Windows Vista: Über 100 Millionen Lizenzen verkauft
Ein Jahr nach seinem Erscheinen zieht Microsoft für Windows Vista und Office 2007 eine positive Bilanz. Die Verkaufszahlen übertreffen sogar die Erwartungen des Konzerns.
Direkt nach der Markteinführung, zu Beginn des vergangenen Jahres, gaben die geringen Absatzzahlen von Vista und Office 2007 noch Grund zur Besorgnis. Das neue Betriebssystem verkaufte sich im gleichen Zeitraum schlechter als sein Vorgänger Windows XP (Windows Vista Verkaufszahlen enttäuschen), mit der Zeit aber stiegen die Verkäufe an (Vista 60 Millionen Mal verkauft, 73% der Käufer sind zufrieden). Jetzt, ein Jahr nach der Veröffentlichung und kurz vor dem Release von Service Pack 1, hat Microsoft bekannt gegeben, dass inzwischen mehr als 100 Millionen Lizenzen für Windows Vista verkauft wurden.
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) schätzt, dass zwei Drittel aller neuen Privat-PCs in Deutschland in Kombination mit Vista ausgeliefert werden. Laut Bitkom Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer, sind es vor allem Notebooks die diese Zahlen, genauso wie bei den absoluten Computer-Verkäufen, in die Höhe schnellen lassen. Ein weiterer Grund für die hohen Absätze dürfte die ansprechende Vielfalt an Versionen sein, in denen Windows Vista derzeit erhältlich ist.
Auch das Interesse aus Industrie und Wirtschaft ist, laut Microsoft, stark angewachsen seit unter anderem Zuverlässigkeit und Sicherheit durch neue Updates weiter verbessert wurden. Mit dem bald zu erwartenden Service Pack 1 wird Windows Vista auf den neuesten Stand gebracht und viele Funktionen werden optimiert. Von Seiten anderer Hersteller erfährt das Betriebssystem inzwischen eine hohe Akzeptanz. Bis jetzt wurden von über 600 Firmen mehr als 15.000 zu Vista kompatible Produkte entwickelt und über 50 Spiele programmiert.