PC-Spiele für Windows 10 - für Microsoft wieder ein Thema?
Mit Windows 10 wird Microsoft ein neues Kapitel aufschlagen. Scheinbar gilt dies auch speziell für den Bereich der PC-Spiele. Wie Xbox-Chef Phil Spencer verlauten lässt, könnte das Thema bald im Fokus eines Gesprächs innerhalb der Microsoft-Führungsriege werden.
Microsoft und PC-Spiele, ein Thema für sich. Obwohl der Software-Gigant sein Geld hauptsächlich mit dem Windows-Betriebssystem verdient, sind Windows-Spiele nur halbherzig gefördert bzw. entwickelt worden. Das letzte traurige Kapitel war der Online-Dienst Windows Live, der ursprünglich eine Konkurrenz zu Valves Steam und Electronic Arts Origin sein sollte. Bei den Spielern sind Microsofts Bemühungen jedenfalls gründlich durchgefallen. Windows Live wurde mehr als DRM-Maßnahme als Plattform für PC-Spieler wahrgenommen. Schlussendlich kam das Aus für Windows Live. Was blieb, war ein Image-Schaden gegenüber den PC-Spielern. Letztlich war es wohl auch der Beginn der immer stärker zunehmenden Entwicklung für eine Linux-Kompatibilität von PC-Spielen.
Doch mit Windows 10 könnte sich Microsofts Einstellung gegenüber PC-Spielen wieder ändern. Die Grundlagen hierfür sind gelegt, hat man doch mittlerweile genügend Erfahrung im Geschäft mit den Spielekonsolen. Umso weniger überrascht es, dass nun der Xbox-Chef Phil Spencer das Thema wieder neu aufgreift. Per Twitter teilt er mit, dass er sich im Januar darauf konzentrieren wolle, was er in dieser Hinsicht mit Windows 10 vorhabe. Es sei an der Zeit über Gaming auf Windows zu sprechen. Am 21. Januar 2015 hält Microsoft eine entsprechende Veranstaltung ab und wird Neuigkeiten zu Windows 10 verlautbaren. Eventuell wird dann auch das Konzept vorgestellt, wie Microsoft die PC-Spieler wieder für sich gewinnen möchte.
Was halten Sie von den Anstrengungen von Microsoft sich wieder PC-Spielern zu nähern? Vergeblicher Versuch oder Schwierige Umsetzung? Nutzen Sie die Kommentarfunktion unter dem Artikel!
Quelle: Phil Spencer via Twitter

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Aber keine Sorge, es wird schon nicht den Grund haben, uns PC-Spielern was Gutes tun zu wollen. Microsoft macht nichts ohne Geld als Hintergedanken (wie halt die meisten Unternehmen), egal ob sie ein Stück vom Kuchen Digitaler PC-Spieledistribution abhaben oder den Verkauf von Windows ankurbeln wollen.
Bin mal gespannt, wie sie die 2,5 Milliarden für Mojang wieder rein bekommen wollen.
- XBox verkäufen (auch wenn sie teilweise verlust machen, früher oder später machen sie Gewinn und wenn es eben kein Gewinn aus der Konsole ist dann bekomen sie auf jedenfall Geld über)
- XBox Spielelizenzen die jeder Publisher an MS zahlen muss
- XBox Live Abos
- XBox Zubehör
Beim Spiele PC bekommt Microsoft nur Geld durch den Verkauf von
- Windows
das PC Zubehör von MS kann man eigentlich unter den Teppich kehren, denn da tummelt sich gleichzeitig sehr viel Konkurrenz mit dem MS den PC Zubehörmarkt teilen muss (Logitech, Razer, Hama, Cherry, Sharkoon, MadCatz, usw....)
Da aber Konsolenbesitzer in der Regel selbst Rechner/Laptops haben um damit zu surfen/arbeiten etc. bekommt MS so oder so sein Geld für Windows, sei es über Retailverkäufe oder die Windowsbeilagen bei Fertig PCs, somit wären sie schön blöd das Gaming selbst auf den PC zu pushen, da dies bedeuten würde, das einige Spieler auf den PC abwandern und somit ihren Umsatzreicheren Konsolenmarkt schädigen könnten. Einzig wo Microsoft viel Geld im PC Bereich erwirtschaftet ist der Business Sektor mit den Serviceverträgen, aber auf den Firmenrechnern wird sicherliche nicht Spiele gespielt
Ist eine einfache Rechnung.
Wie könnte Windows nun zusätzlich Geld mit dem Verkauf von Spielen für Windows PCs verdienen?
Nun, das liegt eigentlich auf der Hand: man muss nur einen Clienten bauen, über den man Microsoft Spiele exklusiv verkauft (so wie es EA über Origin betreibt und Ubisoft es ursprünglich für Uplay geplant hatte). Über diesen Clienten verkauft man dann z.B. ein Minecraft 2 oder auch frühere Xbox-exklusive Titel (die nicht mehr wirklich als Treiber für Konsolenverkäufe ziehen) oder eben extra für PC erstellte Spiele wie Echtzeitstrategietitel. Aber auch 3rd Party Spiele wie Tomb Raider sind dafür denkbar. Das mag den Steamfans zwar nicht unbedingt gefallen, aber dem Großteil der Spieler wird das wenig ausmachen, solange der Client einigermaßen funktioniert. Das hat EA mit Origin einmal mehr bewiesen in der jüngeren Vergangenheit. Im Internet beschweren sich manche zwar lauthals, aber die Verkaufszahlen spiegeln das nicht wieder. Die meisten Leute interessieren sich wenig für Clienten und Co., solange sie nur ihrem Hobby nachgehen können und schlicht zocken können.
Was mal richtig innovativ wäre, wäre ein Hybrid-Genre-Plattform-Spiel. Auf dem PC spielt man ein RTS, auf der Xbox One einen 3rd Person Shooter und auf dem Windows Phone/Tablet z.B. ein Unterstützungsspiel, wie es etwa für The Division auf Tablets geplant ist, und das alles in derselben Welt und in Echtzeit, wobei alles miteinander verknüpft ist. Damit würde man die Verkäufe der jeweils anderen Plattform nicht kannibalisieren, sondern gezielt die Stärken der jeweiligen Plattform nutzen. Aus einer reinen Marketing- bzw. Sales-Sicht wäre das ein nahezu genialer Schachzug, weil der interessierte Spieler sich eigentlich alle Windowsprodukte bzw. Plattformen kaufen muss oder sich für eine entscheiden kann, je nach Gusto.
Da kommt nichts gutes auf uns zu von den kann man nichts gutes erwarten jetzt tun sie so als würden sie uns was gutes geben wollen nebenbei lehren sie allen die tachen
Oh, mal wieder...
Aber keine Sorge, es wird schon nicht den Grund haben, uns PC-Spielern was Gutes tun zu wollen. Microsoft macht nichts ohne Geld als Hintergedanken (wie halt die meisten Unternehmen), egal ob sie ein Stück vom Kuchen Digitaler PC-Spieledistribution abhaben oder den Verkauf von Windows ankurbeln wollen.
Bin mal gespannt, wie sie die 2,5 Milliarden für Mojang wieder rein bekommen wollen.
Ich finde es gut, wenn MS mehr für Gamer macht. Um so mehr positives Feedback die dadurch kriegen, um so besser. Meine Meinung.
Sehr fragwürdig wie sich das entwickelt, hoffe das SteamOs bald flächendeckend und einfach zu bedienen sind.