Windows 8.1: Anfängliche AMD-K8/9-CPUs nicht mehr mit 64-Bit-Version nutzbar
Microsoft unterstützt in seiner 64 bittigen Variante von Windows 8.1 einige ältere Prozessoren aus dem Hause AMD nicht mehr. Dies hängt mit den CMPXCHG16b-Instruktionen zusammen, die bei den ersten AMD64-CPUs fehlen und erst mit späteren Ablegern der K9-Mikroarchitektur implementiert worden sind. Bisher hat Microsoft eine softwareseitige Abhilfe realisiert, die nun wegen einer höheren Sicherheit aufgegeben worden ist.
Eine Legende neigt sich ihrem Lebensende zu. Mit dem Athlon 64 hat AMD erstmals den AMD64-Befehlssatz eingeführt und in Sachen Leistung neue Maßstäbe gesetzt. Erstmals wurde der Fronside-Bus abgeschafft und ein integriertes Speicherinterface eingeführt. Intel stellte dem Ganzen den Pentium 4 (mit Intel64-Befehlssatz) entgegen, nagte sich bei der Konkurrenz jedoch die Zähne aus. Damals war der Chip-Hersteller durch seine Taktrekorde in die Geschichte eingegangen, denn der Pentium 4 sollte in einer späteren Ausführung - die nie erschien - die 10-GHz-Marke knacken.
Nun ist bekannt geworden, dass Prozessoren mit AMDs K8- sowie der anfänglichen K9-Architektur nicht mehr mit Windows 8.1 64 Bit genutzt werden können. Das betrifft neben dem Athlon 64 auch dessen Nachfolger Athlon 64 X2, der mit einem zweiten Rechenkern daherkam, sowie die entsprechenden Opterons. Das liegt, wie eingangs erwähnt, an den fehlenden CMPXCHG16b-Instruktionen, die für einige parallele Algorithmen benötigt werden. Bisher hatte Microsoft als Ersatz sogenannte kritische Abschnitte genutzt, welche jetzt nicht mehr unterstützt werden.
In einer Stellungnahme äußerten sich die Redmonder dazu, dass man die "Sicherheits-Effektivität" somit erhöhen konnte. Außerdem sei der Anteil der Nutzer mit einem solchen Prozessor verschwindend gering, da entsprechenden Instruktionen bereits seit vielen Jahren unterstützt werden. Einigen Berichten zufolge gibt es bei der 32-Bit-Version keine Probleme. Letztere sollte für die Systeme auch völlig ausreichend sein. Ansonsten kann weiterhin auf Windows 7 sowie Windows 8 mit 64 Bit gesetzt werden. Auch würde ein Hardware-Upgrade den Betroffenen vermutlich nicht schaden, wenn schon ein aktuelles Betriebssystem genutzt werden soll.
Quelle: Neowin

Es gibt auch Firmen die noch Win98SE benutzen oder 2000. XP sogar recht häufig.
n eingefügt (danke), Komma gestrichen. (letzteres sieht irgendwie aus, wie ein verunstaltetes Semikolon
Was man aber umgekehrt auch noch sagen muss:
Die Firmen, die die Rechner nicht tauschen, tauschen vermutlich auch nicht das Betriebssystem. (bei uns z.B. ist die Mehrheit der Arbeiter auf Mac Minis von 2006 mit genauso altem MacOS unterwegs)
Ich schenk dir mal ein n
Und in manchen nicht einmal dann
Es sollten also nicht mehr viele Athlon 64 unterwegs sein.
,werden geräte nur getauscht, wenn sie nicht mehr reparabel sind.