Windows-10-Zwangsupdate: Version 1909 bekommt bald keinen Support mehr
Am 11. Mai bekommen Nutzer von Windows 10 Version 1909 keine Updates mehr. Nun weist Microsoft die User daraufhin und empfiehlt die Aktualisierung auf eine neuere Betriebssystemversion.
Um weniger Aufwand bei der Pflege, der Entwicklung und dem Testen zu haben, versorgt Microsoft die verschiedenen Versionen von Windows 10 nur eine begrenzte Zeit nach der Veröffentlichung mit Updates. Als nächste OS-Version fällt Windows 10 Version 1909 zum 11. Mai aus dem Support-Zeitraum. So wird nun bei den Nutzern dieser Betriebssystemversion ein Warnhinweis eingeblendet, mit der Bitte um Aktualisierung auf eine neuere OS-Version. Ab dem 11. Mai wird Windows 10 Update 1909 in den Versionen Home, Pro, Pro Education, Pro for Workstations und als Windows-Server-Ableger nicht mehr unterstützt. Lediglich die Firmenkundenversion Windows 10 Enterprise und die Schulversion Windows 10 Education erhalten noch 12 Monate weiteren Support.
18 Monate Support für Windows 10-Versionen
Microsoft versorgt eine Windows 10-Version rund 18 Monate lang nach dem Marktstart mit kostenlosen Updates. Die Ausgabe Windows 10 Version 1909 wurde am 12. November 2019 veröffentlicht und hat nun am 11. Mai 2021 ihr Support-Ende erreicht. Um eine neuere Version auf dem PC zu installieren, kann man entweder Windows Updates starten oder die Aktualisierung mit der kostenlosen Software Windows Update Assistant manuell durchführen. Am 14. Dezember tritt dann das Support-Ende für Windows 10 Version 2004 ein. In den nächsten Wochen will Microsoft die neue Betriebssystemversion Windows 10 Version 21H1 alias Mai 2021 Update veröffentlichen.
Wann genau Windows 10 Mai 2021 Update erscheint, hat Microsoft noch nicht verraten. Sicher ist nur, dass es auf dem technischen Unterbau von Windows 10 Version 1909 aufsetzt, sodass die Installation schnell gehen sollte und sämtliche Treiber aus dem Jahr 2019 auch mit dem Mai 2021 Update funktionieren sollen. Alle Änderungen der neuen Version von Windows 10 haben wir bereits in einem Artikel zusammengestellt.
Ebenfalls lesenswert: Windows 10 Version 21H1: Microsoft bereitet Release vor
Sammlung zum Zwangsupdate für Nutzer von Windows 10:
- Microsoft verschickt Hinweise an die Nutzer von Windows 10 Version 1909, ihren PC auf eine aktuellere Version zu aktualisieren.
- Am 11. Mai endet für die am 12. November 2019 erschienene Windows 10 Version 1909 der Support, sodass es keinerlei Updates für diese Betriebssystemversion geben wird.
- Aktuell bereitet Microsoft das Mai 2021 Update alias Windows 10 Version 21H1 auf den baldigen Marktstart vor.
Quelle: Microsoft

Wirklich produktiv nimmt man halt ein LTSC und ärgert sich, dass MS dort den Support von 10 auf 5 Jahre kürzt. Aber da kommt sowieso kein Client direkt ins Internet und es käme auch niemand auf die Idee, automatisiert (und damit lokal ungetestet) etwas zu installieren. An dem Vorgehen hat sich sowieso die letzten 20 Jahren nichts geändert. Egal mit welchem OS die Anlagen betrieben werden.
Schließlich bleibt einen letztendlich keine Wahl mehr, wenn Sicherheit nicht fehlen darf.
Aber man kann es trotzdem weiter nutzen, sowie ich noch Windows 7 teils für ältere Sachen einsetze.
Es wird nicht die letzte Version sein deren Zwänge nicht ausbleiben...
Der Titel vom Artikel ist überraschend ehrlich "Zwangsupdate", dafür meinen Respekt an PCGH.
Leider bedeutet dieses "Zwangsupdate" auch, dass man Win10 in einer Produktivumgebung nach wie vor nicht einsetzen kann, es sei denn, man liebt Überraschungen und hält gern den Kopf dafür hin.
Lediglich die Firmenkundenversion Windows 10 Enterprise und die Schulversion Windows 10 Education erhalten noch 12 Monate weiteren Support.
Ich hab keinen Bock auf Build-Experimente hier im Büro. Wir hatten/haben mit 1909 genug "Spaß".
Schließlich bleibt einen letztendlich keine Wahl mehr, wenn Sicherheit nicht fehlen darf.
Aber man kann es trotzdem weiter nutzen, sowie ich noch Windows 7 teils für ältere Sachen einsetze.
Es wird nicht die letzte Version sein deren Zwänge nicht ausbleiben...