Windows 10 Sets: Microsoft führt Tabs ein
Mal abgesehen vom Browser Edge sind Tabs in Windows 10 kein großes Thema. In der Benutzeroberfläche existieren sie nicht. Das soll sich nun ändern, denn im neuesten Build sind die sogenannten Sets zu finden.
Microsoft war nie ein Unternehmen, das bei der Benutzeroberfläche die Verwendung von Tabs bevorzugt hat. Im Browser kamen sie dann irgendwann, weil eben auch die Konkurrenz samt und sonders mit Tabs arbeitete. Darüber hinaus aber blieben Tabs etwas, das in Windows nicht stattfand. Freunde der Tabs können sich nun aber freuen, denn die Redmonder haben es sich anders überlegt.
Im aktuellen Insider-Build von Windows 10 wurde der Datei-Explorer um Tabs erweitert. Bisher musste man für mehrere Ansichten entsprechend viele Fenster öffnen und über die Taskbar zwischen diesen wechseln. Wem das nicht gefällt, der hat nun eine weitere Option und das sind die Reiter, die Microsoft "Sets" nennt.
Die Dinger sind nicht einmal brandneu, denn sie waren bereits vergangenes Jahr in einem experimentellen Build zu sehen, verschwanden dann aber kommentarlos, um nun wieder aufzutauchen. Nicht nur im Windows Explorer sollen die Tabs für eine Erleichterung bei der Bedienung sorgen. Auch in Apps wie Kalender, Mail und One Note werden sie vertreten sein.
Quelle: Microsoft
Windows 10 Sets: Microsoft füht Tabs ein (2)
Bei stark parallelisierten Anwendungsgebieten sind die Sets ein echter Vorteil. Das ist etwa bei Browsern der Fall, wo man nur selten eine Seite offen hat und sonst keinen weiteren Bedarf sieht. Bei E-Mails sind Tabs daher auch recht sinnvoll, weil man damit eben vermeidet, dass man über die Taskleiste zig Fenster öffnet. Microsoft will genau das erreichen: Die Sets sollen es dem Nutzer erleichtern, Aufgaben eines Programms mit einem Klick über die Taskbar zu erreichen.
Wer die Sets ausprobieren will, muss Teilnehmer des Windows Insider Programs sein und den neuesten Build von Windows 10 herunterladen - 17618.

Endlich kann man auf kleine Erweiterungen wie Clover oder/und kleine Dateimanager noch weiter verzichten...
Wer es schon jetzt haben will, ich nutze Clover und bin soweit zufrieden. Sobald man irgendwie die Updatefunktion ausgestellt hat...
Fehlt nurnoch, dass man in einem Fenster zwei oder mehr Odner nebeneinander packen kann, unbabhängig vom Desktop-Nebeneinandergestapel...
also software-entwickler ist das für mich mal ein willkommenes feature, zumale ich meist sehr viele sachen gleichzeitig offen hab. aber hoffentlich zerschiesst mir microsoft nicht schon wieder (zum 3. mal) meine startleisten-einstellungen
gefühlte 10.000 Jahre zu spät
Mal sehen ob es MS irgendwann mal nach knapp 30 Jahren endlich mal schafft etwas wie den Norton Commander 4 auf die Beine zu stellen, der Windows Explorer ist seid anbeginn immer noch ein Steinzeitrelikt was nen
Programm aus der Steinzeit hinterherhinkt das ist echt traurig und der NC 4 war nen Dos-Programm
Wie so vieles ein Jahre überfälliger Schritt.
Wieso wie so vieles?
-ein StateOfTheArt-Update-Manager (noch nicht mals pausieren oder DownThemNow kann Windows!)
-eine vollautomatische Neuinstallation mit im Voraus wählbaren Settings. Am besten auch noch mit Auto-Install-Option im Stile von Ninite, samt ThirdPartySupport
-vollständige Portierung der Systemsteuerung. Natürlich mit durch die Bank weg MEHR Optionen als vorher
-Systemweiter DAU-Modus (nein, der S-Mode wird das wohl kaum werden)
-OS-Einbindung von Ramdisks
-Ab- und Zuwählbarkeit von diversen Systembausteinen
-Perfekter Auflösungs-Kompatibilitätsmodus, FHD NeigherestNeighbour auf UHD bzw. HD auf WQHD sollte Windows nun wirklich können
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