Windows 11: Neues Startmenü mit Kategorien kommt - aber nervt schon jetzt einige
Microsoft verteilt das neue Startmenü mit Kategorien-Layout in Windows 11 zunehmend breiter, doch viele Nutzer sehen es als zu hoch und fordern dringend eine Anpassfunktion, um die Nutzbarkeit zu verbessern.
Microsoft hat damit begonnen, das überarbeitete Startmenü für Windows 11 mit Kategorien-Layout breiter auszurollen. Die Auslieferung erfolgt aktuell über das kumulative Dienstags-Patch-Update KB5074109, das für Januar 2026 vorgesehen ist und das neue Menü auf mehr PCs bringt.
Das neue Startmenü ersetzt das traditionelle, geteilte Layout durch eine einzige, scrollbare Ansicht, in der sowohl angeheftete Anwendungen, empfohlene Inhalte als auch die Übersicht über alle installierten Programme auf einer Seite vereint sind. Das erinnert ein wenig an MacOS 26, das aber weitestgehend unkategorisiert ist. Unter den Anwendungslisten in Windows 11 gibt es verschiedene Ansichten, darunter auch die neue Kategorien-Darstellung, die Programme nach logischen Gruppen ordnet.
Neues Design, aber zu viel Höhe
Im Praxiseinsatz fällt vielen Nutzern auf, dass das neue Startmenü sehr viel vertikalen Platz einnimmt - auf manchen Systemen bis zu 90 % der Bildschirmhöhe. Die Ursache liegt unter anderem darin, dass die Menükonstruktion in einer einzigen Seite alles anzeigen will, was einerseits den Zugriff erleichtert, andererseits aber auf kleineren Displays vielen zu "riesig" wirkt.
Auch wenn die empfohlene Sektion optional ausgeblendet werden kann, bleibt die Gesamtgröße des Menüs in vielen Fällen nahezu unverändert. Die einstellbare Skalierung der Anzeige kann hier lediglich teilweise Abhilfe schaffen, ist aber keine echte Lösung für Anwender, die mehr Kontrolle über die Startmenü-Größe wünschen.
Anpassfunktion für Größe fehlt
Ein zentraler Kritikpunkt, der bei vielen Nutzern aufkommt, ist das Fehlen einer Anpassfunktion. Anders als bei älteren Windows-Versionen lässt sich das Startmenü nicht einfach per Ziehen anpassen - eine oft gewünschte Funktion, um das Menü an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, existiert derzeit nicht. Dies sorgt für Unzufriedenheit, besonders bei Nutzern mit kleineren Bildschirmen oder speziellen Arbeitsanforderungen.
Grundsätzlich ist Ärger auch immer dann vorprogrammiert, wenn man Nutzern etablierte Funktionen wegnimmt. Microsoft selbst hat bislang keine Pläne veröffentlicht, eine Anpassfunktion zeitnah nachzuliefern. Der Rollout erfolgt weiterhin schrittweise über Windows-Updates, wobei auch andere UI-Elemente wie neue Batterie-Icons oder die "Share with Copilot"-Funktion nur bei einigen Nutzern bereits sichtbar sind.
Insgesamt bringt das neue Startmenü eine modernisierte Struktur und viel Potenzial zur besseren Organisation, doch die fehlende Flexibilität bei der Größe und Darstellung bleibt ein gewichtiger Kritikpunkt in der Community. Speziell das Startmenü und das Kontextmenü sorgten in den vergangenen Jahren immer wieder für Zündstoff, weil sie unter Windows die mit am häufigsten genutzten Elemente sind und sich über Jahre kaum verändert hatten. Schon bei Windows 8 war der Verdruss so groß, dass dann ein Plan B mit klassischen Elementen kam.
Quelle: Windows Latest, Microsoft, Microsoft


denn so etwas kann man auch fixen....
Siehe zB bei diesem 3rd party Produkt, das es für Win10 und Win11 optimiert gibt:
- für Win10: StartIsBack++
- für Win11: StartAllBack
Ich bin es schon längere Zeit leid, an den M$-Experimenten weiter teilzunehmen …
Ich frage mich seit Längerem, wie man auf die wirklich blöde Idee kommen kann, ein Startmenü in der Mitte des Desktops zu platzieren. Es ist doch ein nicht zu übersehender Vorteil, wenn man über das Startmenü links neue Applikationen aufrufen kann, ohne den Blick auf die laufenden Programme zu verlieren.
Bei mir gibt es auf einem Full-HD-Bildschirm eine klare Aufteilung:
1. Applikationen wie z.B. Internetbrowser oder Outlook werden möglichst nie fullscreen aufgerufen.
Ausnahme: Fotobearbeitung, und größere DAW Projekte und einige Games, je nachdem, ob man aktiv spielt und einen großen Überblick benötigt, oder ob etwas in einer Sandbox vor sich hinläuft.
2. Links lasse ich Platz für das Startmenü und 1–2 Reihen wichtiger Icons für Programmstart und Folderverknüpfungen.
3. Rechts lasse ich Platz für die Anzeige von Gadgets (Zeit, CPU-, GPU-, Netzwerklast etc.), um den Systemstatus im Blick zu haben.
Da hat ein Startmenü beim besten Willen in der Mitte nichts zu suchen, das würde komplett die Sicht auf Applikationen behindern.
Da lobe ich mir langsam wirklich mein CachyOS am Laptop welches nur tut was ich ihm sage. Solche Überraschungen brauche ich nicht.
https://i.imgur.com/E8ksuhE.gif
Mir ist klar dass das völlig aus der Zeit gefallen ist. Aber ich fands trotzdem besser als alles, was Microsoft danach (ab Windows Vista) anstellte bei den Programmen im Startmenü... Und in Internetjahren bin ich halt auch alt
C:> d:
D:> cd spiele\moo2
D:\spiele\moo3\> moo2
Ggf. nicht vergessen, zuvor von vorbereiteter Diskette mit modifizierten Systemdateien wie autoexec.bat und config.sys aus booten. In diesen diverse Treiber hochladen oder gar was außenvor lassen (bspw. wenn das Spiel komplett auf HDD installiert ist, den CD-Laufwerkstreiber nicht laden).
Glossar für jüngere Leser:innenschaft
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moo2 = Master of Orion 2
Diskette = mobiler Datenträger mit geringer Speicherkapazität
HDD = (tatsächliche) Festplatte
CD-Laufwerk = Lesegerät für CDs als mobile Datenträger mit verhältnismäßig großer Speicherkapazität