Windows 7: Microsoft beendet heimlich Support für ältere Systeme
Microsoft hat offenbar den Support für Windows 7 für bestimmte ältere Systeme beendet. Dies umfasst vor allem Rechner mit einem Prozessor, welcher kein SSE2 unterstützt. Betroffen sind beispielsweise CPUs à la Intel Pentium 3.
Wer gerade noch ein System mit Windows 7 sein Eigen nennt, der kann sich noch einige Monate an dem vielleicht beliebtesten Betriebssystem von Microsoft erfreuen. Bis zum 14. Januar 2020 will Microsoft Windows 7 nämlich noch mit allerhand Updates und Sicherheitspatches versorgen. Danach erscheint nur noch das allernötigste. Neueste Entwicklungen haben allerdings ergeben, dass Windows 7 für bestimmte Systeme jetzt schon nicht mehr unterstützt wird.
Das Ganze begann mit einer Warnung bezüglich des SSE2-Befehls, welche im März diesen Jahres innerhalb eines Patches veröffentlicht wurde. Microsoft versprach damals, dass man an einer Lösung arbeiten werde und diese in einem zukünftigen Update vorstellen will. Auch in zukünftigen Patches wurde diese Warnung so vorgefunden. Zwar gab es dann im Mai einen ausführlicheren Bericht, der davon sprach, dass Microsoft von den Netzwerkproblemen einiger Nutzer weiß, dieses Statement wurde aber im nächsten Update wieder entfernt.
Am 15. Juni 2018 wurde der Text dann durch folgende Zeilen ersetzt: 'Rüstet euer System mit einem Prozessor aus, der SSE2 unterstützt oder virtualisiert diese Maschinen.' In den folgenden Patches hat Microsoft also davon abgesehen, das bestehende Problem zu benennen, was darauf schließen lässt, dass es in Zukunft auch keine software-seitige Lösung geben wird. Erste Tests besagen, dass Systeme, die beispielsweise mit einem Intel Pentium III ausgestattet sind, wohl fortan nicht mehr unterstützt werden. Wenn der eigene Prozessor also kein SSE2 unterstützt, sollte man sich in naher Zukunft ein Upgrade auf Windows 8 oder Windows 10 überlegen.
Quelle: Computerworld

Wer auf solchen Systemen ungeprüft und ohne Backup Windows-Updates einspielt hat es m.M.n. nicht anders verdient als dass die Kiste irgendwann mal nicht mehr läuft. Das Update ist ja nicht das erste, das Win 7 einfach mal so auf einingen Rechner lahmlegt. Also ist dort das aktueklle Vorgehen von MS zwar höchst ärgerlich, mehr aber nicht.
Entweder ist die Lizenz so an die HW gedongelt, dass sich diese niemals ersetzen lässt (auch nicht durch einen zweiten baugleichen PC) oder sie lässt sich mit vertrebaren Aufwand auf neue HW übertragen.
Nicht unbedingt Buchhaltssoftware, aber in der Logistikbranche ist es durchaus normal auf 10 oder 20 Jahre alte Software zu setzen, wenn die notwendigen Funktionen weiterhin abgedeckt werden. Ein Upgrade kann hierbei durchaus 7-stellig werden.
Wurde vor ein paar Jahren von XP auf Win 7 hochgerüstet,
weil die neue Buchhaltungssoftware dies voraussetzte.
Naja, statt 15 hat er jetzt 25 % Auslastung.
Wenn der buchaltungs-PC so wie oft üblich einfach die ganze Zeit im idle rumläuft (so 8 oder mehr Stunden am Tag) dann kann sich das doch schon auszahlen allein vom Stromverbrauch her.