen natürlich über die aktuellen Treiber, bei AMD in Sachen Chipsatz (3.09.01.140) als auch Nvidia in Sachen Grafik (496.13 WHQL) ist laut Beschreibung alles Windows-11-kompatibel.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Zen 3 vs. Windows 11: Das Level-3-Cache-Problem
- VBS und HVCI, was noch?
- Anno 1800 und BF 5 sind auch nicht besser
- Gute Nachrichten für Ryzen-5000-Nutzer
- Benchmarks: Anno 1800, Battlefield 5, Doom Eternal, Horizon Zero Dawn, Mafia Definitive Edition, A Total War Saga: Troy
- Fazit: Ist Windows 10 besser?
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