Windows 10 S: Test-Version steht zum Download bereit
Die stark eingeschränkte Betriebssystem-Version Windows 10 S steht nun bei Microsoft in einer Test-Version zum Download bereit. Microsoft weist aber darauf hin, dass der Test nur für Schulen gedacht ist und noch nicht alle Hardware-Treiber mit Windows 10 S funktionieren.
Mit der Test-Version von Windows 10 S sollen Schulen die Möglichkeit erhalten, ihre vorhandene Hardware mit der eingeschränkten und laut Microsoft sicheren Betriebssystem-Version auszuprobieren. Für die Installation ist laut Microsoft eine aktivierte Windows-10-Version notwendig, allerdings ist Windows 10 Home davon ausgenommen.
Windows 10 S funktioniert nur mit Apps aus dem Windows Store und erlaubt es auch nicht, bestimmte Einstellungen zu verändern. Wird das Betriebssystem installiert, werden auch gleichzeitig die vorhandene Software sowie die Einstellungen von Windows gelöscht. Da noch nicht alle Treiber mit Windows 10 S funktionieren, kann es zu unterschiedlichen Problemen bei verschiedenen Geräten kommen, die dann nicht oder vielleicht nur teilweise funktionieren.
Da Win32-Software nicht funktioniert, können auch Daten verloren gehen, die solche Programme benötigen. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass es beispielsweise unter Windows 10 S möglich ist, OneDrive zu deinstallieren - es aber keine passende Windows-Store-App für eine neue Installation gibt und damit der Zugriff auf Daten in der Cloud kompliziert wird.
Für die Installation von Windows 10 S muss das aktuell laufende Windows 10 bereits mit dem Creators Update ausgestattet sein, außerdem sollten die neusten Windows-Updates installiert sein. Bei Interesse gibt es im Windows Store auch bereits eine Office-365-Version für Windows 10 S, die aber auch eine offizielle Office-Lizenz zur Aktivierung benötigt. Microsoft rät auch dazu, vor der Installation von Windows 10 S ein Backup der aktuellen Version anzulegen, damit nach dem Test eine Wiederherstellung des alten Zustands möglich ist.

Du bist in einer Welt ohne Stores aufgewachsen, die Stores haben Dich zusätzlich bereichert (mag manch einer auch anders sehen).
Diese Kinder würden genau umgekehrt mit einem in sich geschlossenen System vom Start weg heranwachsen. Die kämen gar nicht wie Du auf die Idee, andere Quellen zu suchen. Warum auch? Sie können ja eh nichts installieren, was von außerhalb kommt (was bei Linux und co. übrigens wunderbar geht).
Und wenn sie dann alt genug sind, um zum Beispiel PC-Spiele zu spielen, machen sie gleich Bekanntschaft mit den nächsten Stores.
Kurz: externe und durch Microsoft nicht abgesegnete Quellen für Anwendungs-Software werden immer mehr verschwinden. Vermutlich durch diese neu geprägte Generation gar nicht mehr verlangt oder gewollt.
Und dann findest Du z.B. einfach keine CDtomp3-Konverter mehr, wenn Microsoft es nicht will, dann findest Du kein Konkurrenzprodukt zu überteuerten Lösungen, die Microsoft nicht haben möchte. Dann gibt es einfach nichts mehr, was dem Konzern nicht passt.
Und es wird kaum jemanden stören, weil es die Normalität ist, die man schon aus der Schulzeit kennt. Die alten Nerds (wir) werden zwar meckern, aber welche neue Generation hört schon auf die Vorgänger? Ist ja dann alles viel "sicherer". Das ist eine Entmündigung des Users. Nach Zwangsupdates und Upgrades, nach dem Trusted Platform Module, nach ungefragter und nicht zu unterbindender Telemetrie, ..., nach der Beschränkung auf Microsofts Store als einzige Quelle für alles, was wir mit dem PC machen, werden wir endlich sicher sein (und niemand wird sich mehr wehren).
Dann doch leiber sowas wie Chromebooks oder billigen Windwos-Convertibles. Zur Chancengleichheit auch noch über die Schule angeschafft und wenn es sein muss auch noch über den Staat mit finanziert. Wenn ich schon nur mein altes Büchergeld von vor 25 Jahren umlege, hätte man so ein 200 Euro Gerät nach ein paar Schuljahren finanziert, inkl. Vollkaskoversicherung.
Warum Du allerdings für Dich wegen WIn 10 neue HW kaufen sollst, ist mir ein Rätsel. Ohne gestiegene Anforderunen (dafür kann MS nun nichts) kannst Du selbt win 7 noch bis Anfang 2020 mit vollem Support nutzen (Win 81. ogar bei 2023). Die HW wird durch die Nutzungszeit nicht langsamer, allenfalls Deine Ansprüche auf Grund der Software werden höher. Aber vermutlich zwingt Dich wieder irgendwer zur Nutzung von WIn 10 im Privatbereich.
Wir sollen neue Hardware kaufen, weil Win 10 unsere aktuelle nicht mehr unterstützut und für die Schule wird noch ältere unterstützt.
Aber die Einstellung passt zur Qualität unseres Bildungssystems....
Deswegen muss auch ich mir jetzt in diesen Detailfragen einiges herangoogeln.
Also wäre ich auch mit Desktop-Bridge auf das Wohlwollen des Herstellers meiner auserwählten Software angewiesen...? Macht die Sache noch witzloser. Von schneller und einfacher rede ich dann eher nicht. Itunes und Sportify in allen Ehren, aber das bringt es im Bildungssektor nicht.
Die Auswahl bleibt massiv eingeschränkt. Warum soll man sich das geben? Nur um den Store beliebter unter den Schülern zu machen?
Da Windows 10S nichts kostet, wird da mit "vorinstalliert" keine Subventionierung der Geräte möglich sein. Die Volumenverträge sind immer Verhandlungssache und auch nicht das Ding, weil normalerweise keine Schule die alleine stemmt, sondern Verträge mit z.T. ganzen Städten oder gar Bundesländern geschlossen werden.
Es bringt halt einfach nichts außer Werbung für den Store. Es ist kompliziert, vermittelt keinerlei Praxis (Wie übt man auf Windows 10S eigentlich Programmieren im Wahlfach Informatik? Microsoft Store-Apps only?) und hat keinerlei positive Folgen auf die IT-Fähigkeiten der Zielgruppe. Sie lernen den Umgang mit einem Store, gewöhnen sich daran und fordern diesen dann mit aller Konsequenz wie wir z.B. als Erwachsene das Windows-Start-Menü aus unserer Gewöhnungsphase.
Ich sag es jetzt aber mal so: es ist 00:30 und wie wäre es, wenn wir uns einfach darauf einigen, dass wir uns nicht einig sind. Ich finde, Windows 10S ist ein Rückschritt und gehört nicht an Schulen, Du findest es genial und einfach. Die Leserschaft soll halt würfeln oder sich innerlich der Seite zuwenden, die für sie die besseren Argumente hatte.
Oder gar keiner und einfach schlafen gehen. Gebongt?
der Vorteil liegt auf der Hand, es geht viel schneller und einfacher. In Azure ist das alles super leicht zusammengebastelt oder es kommt ein Berater, zu einem Bruchteil der PT als würde er das alles on prem um setzen.
Der Store for Business kostet glaub erstmal nix. Für Schulen gibt es sogar irgendeine Variante von O365 kostenlos. wenn ich mich richtig erinnere mit OneDrive 50gb, Office Web Apps, Azure AD. Hab ich vor ein paar Monaten auf eine MS Veranstaltung gesehen, sollte es noch geben. Gesetzt dem Fall, ich bin mir sicher du Googlest für mich, braucht die Schule nur das Win 10 S Gerät kaufen. Natürlich vorinstalliert, lizenz mit dabei, entweder mit Provisioning Package oder Autopilot konfiguriert.
Desktop Bridge ist auch nicht für dich, sondern für den Entwickler. Zum Beispiel Spotify findest du als win32 Anwendung im Store. Oder ITunes demnächst.
klar sieht es da aktuell mau aus, aber win10 s ist ja noch frisch.