Windows 11: OneDrive-Warnungen im Startmenü sorgen für Frust

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Windows 11: OneDrive-Warnungen im Startmenü sorgen für Frust
Quelle: Microsoft

Das Startmenü von Windows 11 drängt Nutzer immer wieder zur Cloud-Sicherung via OneDrive. Wer nicht zahlt oder keine Synchronisierung möchte, bekommt dennoch Warnungen.

Microsoft macht erneut durch aggressive Produktplatzierung aufmerksam. Denn Nutzer von Windows 11 berichten, dass das Startmenü permanent zur Sicherung via OneDrive auffordert - inklusive Warnsymbol und "empfohlener Aktion". Der Klick auf "Weiter" führt dabei direkt zur cloudbasierten Windows-Sicherung. Und wer keinen Microsoft-365-Account hat, wird zum kostenpflichtigen Abo gedrängt. Zwar lässt sich die Nachricht ignorieren, doch sie verschwindet nicht dauerhaft - insbesondere dann nicht, wenn OneDrive nicht aktiv genutzt wird.

Auch wer bereits eigene Backup-Lösungen nutzt oder Cloud-Dienste bewusst meidet, wird von Windows 11 regelmäßig erinnert: Ohne aktive OneDrive-Synchronisation bleibt die Warnung bestehen. Zwar gibt es in den Startmenü-Einstellungen den Punkt "Kontobezogene Benachrichtigungen", doch laut Microsoft sind "erforderliche Benachrichtigungen" davon ausgenommen. Die OneDrive-Warnung zählt offenbar dazu. Noch ärgerlicher: Selbst wenn man alles abschaltet, kann die Meldung später wieder auftauchen. Das ist ein klarer Fall von unerwünschtem "Produkt-Pushing".

In Tests von Windowslatest zeigte sich außerdem, dass das Startmenü ständig den Online-Status überprüft. Selbst dann, wenn man keine Cloud-Dienste nutzt. Während die Meldung in der EU-Version von Windows 11 nicht auftauchte, bleibt der Rest der Welt wohl auf Dauer von den Hinweisen betroffen.

Wie stehen Sie zu Microsofts Hinweisen im Startmenü? Hilfreiche Erinnerung oder nerviges Abo-Drängen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Mayank Parmar via Windowslatest

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LDNV BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Septimus
        Wer Onedrive nicht nutzen möchte weil er Wert auf Vertraulichkeit seiner Dokumente und Bilder legt sollte Onedrive aus dem Autostart nehmen.
        Wenn man OneDrive nicht nutzen und auch keine Meldungen für haben möchte, sollte man es einfach deinstallieren... geht ganz simpel... Einstellungen -> Apps -> Installierte Apps -> Ondrive löschen....

        Also manche "News" beinhalten Dinge wo ich mich frage ob zum ersten Mal ein Computer bedient wird.
      • Von LDNV BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Septimus
        Wer Onedrive nicht nutzen möchte weil er Wert auf Vertraulichkeit seiner Dokumente und Bilder legt sollte Onedrive aus dem Autostart nehmen.
        Wenn man OneDrive nicht nutzen und auch keine Meldungen für haben möchte, sollte man es einfach deinstallieren... geht ganz simpel... Einstellungen -> Apps -> Installierte Apps -> Ondrive löschen....

        Also manche "News" beinhalten Dinge wo ich mich frage ob zum ersten Mal ein Computer bedient wird.
      • Von Tekkla Volt-Modder(in)
        Zitat von Poulton
        Registry-Werte setzen.
        Angesichts der immer wiederkehrenden Aussage, dass man nicht mit Frickelsystemen arbeiten mag, weil die Freizeit für ein neues PC-Nutzungs-Studium zu wertvoll sei, nur eine eingeschränkt praxisnaher Lösung.
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Zitat von bladerunne-r
        Auch MS will die privaten Daten der Nutzer gerne haben... Ein Betriebssystem das umsonst ist, muss eben durch datamining Umsatz generieren.
        Das betrifft nicht nur Privatpersonen, sondern u.a. auch Firmen, welche die Enterprise-Editionen gekauft haben. Trotzdem mit der Onedrive- und Cloudseuche. Ohne Softwareverteilung und GPO wären die Geräte mit Microsoft Store Apps zugemüllt.

        Zitat von Tekkla
        Selbst da kann man es deinstallieren, es kommt beim nächsten größeren Update aber wieder.
        Müsste daran liegen, da trotz Deinstallation immer noch eine appx dafür vorhanden ist. Einfach mal damit durchspülen:

        #genannte Apps von Windows 10/11 löschen
        $AppList =@(
        "*MicrosoftSolitaireCollection*",
        "*WindowsFeedbackHub*",
        "*GetHelp*",
        "*CoPilot*",
        "*outlook*",
        "*Bing*",
        "*MicrosoftOfficeHub*",
        "*MicrosoftTeams*",
        "*ZuneMusic*",
        "*Microsoft.WindowsStore*",
        "*ZuneVideo*",
        "*clipchamp*",
        "*GamingApp*",
        "*DevHome*",
        "*QuickAssist*",
        "*PowerAutomateDesktop*",
        "*Todos*",
        "*Xbox*",
        "*YourPhone*",
        "*People",
        "*LinkedIn*",
        "*MicrosoftTeams*",
        "*Microsoft.ScreenSketch*",
        "*Microsoft.WidgetsPlatformRuntime*",
        "*Microsoft.StartExperiencesApp*",
        "*Microsoft.Windows.Photos*",
        "*Microsoft.WindowsSoundRecorder*",
        "*Microsoft.WindowsAlarms*",
        "*Microsoft.WindowsCamera*",
        "*Microsoft.WindowsCalculator*",
        "*Microsoft.StorePurchaseApp*",
        "*MicrosoftWindows.Client.WebExperience*",
        "*MicrosoftWindows.Client.CoreAI*",
        "*Getstarted*"
        "*Maps*",
        "*MicrosoftStickyNotes*",
        "*MSTeams*",
        "*MicrosoftWindows.CrossDevice*",
        "*Microsoft.WindowsAppRuntime.CBS*",
        "*MicrosoftWindows.Client.Core*",
        "*PeopleExperienceHost*",
        "*MicrosoftWindows.Client.CBS*")

        foreach ($i in $applist) {
        Get-AppxProvisionedPackage -Online | Where-Object DisplayName -eq $i | Remove-AppxProvisionedPackage -Online
        Get-AppxPackage -name $i -AllUsers | Remove-AppPackage -AllUsers
        ]

        Wurde aber nur gegen die Enterprise Edition getestet. Bei Home und Pro könnte noch mehr vorhanden sein, was dadurch nicht erfasst wird.

        Zitat von Tekkla
        Gruppenrichtlinien gibt es bei Home auch nicht.
        Registry-Werte setzen.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat

        OneDrive-Warnungen im Startmenü sorgen für Frust
        Das war das Erste, was ich nach der Windows 11 Installation komplett gelöscht habe. Es gibt andere Sicherungsmöglichkeiten...
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ich habe den Mist gelöscht. Fertig!
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