Windows 10 und Xbox One: Die Update-Schlacht beginnt [Update 3: Update erzwingen]
Microsoft hat die Update-Schlacht für den November begonnen. Auf Windows 10 werden die ersten Universal-Apps aktualisiert, während auf der Xbox One die New Xbox One Experience ausgeliefert wird. Nun startet das Warten auf Threshold 2, was ebenfalls heute ausgeliefert werden soll. Update: Threshold 2 ist auch da.
Update 3: Tipps zum Erzwingen des Updates
Manche Nutzer erhalten das Update von Windows 10 nicht, was für Verdruss sorgt. Neben den überlasteten Servern, was mit Geduld zu lösen ist, kann das an individuellen Problemen den Rechners liegen, die jeder selbst finden und lösen muss. Zwei allgemeine Punkte wollen aber zur Hilfestellung noch einmal angesprochen werden.
Wer irgendwann einmal in Windows 10 eingestellt hat, dass er keine Feature-Updates haben will (also nur Sicherheitspatches), der muss diese Funktion wieder aktivieren, um an Threshold 2 zu kommen. Die Einstellung kann unter Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows Update > Erweiterte Optionen vorgenommen werden. Dazu ist "Updates zurückstellen" anzuwählen.
Eine weitere allgemeine Stolperfalle ist der Zeitpunkt des Upgrades auf Windows 10. Wer erst vor weniger als 30 Tagen auf Windows 10 gewechselt ist, der bekommt Threshold 2 nicht. Mit dem Update wäre nämlich der Wechsel zurück zum alten Betriebssystem nicht mehr möglich. Diese Anwender müssen erst die 30 Tage absitzen, bevor das Update installiert werden kann.
Wer das Problem partout nicht in den Griff bekommt, hat zudem immer die Möglichkeit, eine frische Installation zu machen. Dazu verwendet man das ESD-Werkzeug, sprich das Media Creation Tool, oder eine komplette ISO.
Update 2: Keine ganz reibungslosen Updates
Das Threshold-2-Update für Windows 10 war gestern ein großes Thema und ist es auch heute noch. Vor allem auch deswegen, weil es nicht bei jedem reibungslos läuft. In Foren wie unserem wird darüber berichtet, dass manche Anwender das Update nicht angezeigt bekommen. Dafür gibt es zwar keine Pauschallösung, aber im Grunde dürfte das Problem auf zwei Punkte hinauslaufen: Entweder passt mit dem System etwas nicht (z. B. fehlende vorausgegangene Updates) oder Microsoft hat den Rechner vorerst ausgeschlossen, weil die Update-Server qualmen. In letzterem Fall sollte man es später noch einmal versuchen, ansonsten ist Fehlersuche angesagt.
Die ISO-Downloads sind zwar auch schon da, aber auch hier ist der Ansturm so groß, dass nicht jeder bedient werden kann. So berichten Anwender über Timeouts auf den Downloadservern. Auch hier hilft nur Geduld. Nicht mit Geduld aussitzen lassen sich die mehr oder minder großen Probleme, von denen die Nutzer berichten. Das reicht von Missfallen ob der neuen Icons bis hin zu Installationsproblemen und Problemen danach mit entfernten, nicht kompatiblen Anwendungen, geänderten Einstellungen und dergleichen. Pauschale Lösungen gibt es für diese individuellen Probleme leider nicht.
Auf der anderen Seite stehen all jene, bei denen das Update problemlos durchgelaufen ist. Darunter auch Testsysteme in der Redaktion. Unterm Strich muss man aber sagen, dass Threshold 2 ein großes Update ist und kein kleiner Eingriff ins System Dabei kann es automatisch auch zu Problemen kommen - je nach eigener Konfiguration. So kann es bei Tablets passieren, dass die Installation hängen bleibt, wenn man die SD-Karte im Gerät belasst - ein mittlerweile verifizierter Bug.
Ein tiefer Systemeingriff war auch die New Xbox One Experience, die Microsoft auf die Konsolen ausgeliefert hat. Und auch hier geht es nicht ganz ohne Probleme zu, wie eine von Microsoft bereitgestellte FAQ zeigt. Was Microsoft berichtet, sind aber allesamt keine größeren Probleme, die auf die Anwender zukommen, sondern weitestgehend Kleinigkeiten. Manchmal läuft der Reboot nicht sauber auf der Xbox One durch, manchmal sind Kacheln leer. Etwas nervend kann es sein, wenn man seinen Account neu einrichten muss, aber auch das liegt wohl noch im Rahmen des Leistbaren. Wer Probleme hat, sollte daher zunächst die FAQ prüfen und sich bei weiteren Problemen an den Support wenden.