Windows 10 Upgrade: Neue Sammelklage wegen Datenverlust und Beschädigung
Die kostenlose Upgrade-Phase nach der Markteinführung von Windows 10 und besonders die teils aggressive Verteilung des Updates durch Microsoft kam bei vielen Nutzern nicht gut an, weswegen sich der Konzern bereits Klagen gegenüber sah. Bei einem neuen Gerichtsfall in den USA wird neben Datenverlust durch die Maßnahme auch die Beschädigung von Hardware moniert.
Wie theregister.co.uk berichtet, wurde kürzlich beim US District Court in Chicago eine Sammelklage eingereicht, in der Microsoft vorgeworfen wird, mit Windows 10 eine unzureichend entwickelte Software vertrieben zu haben, durch die es im Rahmen des Upgrades von Windows 7 zu "Datenverlust und Beschädigung an Hardware" kam. Laut dem Rechtsbeistand der drei Kläger soll es sich um Hunderte oder Tausende von Betroffenen handeln.
Im Falle einer Klägerin habe sich Windows 10 ohne ihre Zustimmung installiert und Daten gelöscht, unter anderem welche, die für ihre Arbeit notwendig waren. Ein Reparaturversuch durch "Geek Squad" sei nur teilweise erfolgreich gewesen und letztlich war die Anschaffung eines Neugeräts notwendig. In einem weiteren Fall habe der Kläger zwar dem Update zugestimmt, aber es sei dennoch zu Datenverlust gekommen, was letztlich beim Wiederherstellungsversuch "Zeit und Geld" gekostet habe. Im dritten Fall habe neben Datenverlust auch der PC den Geist aufgegeben.
In einer ersten Stellungnahme hat ein Microsoft-Sprecher die Schuld vom Konzern gewiesen - das kostenlose Upgrade-Programm sei zugunsten der Kunden entwickelt worden und diese hatten die Chance, das Upgrade nicht durchzuführen. Bei Problemen im Rahmen des Programms habe Microsoft unter anderem mit kostenlosem Support zur Seite gestanden und eine 31-tägige Möglichkeit zum Downgrade auf die alte Betriebssystemversion geboten.

Tja dies ist wohl für die betroffenen jedenfalls ganz öde gelaufen. -,-
Aber hey - ich (wir?) lerne(n) nie aus - immer wieder spannend hier ..
sry doppel
MfG