Windows 10/11: Microsoft entfernt Wordpad aus seinen Betriebssystemen

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Windows 10/11: Microsoft entfernt Wordpad aus seinen Betriebssystemen
Quelle: Microsoft

Fast 30 Jahre lang gehörte Wordpad zur Grundausstattung von Windows. Nun hat Microsoft beschlossen, die Weiterentwicklung des Textverarbeitungsprogramms einzustellen und Wordpad mit einem Update zu entfernen.

Microsoft wird das Textverarbeitungsprogramm Wordpad, das seit Windows 95 Bestandteil des Betriebssystems ist, aus Windows 10 und 11 entfernen. Dies geht aus einem Eintrag in Microsofts hauseigener Liste veralteter Windows-Funktionen hervor, in der seit kurzem auch Wordpad auftaucht. Das Programm, das man auch als "Word Lite" bezeichnen könnte, wird demnach nicht mehr weiterentwickelt und mit künftigen Updates aus Windows entfernt.

Microsoft nennt Alternativen für Wordpad

Das bisher auf Windows-Systemen vorinstallierte Wordpad kann zum Öffnen und Bearbeiten von Textdokumenten im MS-Office-Format (.doc, .docx), im Rich-Text-Format (.rtf), im Open-Document-Format (.odt) oder von einfachen Textdokumenten mit der Endung ".txt" verwendet werden. Microsoft empfiehlt in seinem Supportdokument als Alternative entweder Word für formatierte Dokumente (.doc, .rtf) oder den in Windows vorhandenen "Editor" für Textdokumente ohne Formatierung.

Es gibt noch mehr Möglichkeiten, Wordpad zu ersetzen, als die von Microsoft in den Support-Dokumenten genannten Alternativen: Als kostenlose Open-Source-Software bietet sich das bekannte LibreOffice an, das auch mit Dokumentformaten wie Microsoft Word, Excel und PowerPoint kompatibel ist. Wer über den Webbrowser arbeiten möchte, dem sei Google Docs nahegelegt, auch Microsoft hat eine Webvariante von Word und Co. im Programm.

Zeitpunkt für Entfernung noch unbekannt

Einen genauen Zeitpunkt, wann Wordpad per Update entfernt wird, nennt Microsoft allerdings nicht. Gründe für die Entfernung des einfachen Textverarbeitungsprogramms gab das US-Unternehmen bislang nicht an. Auch wenn die Ankündigung von Microsoft, Wordpad aus Windows zu entfernen, wenig überraschend erscheint.

Bereits im Jahr 2020 gab Microsoft den Nutzern die Möglichkeit, das Textverarbeitungsprogramm nach einem Update manuell zu deinstallieren. Zudem hatte der Softwarehersteller bereits in der Vergangenheit Banner in Wordpad eingeblendet, um die Nutzer zum Umstieg auf die Online-Version von Word zu bewegen.

Quelle: Microsoft via Golem

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tiavor PC-Selbstbauer(in)
        Ja, hab ne NVMe SSD drin

        für log-dateien kann ich auch CMTrace empfehlen. kann man live mitschauen wenn was geschrieben wird, wie bei "tail -f" und Fehler werden hervorgebhoben
      • Von Tiavor PC-Selbstbauer(in)
        Ja, hab ne NVMe SSD drin

        für log-dateien kann ich auch CMTrace empfehlen. kann man live mitschauen wenn was geschrieben wird, wie bei "tail -f" und Fehler werden hervorgebhoben
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Tiavor
        8750H mit 16GB ddr4-2600
        SSD? Naja, wie auch immer, sobald es im RAM war, hätte es eigentlich laufen sollen.
        Zitat von flozn
        Ja ?
        OK. Ich habe nur erst an Notepad gedacht, weil ich Wordpad überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Ich habe nur auch viel Notepad++ genutzt.
      • Von flozn Freizeitschrauber(in)
        Zitat von empy
        Sicher, dass du nicht Notepad meinst?
        Ja ?
      • Von Tiavor PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von empy
        Naja, frisch genug. LibreOffice ist eigentlich schon länger ziemlich brauchbar und das die GUI irgendwie hängt, habe ich auch eigentlich noch nicht so erlebt. Vielleicht ein etwas träges starten, aber das könnte auch noch vor der LibreOffice-Zeit mit OpenOffice gewesen sein. Was für ein System war das?
        8750H mit 16GB ddr4-2600
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Tiavor
        naja, kürzlich ist vll doch etwas ungünstig gewählt, ist etwa ein Jahr her. Die erinnerung ist halt noch frisch
        Naja, frisch genug. LibreOffice ist eigentlich schon länger ziemlich brauchbar und das die GUI irgendwie hängt, habe ich auch eigentlich noch nicht so erlebt. Vielleicht ein etwas träges starten, aber das könnte auch noch vor der LibreOffice-Zeit mit OpenOffice gewesen sein. Was für ein System war das?
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