Windows 7: Noch ein Jahr bis zum Support-Ende
Für Windows 7 tickt die Uhr - in einem Jahr ist das Support-Ende erreicht und dann sollten sich Nutzer nach einer Alternative umgesehen haben. Grund: Es gibt dann keine Sicherheits-Updates mehr. Bei rund 37 Prozent Marktanteil ist die Gruppe noch beachtlich groß.
Eine nicht gerade kleine Anzahl von Nutzern ist noch immer mit Windows 7 unterwegs und für die beginnt nun das letzte Jahr des Software-Supports. Am 14. Januar 2020 beendet Microsoft die Unterstützung für das Betriebssystem. Danach wird es keine Updates mehr geben - auch nicht für sicherheitsrelevante Lecks. Wer dann nicht auf Windows 10 oder eine Alternative wechselt, macht sich potenziell angreifbar, so wie es auch bei Windows XP war und ist.
Stand jetzt hat Windows 7 noch einen Marktanteil von rund 37 Prozent und damit 7 Prozent mehr als Windows XP beim Ende des Supports im Jahr 2014. Bei Windows XP ließ sich die Mehrheit dann doch einigermaßen schnell zum Wechsel überreden, was aber auch daran lag, dass die Technik mittlerweile recht antiquiert war. Bei Windows 7 wird das schwieriger, denn das ist nicht ganz so altbacken.
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Alles Lamentieren der Windows-7-Nutzer wird aber wenig helfen. In einem Jahr ist Schluss und bis dahin sollte man sich eine Alternative überlegen, vor allem dann, wenn man mehrere Systeme aktualisieren muss oder der Wechsel aufwendiger wird. Einzige Ausnahme sind Unternehmen, deren Support läuft auch nach 2020 weiter, sofern sie dafür bezahlen. Endkunden steht die Option nicht zur Verfügung.
Hoffnungen auf einen Rückzieher von Microsoft wird man sich kaum machen brauchen. Die Redmonder haben nahezu alles versucht, um die Nutzer auf Windows 10 zu bekommen - inklusive großzügiger Geschenke. Angesichts des Datensammeldramas wollten viele aber auch trotz eines kostenlosen Upgrades nicht wechseln. Und die Laufzeit von Windows 7 wurde ja schon einmal verlängert. Seit 2015 gibt es auch keine Funktions-Updates mehr, was in Zukunft zunehmend zum Problem werden wird. Aktuell muss man schon einen Handstand machen, um ein Betriebssystem über den USB-Port eines Ryzen-Systems zu installieren. Und schon jetzt klaffen auch Sicherheitslücken in Windows 7 - etwa bei Spectre und Meltdown, wenn es kein BIOS-Update des Herstellers gab.

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