Upgrade auf Windows 11: Microsoft sieht (ausgerechnet) das Startmenü als "Game Changer"

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Upgrade auf Windows 11: Microsoft sieht (ausgerechnet) das Startmenü als "Game Changer"
Quelle: PCGH

Beim Upgrade auf Windows 11 zögern viele und Microsoft will den Wechsel mit dem Startmenü schmackhaft machen. Es sei ein "Game Changer".

Viele Nutzer sind noch mit Windows 10 unterwegs und Microsoft hat natürlich Interesse daran, das schnell wie möglich so viele Nutzer wie denkbar auf Windows 11 zu migrieren. In einem neuen Video will man das Upgrade schmackhaft machen. Doch das wirkt etwas merkwürdig, denn wer jetzt noch auf Windows 10 unterwegs ist, hat entweder gute Gründe oder interessiert sich gar nicht für das Thema, bis er gezwungen ist.

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"Eigentlich war der Umzug super einfach", sagt Microsoft zum Upgrade auf Windows 11. Und man sieht in einem der Kritikpunkte der Hardcore-Windows-11-Verweigerer einen Bonus - dem umstrittenen Startmenü. "Dieses neue Startmenü ist ein Wendepunkt." Da wird wohl manch einer widersprechen und es gibt einen lukrativen Markt für Modifikationen, die das Startmenü von Windows 11 ändern - in das von Windows 10 oder etwas ganz anderes.

Bekannt ist, dass selbst bei Microsoft nicht jeder an Bord ist, wie es für Unternehmen üblich und gesund ist. Etwa Microsoft-Manager Mikhail Parakhin, der kürzlich unterstrichen hat, "das Startmenü wieder großartig zu machen".

Offiziell endet der Support für Windows 10 im Jahr 2025. Support-Verlängerungen können gegen eine Gebühr erworben werden, doch die richten sich generell an Unternehmen, die nicht so einfach auf ein neues System migrieren können. Nervig dabei ist für viele, dass sie noch Systeme ohne Hardware-TPM haben und Windows 11 dort offiziell nicht verwenden können. Die Abfrage lässt sich zwar einfach umgehen, aber für weniger versierte Anwender sind das Hürden, die dann doch nicht "super einfach" sind.

Marktanteil Name des Betriebssystems PCGH 01/2024

Je nach Erhebung hat Windows 10 immer noch einen sehr hohen Marktanteil. Statcounter etwa zählt 66,4 Prozent - Tendenz leicht sinkend und zugunsten von Windows 11. Es gibt also eine Wechselbewegung, sei es über neue Hardware oder über Upgrades, aber sie ist eher langsam und im unteren einstelligen Bereich. Spieler sind generell etwas wechselwilliger: Steam weist 51,4 Prozent für Windows 10 und 44,2 Prozent für Windows 11 aus. Die Wechselquote ist auch hier im unteren einstelligen Bereich, aber etwas höher als im Gesamtmarkt. Das deckt sich auch mit den Werten von PCGH: 47,0 Prozent nutzen Windows 11.

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    • Kommentare (52)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von the_lhwplayer
        Ich bin ganz zufrieden mit Win 11. Es gibt aber ein paar Sachen die etwas störend sind. Bei Win 11 macht es sich MS zum Beispiel zum Spaß, Anpassungsmöglichkeiten, die sinnvoll sind, einfach zu entfernen. Beispiel: Touchpad-Funktionen. Bei Windows 10 kann man noch einstellen, was mit einer unterschiedlichen Anzahl an Fingern beim Wischen in verschiedenen Richtungen passieren soll. Hat man bei Win 11 rausgenommen. Solche Sachen sind schade
        Keine Sorge, dass kommt bestimmt irgendwann wieder...
        Und wird dann als "Innovation" gepriesen.
        Typische Strategie von M$. Erst vieles mit einer neuen Version rauswerfen und dann über viele, viele Updates wieder gleich, oder ähnlich integrieren.
        Zitat von Timelord-RWE
        Das Hauptproblem sehe ich darin, das MS einem vorschreibt was zu gefallen hat.
        Warum den Nutzern nicht die Wahl lassen zwischen verschiedenen Oberflächen?

        Mit einigen Tools kann man sich die Oberfläche von 11 zwar anpassen, aber man ist gezwungen zu basteln oder die Kröte zu schlucken die MS einem in den Hals schiebt.
        Meine letzten verbliebenen Windowsinstallationen, ( W10, Zockerkiste/ 1 x VM für Tools die ich benötige), sehen optisch noch exakt aus wie NT4/W2k, auch ohne große Bastelei.

        Für mich ist/war Windows immer ein Werkzeug, aber was nutzt das tollst Werkzeug wenn es stets Aussehen und Funktion ändert?

        Sobald eine Version endlich stabil läuft, springt bei MS irgendwer aus dem Busch und läuft Amok.
        So war es bei NT, W2k; 98, XP, 7, 10.
        Da steckt die Logik und die Wünsche von Unternehmen dahinter.
        Administratoren hassen es, wenn die Oberfläche auf jedem PC und User anders aussieht.

        Auch dass die Unternehmenspolitik dahin geht, dass nicht mehr für jeden Mitarbeiter in der Firma ein extra Arbeitsplatz/PC vorgehalten wird und die Mitarbeiter sich mit Anwesend/Homeoffice/Unterwegs abwechseln.

        Man möchte halt alles gerne "gleich" haben und da kommt M$ mit wenig Möglichkeiten zur Anpassung den Firmen halt entgegen.
        Immer bedenken, dass Windows/M$ nicht unbedingt den Gamer, oder Heimanwender an der Spitze der Nahrungskette sieht.
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von the_lhwplayer
        Ich bin ganz zufrieden mit Win 11. Es gibt aber ein paar Sachen die etwas störend sind. Bei Win 11 macht es sich MS zum Beispiel zum Spaß, Anpassungsmöglichkeiten, die sinnvoll sind, einfach zu entfernen. Beispiel: Touchpad-Funktionen. Bei Windows 10 kann man noch einstellen, was mit einer unterschiedlichen Anzahl an Fingern beim Wischen in verschiedenen Richtungen passieren soll. Hat man bei Win 11 rausgenommen. Solche Sachen sind schade
        Keine Sorge, dass kommt bestimmt irgendwann wieder...
        Und wird dann als "Innovation" gepriesen.
        Typische Strategie von M$. Erst vieles mit einer neuen Version rauswerfen und dann über viele, viele Updates wieder gleich, oder ähnlich integrieren.
        Zitat von Timelord-RWE
        Das Hauptproblem sehe ich darin, das MS einem vorschreibt was zu gefallen hat.
        Warum den Nutzern nicht die Wahl lassen zwischen verschiedenen Oberflächen?

        Mit einigen Tools kann man sich die Oberfläche von 11 zwar anpassen, aber man ist gezwungen zu basteln oder die Kröte zu schlucken die MS einem in den Hals schiebt.
        Meine letzten verbliebenen Windowsinstallationen, ( W10, Zockerkiste/ 1 x VM für Tools die ich benötige), sehen optisch noch exakt aus wie NT4/W2k, auch ohne große Bastelei.

        Für mich ist/war Windows immer ein Werkzeug, aber was nutzt das tollst Werkzeug wenn es stets Aussehen und Funktion ändert?

        Sobald eine Version endlich stabil läuft, springt bei MS irgendwer aus dem Busch und läuft Amok.
        So war es bei NT, W2k; 98, XP, 7, 10.
        Da steckt die Logik und die Wünsche von Unternehmen dahinter.
        Administratoren hassen es, wenn die Oberfläche auf jedem PC und User anders aussieht.

        Auch dass die Unternehmenspolitik dahin geht, dass nicht mehr für jeden Mitarbeiter in der Firma ein extra Arbeitsplatz/PC vorgehalten wird und die Mitarbeiter sich mit Anwesend/Homeoffice/Unterwegs abwechseln.

        Man möchte halt alles gerne "gleich" haben und da kommt M$ mit wenig Möglichkeiten zur Anpassung den Firmen halt entgegen.
        Immer bedenken, dass Windows/M$ nicht unbedingt den Gamer, oder Heimanwender an der Spitze der Nahrungskette sieht.
      • Von Gerwald Freizeitschrauber(in)
        Ich habe Linux nur auf einen alten Laptop wegen dem agaconv. Auf den andern Rechner Windows.

        Das Einzige, was ich an Windows 11 gerne anderes hätte, wäre auch das Startmenü. Das hat mir in Windows 10 besser gefallen. Sonst macht Windows 11 was es soll, mehr braucht es nicht.
      • Von Jyulos Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Ein OS, für das man einen angemessenen Betrag zahlt und das einem dann über viele Jahre hinweg die Arbeit erleichtert?
        Nennt sich auch windows 11 Pro. Man kann ja einen komplett unabhängigen Retail key kaufen, dann hast Ja fürstlich gezahlt und es erfüllt deine genannten Kriterien weiterhin.
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Naja, ich habe schon oft diverse Linux Distributionen ausprobiert. Aber egal, welche ich gewählt habe, es endete immer mit tagelangem Rumsuchen, weil diverse Hardware nicht funktioniert. Sachen wie mein Fingerprintsensor oder der ganz normale Soundchip von Realtek? Fehlanzeige. Auch nach mehreren Tagen wälzen von Foren keine Chance. Bei Windows läuft das out of the Box.

        Und selbst wenn ich so was ignorieren würde:
        Die Hälfte meiner Spiele laufen unter Linux einfach nicht, Proton hin, Proton her. Und von denen, die laufen, laufen die meisten performancetechnisch eher mau.

        Ich schau mir zwar immer mal wieder Linux an (Halte mir extra eine Platte zum Experimerntieren dafür frei), aber solange sich derlei Dinge nicht grundlegend ändern, muss ich wohl zwangsläufig bei Windows bleiben.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Die Sache wäre soviel einfacher, wenn die Straßen nicht auch noch durch ein nebliges Moor und teilweise in Sackgassen enden würden.^^
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