Windows 10: Task-Manager zeigt künftig die GPU-Auslastung an
Microsoft hat die Windows-10-Insider-Version 16226 an den Fast-Ring verteilt, die unter anderem mit einem aktualisierten Task-Manager daherkommt. Dieser zeigt nun auch Informationen zur verwendeten GPU an, zum Beispiel deren Auslastung und den belegten Grafikspeicher. 100-prozentig fehlerfrei laufe die Funktion aktuell aber noch nicht.
Die CPU-Auslastung zeigt der Windows-Task-Manager schon seit vielen Jahren neben der Belegung des Arbeitsspeichers an. Der Wert ist zwar nicht absolut aussagekräftig, weil er nur eine theoretische Annäherung bildet, einen guten Anhaltspunkt bietet er jedoch. In Windows 10 wird Microsoft künftig auch Details zur verwendeten GPU oder mehreren, wenn man Crossfire beziehungsweise SLI nutzt, anzeigen. Eine erste Ausführung des erweiterten Task-Managers finden Insider in der aktuellen Preview-Version 16226, die Microsoft an den Fast-Ring verteilt hat (via techpowerup.com).
Die erweiterten Details zeigen unter dem Reiter Performance (in deutschen Versionen "Leistung") den Tab GPU. Sind mehrere Grafikkarten oder Dual-GPU-Modelle verbaut, bekommt jeder Grafikchip seine eigene Anzeige. Diese stellt die Informationen dar, wie man sie beispielsweise von GPU-Z oder dem Afterburner kennt: vornehmlich die GPU-Auslastung und die Speicherbelegung. Anders als bisherige Tools möchte Microsoft aber auch angeben, welche Prozesse wie viel Leistung benötigen. Andere Entwickler verlassen sich auf den Auslastungswert, den AMD- und Nvidia-GPUs von Haus aus ausgeben. Eine Differenzierung pro Prozess war bisher nicht möglich. Darüber hinaus werden noch die Treiberversion und deren Erstellungsdatum angezeigt.
Microsoft betont, dass der neue Task-Manager noch in Entwicklung ist und dementsprechend Fehler aufweisen kann. Nutzer eines finalen Windows 10 dürften die neue Funktion neben anderen mit dem nächsten großen Update spätestens im Herbst erhalten.

Egal was gemacht wird, immer ist es mist.
Ich habe es schon testen können und finde es gut.
Somit entfällt z.B. GPU-Z und man hat alles im Taskmanager.
Ich finde das auch sehr praktisch wenn man mal eben schauen möchte wie hoch die Last der GPU ausschaut UND es ist von Haus aus mit dabei.
Sicher bin ich mir nicht aber wenn die GPU-Last im Taskmanager integriert wird, hält das möglicherweise auch Einzug in den Ressourcenmonitor von Windows. Dort erhält man derzeit "nur" weitere Infos über RAM, CPU, Laufwerke, Ethernet etc.
Grundsätzlich eine gute Sache.
Also ich finds praktisch, dass es nun von Haus aus dabei ist.
Ich benutz zwar GPU Z, MSI Afterburner sowie Desktop Widgets die es mir anzeigen, aber der Task manager war und ist immer mal wieder eine Anlaufstelle um Problemen im PC aufn Grund zu gehen. Da ist das schon praktisch, dass es gleich mit angezeigt wird. Und weils von MS ist, kann man vielleicht auch davon ausgehen, dass es etwas "offizielles" ist, nicht wie die ganzen ach so überlegenen Tools die manchmal auch einfach IRGENDWELCHE Zahlen ausgeben.
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