Microsoft stellt klar: Windows hat nicht hunderte Millionen Nutzer eingebüßt [Update]
Jetzt aktualisiert: Im Verlauf von drei Jahren soll Microsoft circa 400 Millionen monatliche Windows-Nutzer verloren haben. Das schlussfolgert Zdnet anhand der Aussagen aus offiziellen Verlautbarungen des Konzerns.
Original-Artikel vom 30. Juni 2025: 2025 ist ein Schicksalsjahr für Windows 10: Am 14. Oktober endet der Support für das veraltete, aber noch meistgenutzte Betriebssystem (es gibt aber Mittel und Wege, die Unterstützung um ein Jahr zu verlängern). Allerdings sollen die Redmonder derzeit andere Sorgen haben, wie ein Bericht der Webseite Zdnet suggeriert. Dieser folgert aus den offiziellen Angaben von Microsoft, dass die monatlichen Nutzer weltweit rapide zurückgegangen sein müssen.
400 Millionen monatliche Nutzer weniger - kann das stimmen?
Vor drei Jahren, im Rahmen des Geschäftsberichts des Jahres 2022, erklärte Microsoft: "Mittlerweile gibt es mehr als 1,4 Milliarden monatlich aktive Geräte mit Windows 10 oder Windows 11." In einem aktuellen und umfangreichen Posting von Microsoft, in Person des Vizepräsidenten Yusuf Mehdi, klingt das hingegen ganz anders: "Heute ist Windows das am weitesten verbreitete Betriebssystem, das über eine Milliarde monatlich aktiver Geräte mit einer offenen und flexiblen Plattform versorgt, die Menschen, Ideen und Innovationen auf den Windows-PCs verbindet, die sie jeden Tag auf der ganzen Welt nutzen."
Zdnet vermutet hier, dass die monatlichen Nutzerzahlen um etwa 400 Millionen gefallen sein müssen, da Microsoft in der Regel bei den Nutzerzahlen genaue Angaben macht. Die Rechtsabteilung des Unternehmens würde dafür die Zahlen genau prüfen, damit sie akkurat sind. Wären es immer noch 1,4 Milliarden (oder etwas weniger, etwa 1,3 Milliarden) würde das auch so im Beitrag von Microsoft stehen, erklärt Zdnet. Deshalb soll es sich tatsächlich nur um einen Wert knapp über einer Milliarde Nutzer handeln, den Yusuf Mehdi hier nennt.
Sollte das stimmen, stellt Zdnet einige Vermutungen an, worin dieser enorme Einbruch innerhalb von drei Jahren begründet liegen könnte. Viele Verbraucher sollen etwa ihre Desktop-PCs und Laptops/Notebooks ausgemustert haben und auf Smartphones respektive Tablets gewechselt sein, die nicht mit Windows 10 oder 11 betrieben werden. Hatte eine Familie zudem mehrere Windows-PCs besessen, hat sie diese möglicherweise auf einen reduziert, den sich die Angehörigen teilen. Manch einer mag außerdem den Weg zu macOS angetreten haben.
Im Jahr 2019 (damals die Corona-Pandemie noch nicht erahnend, die für einen temporären Aufschwung gesorgt hatte) prognostizierte Zdnet einen kommenden Verfall der PC-Verkäufe. Mehr denn je konzentriere sich der PC-Markt auf Unternehmen und Behörden, während der Endverbrauchermarkt davon schmelze. Dieser besteht laut Zdnet nur noch aus Gamern und Gutverdienern, die auf Windows für ihre Tätigkeiten angewiesen sind.
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Mit dem nahenden Support-Ende für Windows 10 steigen die Verkaufszahlen voraussichtlich wieder an, da es eine Welle von PC-Ersatzkäufen geben könnte, vor allem bei Unternehmen, die ihre Sicherheitsstandards hochhalten. Ein erheblicher Teil der Nutzer könnte aber genauso gut ohne Updates für Windows 10 leben. Der Geschäftsbericht von Microsoft im Jahr 2026 wird Licht ins Dunkel bringen.
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Denn, das Gegenteil von Hass wäre Liebe und keiner würde behaupten Windows zu Lieben, ausnahmen bestätigen die Regel.
Windows hat nun Konkurrenz, die Kreativen flüchten zu Apple, der Rest experimentiert mit Linux.
Und auch Apple wird immer mehr Gaming Kompatible.
Das einzige das uns an Windows hält wenn man ehrlich ist, wäre die Gewohnheit, darauf basiert ja quasi die komplette Produktpalette.
Und ob 2 Mrd leute Windows drauf haben oder 1,8 Mrd macht für mein Leben keinen Unterschied.
Zahlen stehen da leider nicht dabei. Was wohl die Spikes verursacht hat? Ob Ali CHamenei da jeweils kurz den Iran vom Netz hatte?
Jedenfalls läuft das irgendwie bergab