Windows 10: Trennung von UWP-Apps und Win32-Anwendungen laut Microsoft ein Fehler

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Windows 10: Trennung von UWP-Apps und Win32-Anwendungen laut Microsoft ein Fehler (1)
Quelle: Microsoft

Sonderlich beliebt war die Trennung von klassischen Win32-Anwendungen und UWP-Apps nie. Letztere werden ausschließlich über den Microsoft Store vertrieben und haben nicht die größte Fangemeinde. Das soll sich nun ändern, Microsoft bezeichnet die Entscheidung bei Windows 8 als Fehler.

Insbesondere bei Spielern, aber auch generell, zählt die Universal Windows Plattform nicht die größte Fangemeinde, um es freundlich zu formulieren. Manche Apps aus dem Microsoft Store nutzt man halt, ebenso wie manche Spiele mangels Alternative bei Microsoft, aber viele verweigern auch strikt den Einsatz. Im Nachhinein war es vielleicht nicht die beste Idee, klassische x32/64-Awendungen und UWP-Apps zu trennen, auch wenn es natürlich einige Vorteile von UWP gibt.

Der Markt jedenfalls hat die UWP-Apps nicht im großen Stil angenommen und immer weniger Grund dazu. Früher konnte man noch argumentieren, dass die Apps potenziell über alle Plattformen hinweg genutzt werden können, aber Windows Mobile ist Geschichte. Womit der Vorteil der Benutzeroberfläche bleibt, die für klassische Geräte ebenso funktioniert wie für Touch- und Stifteingabe.

Nur sind x86/64-Touch- und Stiftgeräte nun auch nicht gerade ein großer Markt. Die Erkenntnis ist auch in Redmond angekommen, denn UWP-Leiter Kevin Gallo sagt laut ZDNet, dass man diesen Weg nicht hätte gehen sollen - also den der Trennung von Win32- und UWP-Apps.

Auch für Entwickler ist das ein schwieriges Thema, denn Apps für einen Store zu entwickeln, der in der breiten Masse wenig genutzt wird, ist unwirtschaftlich. Auf der Build hat Microsoft daher verkündet, dass die Systeme näher zusammenrücken sollen.

Im Mai soll es daher ein Update für das Entwicklerwerkzeug XAML-Islands geben, mit dem die GUI-Elemente aus UWP auch für Win32-Anwendungen bereitgestellt werden. Damit wird die Oberfläche auch vom Microsoft Store gelöst. Weitere Schritte sollen folgen. Das UWP-Programm wird also nicht aufgegeben, aber man macht den Schritt in die Freiheit, sodass die Apps auch woanders bezogen werden können, da UWP strikt an den Store gefunden war.

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Habe doch gesagt das Zeug ist Schrott, wenn es keine offenen Formate wie mp4 beherrscht.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Habe doch gesagt das Zeug ist Schrott, wenn es keine offenen Formate wie mp4 beherrscht.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von DKK007
        Und selbst dafür würde ich diesen unsicheren und überteuerten Adobeschrott nicht installieren.

        Der Appleschrott kommt mir auch höchstens gebraucht als forensisches Testgerät ins Haus. Das Zeug lässt sich kaum auseinander nehmen. Wobei mittlerweile auch bei vielen Androidsmartphones die Chips verklebt sind. Bei den unterklebten muss man nur ein paar Sekunden die 450°C Heißluft dranhalten und dann fällt der Chip fast von alleine runter.
        Naja oft hast du keine Wahl. Wenn du Kollegen hast die mit Adobe arbeiten, kannste deren Projekte nicht ohne passende Software öffnen. Das gleiche ist für Vegas gedacht.
        Hängt davon ab was man will und wie. Wenn jemand damit arbeitet, kann er die Kosten sowieso absetzen.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Two-Face
        Aber stimmt schon, ich könnte ja von heute auf morgen meine Karrierepläne ändern und DJ werden. Oder Fotograf. Oder Film-Editor. Wer weiß das schon.
        Gibt ja immerhin so verdammt viele davon, dass auch jeder Photoshop oder Premiere auf dem Rechner hat.
        Und selbst dafür würde ich diesen unsicheren und überteuerten Adobeschrott nicht installieren.

        Der Appleschrott kommt mir auch höchstens gebraucht als forensisches Testgerät ins Haus. Das Zeug lässt sich kaum auseinander nehmen. Wobei mittlerweile auch bei vielen Androidsmartphones die Chips verklebt sind. Bei den unterklebten muss man nur ein paar Sekunden die 450°C Heißluft dranhalten und dann fällt der Chip fast von alleine runter.
      • Von Two-Face Lötkolbengott/-göttin
        Für fehlenden Software-Support seitens der Drittanbieter kann ja Linux nichts.
        War wie früher mit den Radeon-Treibern, die waren unter Linux grottig, während Nvidia das ohne weiteres hinbekommen hat. Inzwischen ist es umgekehrt.^^
        Windows ist praktisch seit über 30 Jahren etabliert (das hat der alte Billy mit seinen Lizenzverträgen marketingmäßig eben gut hinbekommen), da ist auch klar, dass der breite Herstellersupport für Alternativen fehlt.

        Nur wozu brauch' ich eben Windows, wenn ich meine Arbeit genauso gut kostenlos unter Linux erledigen kann?
        Meinen Laptop habe ich schon seit Jahren, wieso sollte ich als Student ohne hohe Ansprüche und vor allem ohne festes Einkommen mein Geld für irgend' einen propietären Schei* ausgeben, egal ob jetzt Windows 10 oder ein völlig überteuertes Macbook?
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Two-Face
        Und welche Bereiche sollen das sein?
        Ich nutze auf dem Lappi seit nun fast zehn Jahren OpenSUSE, seit über fünf Jahren primär. Für mehr als Internet und Office brauche ich das Gerät aber nicht, und für 'ne Runde AoE2: HD oder CS:GO zwischendurch brauche ich jetzt nicht zwingend Windows.

        Aber stimmt schon, ich könnte ja von heute auf morgen meine Karrierepläne ändern und DJ werden. Oder Fotograf. Oder Film-Editor. Wer weiß das schon.
        Gibt ja immerhin so verdammt viele davon, dass auch jeder Photoshop oder Premiere auf dem Rechner hat.
        Zocken mit DX12 und die neusten Titel? Geht nicht.
        Arbeiten? Geht nur bedingt, je nach Bereich. Alles was man kreativ machen kann mit dem PC - da ist Linux unten durch, lieber OSX als Linux.
        Livestreaming (selbst senden, nicht glotzen) - unbrauchbar es sei denn als Server/Transcoder.
        Unterhaltung? Das erledigt SmartTV, Tablet usw. wunderbar auch ohne Linux, aber ja, würde aufm Laptop gehen. Multimedia ist da jetzt kein Beinbruch.
        Alles was nicht auf Berechnungen basiert oder mit Coding zu tun hat, ist auf einem Linux-Gerät schlimmer als auf Windows und/oder OSX bei gleicher Hardware. Server ausgenommen, das ist ne ganz andere Abteilung wo Linux dominiert.

        Wie ich sagte, es gibt sehr sehr gute Gründe warum Unternehmen immer noch praktisch durchgehend auf Windows fahren obwohl es sie Geld kostet, mehr Geld als einen entsprechenden Admin mit Linux-Wissen zu holen.
        Es gibt auch einen guten Grund warum praktisch jeder HeimPC mit Windows rennt und nicht mit Linux, obwohl auch hier Geld fällig wird für das OS (entweder beim Kauf schon drin oder man muss sich das OS später zulegen und nein, cracken ist nicht damit gemeint).
        Und bei den Profis sind sowohl OSX als auch Windows sehr beliebt, Linux aber gar nicht. Warum? Na weil da nicht out-of-the-box rennt, selbst wenn man könnte, es kostet Stunden oder Tage da was vernünftig lauffähig zu bekommen. Warum sollte man das tun?
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