Windows 10: Updates und Apps auch über Peer-2-Peer
Windows 10 kann Downloads wie Updates und Apps neben der klassischen Server-Verbindung auch über ein Peer-2-Peer-Netzwerk herunterladen. Das geht aus einem aktuellen Bericht hervor.
Microsoft will den Download von Updates und Apps bei Windows 10 mit Peer-2-Peer-Verbindungen beschleunigen. Neben den Servern von Microsoft sollen auch andere Rechner die benötigten Dateien ausliefern, wovon sich die Redmonder schnellere Downloads versprechen. Microsoft sieht bei diesen P2P-Downloads grundsätzlich zwei Strategien vor.
Die lokale Variante lädt Dateien aus dem Heimnetzwerk von anderen Rechnern, von denen der Download schon getätigt wurde. Alternativ lässt sich P2P auch für das Internet aktivieren, sodass man die Downloads von Rechnern aus dem Netz beziehen kann – sie aber auch anderen bereitstellt, was natürlich die eigene Internetleitung belastet.
Das Downloadverhalten von Windows 10 lässt sich gezielt einstellen, sodass es jedem Nutzer überlassen bleibt, ob und wie er P2P-Verbindungen bereitstellt. Als Technologie dient Medienberichten zufolge ein System von Pando Networks, das Microsoft im März 2013 übernommen hat. Die dort entwickelte Technologie zielte ursprünglich auf Spiele ab und bietet hybriden Download von Daten via Server und P2P.
Die aktuelle Vorschau von Windows 10 bietet das neue Download-Modul noch nicht. Allerdings geistern im Internet wie so oft Builds durch die Leitungen, in denen die Funktion bereits enthalten ist. Man geht davon aus, dass das nächste Update von Windows 10 auch die neue Downloads-Funktion enthält.
Windows 10 soll noch im Laufe des Jahres erscheinen. Die Gerüchte nennen einen Zeitraum vom späten Sommer bis Anfang herbst 2015. Wer Windows 7 oder Windows 8 besitzt, kann ein Jahr lang kostenlos auf das neue Betriebssystem wechseln. Mehr zu Windows 10 gib es auch auf unserer Themenseite.
Quelle: The Verge

Ich sehe darin ein zusätzliches Sicherheitsrisiko, daher werde ich es garantiert nicht nutzen, ich sehe schon Meldungen auf uns zukommen, das ein vermehrtes aufkommen von Schädlingen durch Windows Updates aufzeigt, ist ein gefundenes fressen für Kriminelle.
Es wird auch nicht mehr penetrant daran erinnert. Bei Win7 ist das noch richtig nervig.
Aber keine Zwangsneustarts mehr wäre natürlich ideal.
Übrigens muss man Linux auch irgendwann neu starten, wenn ein neuer Kernel eingespielt wurde.
Das ist vermutlich mit Kernel 4.0 aber auch Geschichte.
Vorteil für MS wäre auch dass ihre Server nicht so stark ausgelastet werden bzw. diese rückbauen können. Wer schnelle Updates/Downloads haben möchte, soll sich eben auf die "Community" und ihre Bandbreite verlassen.