Windows 10: Updates und Neustarts laut Studie für Nutzer zu undurchsichtig
Mit Windows 10 hat Microsoft die Verteilung von Updates für sein Betriebssystem bekanntlich weiter automatisiert, wobei vor allem Nutzer der Home-Edition überwiegend keine Kontrolle über Download und Installation mehr haben. Dabei sorgen laut einer Studie vor allem die schlechte Voreinstellung der Nutzungszeit und die rigorosen Neustarts für Probleme bei Nutzern.
Im Rahmen der Studie des University College London haben die beteiligten Forscher ein detailliertes Modell des Update-Prozesses ab Windows 10 Version 1803 erstellt und dazu eine Gruppe von 93 Nutzern der Home-Edition befragt, wobei das Gesamtergebnis recht gemischt ausfiel. Allgemein waren die Teilnehmer der Umfrage der Meinung, dass der Aktualisierungsansatz eine Verbesserung gegenüber früheren Windows-Versionen darstellt, wobei 53 Prozent angaben, dass die Aktualisierung von Windows 10 einfacher ist, verglichen mit nur 8 Prozent, die den Prozess schwieriger fanden.
Ebenso stimmte eine Mehrheit der Befragten zu, dass der Aktualisierungsprozess von Windows 10 weniger Unterbrechungen verursacht als frühere Versionen (43 Prozent stimmten zu, 21 Prozent waren anderer Meinung). Gescheitert sei Microsoft derweil mit der Funktion der Nutzungszeit daran, ein Update-System zu entwickeln, das sich an die Bedürfnisse von Nutzern anpasse oder anpassen lasse. Nutzer müssten dieses Konzept zuerst verstehen und dann die Nutzungszeiten ihrem eigenen Verhalten anpassen, jedoch war nur 28 Prozent der Befragten diese Funktion bekannt.
Voreingestellte Nutzungszeit als Problem
Das standardmäßig eingestellte Zeitfenster der Nutzungszeit von 8:00 bis 17:00 Uhr sei zwar für Unternehmen geeignet, jedoch nicht für Privatanwender: Von den 93 Teilnehmern der Umfrage berichteten nur drei von einer Nutzungszeit innerhalb dieser Grenzen, wobei die überwiegende Mehrheit ihren PC typischerweise an Werktagen abends benutzt. Dabei hätten unter den 26 Teilnehmern, die das Feature kannten, selbst 10 Teilnehmer es nicht gegenüber den Standardeinstellungen geändert, obwohl es mit ihrem Tagesablauf kollidierte.
Die andere bemerkenswerte Erkenntnis aus der Studie ist, dass die Nutzer in der Regel nicht verstehen, wie oft Updates geliefert werden oder den Unterschied zwischen monatlichen Sicherheits-Updates und halbjährlichen Feature-Updates schätzen. Die Befragten, die im Allgemeinen gut ausgebildete und erfahrene PC-Anwender waren, berichteten derweil mit einer 95-prozentigen Mehrheit, dass sie Microsoft bei der Bereitstellung von Updates genauso viel oder mehr vertrauen wie beziehungsweise als anderen Softwareherstellern.
Fazit der Studie
Als Empfehlung schlagen die Forscher vor, dass Microsoft Neustarts von Windows nur mit der ausdrücklichen Zustimmung von Nutzern durchführt. Sie sollten aber auch gezielter auf einen anstehenden Neustart hingewiesen werden. Zudem müssten die voreingestellten Nutzungszeiten angepasst und Nutzer besser über den Fortschritt eines Updates informiert werden. Letztlich empfehlen die Forscher zudem, dass Microsoft auch besser über die deutlich längeren Zeiten von Feature-Updates informiert.
Quelle: via zdnet.com


), Maßnahmen werden wie diese Studie belegt so undurchsichtig dass kaum jemand sie versteht, eigene Programme werden untergeschoben bis irgendwelche gerichte Strafen aussprechen müssen (freie Browserwahl und so), die Liste ist endlos.
)
Zum Release von Win10 wars ne mittelschwere Katastrophe, ähnlich wie Vista damals.
Die allermeisten Probleme die man mit Win10 hat sind aber nicht wirklich technisch bedingt (WENN sie technisch bedingt sind sind sie aber katastrophal, wie etwa Datenverlust nach einem Update - das hat kein Windows zuvor jemals geschafft) sondern in der Firmenpolitik begründet. Da wird alles automatisiert, Zwangsupdates/Funktionen/Bevormundung (Win10-Update löscht mir Programme weil MS die nicht mag? Wow
Anders gesagt: Ja, Win10 ist technisch auf dem neuesten Stand. Und trotzdem habe ich als Nutzer noch nie so viel Spärenzchen und Probleme mit einem Betriebssystem gehabt wie mit Win10. So viele, dass ich mittlerweile zum arbeiten Linux/Ubuntu nutze und Win10 eigentlich nur noch zum surfen und spielen hochfahre.
Voll ein konsequentes Kerlchen.
Sogar die meisten Spiele kannste unter Linux zocken, wenn du Steam nutzt.
Also wenn man ein Betriebssystem so hasst, warum dann trotzdem nutzen? Nur um jammern zu können?`Über jeden Kleinkram? Kommt mir bei Vielen so vor. Andere machen auch viel falsch. Schau dir Apple mal an, die haben doppelt so viele negative Newsmeldungen.
Aber immer locker bleiben... gemäß den Spruch eines großen Elektromarktes "Hauptsache Ihr habt Spaß".
Es ging darum eine defekte Festplatte auszulesen. Mit ner Handvoll Kilobyte pro Sekunde dauert das Jahre.
Da kannste nicht zwischendurch abschalten. Das ist nebenbei eine der Anwendungen, wo dir Windows wenns zwanghaft neustartet alles zerbumst. Deswegen verwendeste für sowas Linux.
Es gibt durchaus Anwendungen, bei denen ein Heim-PC mal 2, 3, 4 Wochen was berechnen soll. Und er dafür eben diese zeit auch durchlaufen muss weil man sonst vorne anfangen muss. Für sowas nutzt man eigentlich wann immer möglich Linux ider wenns zwingend Windows sein muss zieht man den Netzwerkstecker...
""Ich habe mein Smartphone jetzt ca. ... 4 Jahre. 2 mal war es schon aus, da ist es mir etwa 6,5m Tief in den Kanal-Graben gefallen, bzw einmal war der Akku nach 5 Tagen Leer^^ Ansonsten nix soweit meine Gedanken. Mein letzter PC(XP) lief auch mal fast 5 Wochen(4 Wochen 6Tage) ohne Neustart oder Probleme, der musste richtig Ackern.""
lasst ihr euren Fernseher und die Herdplatte auch immer an und das ganze Jahr durchlaufen ??
also wenn ich ein Gerät nicht wirklich brauche wird es ganz ausgeschaltet.
Win7 geht durchaus auch mal 4 Wochen, dass das durchläuft.