Microsoft: Office-Paket in China für umgerechnet 20 Euro
Das aufstrebende Land China gilt momentan als das Synonym für Produktpiraterie, wobei gerade die dort aktiven US-Unternehmen, zu denen auch Microsoft gehört, herbe Einbußen in Milliardenhöhe hinnehmen müssen.
Laut einem Bericht der Finacial Times Deutschland will der weltgrößte Softwareproduzent daher nun auf eine Taktik setzen, die zum letzten Mal im Jahr 1992 beim Marktdebüt der Redmonder in China angewendet wurde, nämlich auf Sonderangebote. So soll in Kürze der Preis des Office-Pakets für den Heimbedarf und Studenten von derzeit 70 Euro auf lumpige 20 Euro reduziert werden, was mehr Leute zum Kauf des Originals animieren soll. Auch für andere Produkte soll es bald Sonderangebote geben.
Ob dieser radikale Schritt jedoch wirklich etwas bringt bleibt fraglich, da raubkopierte Office-Versionen in China für weniger als einen Euro angeboten werden.