Support-Betrüger: Microsoft verklagt erste US-Unternehmen
Software-Konzern Microsoft hat offenbar die Drahtzieher von vermeintlichen Support-Anrufen in Fokus. Eine Klage wurde gegen zwei US-Unternehmen eingereicht, die über angebliche Support-Anrufe teure Sicherheitsleistungen verkauften. Oftmals sollen die Unternehmen laut Microsoft auch selbst Keylogger per Remote-Control installiert haben.
Es scheint eine moderne Variante des berüchtigten Enkel-Tricks zu sein: Vermeintliche Support-Anrufe von Unternehmen, die angeblich im Auftrag von Microsoft arbeiten, rufen per Telefon an und behaupten, dass der heimische PC mit Schadsoftware infiziert sei. Die Lösung seien teure Sicherheitssysteme. Microsoft möchte diesem Treiben ein Ende setzen und verklagt zwei US-amerikanische Unternehmen, die im Verdacht stehen, solche Aktionen durchzuführen. Die Klage wurde im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht. Die Liste der Vorwürfe ist lang und besteht unter anderem aus der Verletzung der Urheberrechte von Microsoft, unfairer Wettbewerb, Markenschädigung, die Nachahmung von Domains anderer Unternehmen (Cyber-Squatting) und betrügerische Aktivitäten.
Das Unternehmen bzw. die Mitarbeiter von Omnitech Support sollen behaupten im Auftrag von Microsoft anzurufen. Ziel sei der Verkauf von teuren Sicherheitsleistungen am Telefon. Die Opfer sind zumeist PC-Nutzer mit höherem Alter. Teilweise sollen diese Mitarbeiter auch soweit gegangen sein, dass die selbst Schadcode auf den PC der Opfer installiert haben sollen. Hierfür nutzten sie Remote-Desktop-Lösungen und Keylogger. Die Keylogger seien benutzt worden, um Anmeldedaten für Bankgeschäfte und Kreditkarten abzugreifen. Speziell vor Weihnachten solle die Zahl der Opfer steigen, da die Angst der Verbraucher vor finanziellen Engpässen besonders hoch sei.
Quelle: Microsoft
Richtig so, würde mir auch stinken wenn man in meinen Namen Mist bauen würde.
Der Fehler liegt im System was viele Unternehmen sich leisten , es wäre besser eigene Mitarbeiter einzustellen als das Geld für Klagen gegen Sub Unternehmen auszugeben . Umdenken meine Herrn Manager schafft außerdem Arbeitsplätze und nicht schlecht bezahlte Jobs .
Wenn auch nicht oft aber da muß ich voll und ganz zu MS stehen, weiter so.
Solche Personen müssen die volle härte des Gesetzes erfahren, deren Zielgruppe verdienen besondere Gerechtigkeit.
Ich wäre für kreative Bestrafung, man soll ein festes Telefon in deren Zellen stationieren das die Knastbrüder nicht bedienen bzw erreichen können, und dorthin sollen täglich acht Stunden Werbeanrufe durchgestellt werden.