Microsoft Edge vs. andere Browser: Mozilla kritisiert Standardanwendungs-Regel in Windows 10
Mozilla hat einen Blog-Eintrag veröffentlicht, in dem es um die Regelung für Standardanwendungen in Windows 10 geht. Anbieter von alternativen Browsern können dem Nutzer keine einfache Möglichkeit mehr bieten, den Standard-Browser mit einem Klick zu ändern. Stattdessen muss man das manuell in den Windows-10-Einstellungen machen.
Mit Windows 10 bekommt Microsoft wieder Gegenwind, wenn es um die Regelung vom Standard-Browser geht. Während sich der Nutzer in Windows 8.x noch bei der Erstinstallation für einen Browser seiner Wahl entscheiden konnte, wird in Windows 10 Microsofts Neuling Edge vorinstalliert sein. Darüber hinaus wird der Nutzer nicht einfach das Standardprogramm zum Surfen ändern können, nachdem er es selbst installiert hat.
Früher stellte Microsoft dafür eine API zur Verfügung, mit der Mozilla, Google und Co. einen Dialog öffnen lassen konnten, wenn der gestartete Browser nicht als Standard eingestellt war. Über dieses Fenster konnte man das mittels eines Klicks ändern und schon hatte der Nutzer Ruhe. In Windows 10 kommt hingegen nur eine Fehlermeldung, wenn man über das Fenster die Einstellung ändern möchte. Die Meldung weist den Nutzer an, zu den Einstellungen > System > Standard-Apps zu navigieren, um den Standard-Browser dort selbst umändern zu können. Das Pop-Up blockiert dabei aber das komplette System, sodass man sich den Navigationspfad merken oder "screenshotten" muss. Vielen dürfte das zu umständlich sein und werden das Unterfangen daher vermutlich einfach sein lassen. Laut Mozilla sei das ein Nachteil für alle Anbieter von alternativen Surf-Programmen.
Mozilla hat sich jetzt einen Trick von Google Chrome abgeschaut und öffnet mit dem Fenster, das ursprünglich zur direkten Änderung da war, das Optionsmenü für Standardanwendungen. Der Nutzer spart sich dadurch das Durchklicken bis dorthin und muss nur noch die Änderung mit zwei Klicks manuell festlegen.
Quelle: Mozilla (Blog)

1. Konnte der Windows Media Player in wirklich keiner Windows Version DVDs Out-of-the-Box abspielen. Eventuell war die Wiedergabe mit zusätzlich zu installierenden Codecpaketen möglich.
2. Man kann sich mit Windows 10 die Media Center Edition (MCE) nicht mehr kaufen, diese wurde abgeschafft um die Resourcen wie Geld und Arbeitskraft in sinnvollere Projekte zu leiten (zu Deutsch: Projekte die sich eventuell auch amortisieren, die MCE war ein Verlustgeschäft für Microsoft)
3. Die Kosten der MCE haben absolut nichts mit einer EU Verordnung zu tun sondern sind schlichtweg dem Fakt geschuldet, dass für die Nutzung des MPEG2 Codecs eine kostenpflichtige Lizenz der MPEG Licencing Administation (kurz: MPEG-LA) notwendig war.
Das Microsoft das mit dem Standardbrowser geändert hat liegt wohl an diesen ganzen Maleware verseuchten Programmen die bei der Installation den Standardbrowser ändern (Bestätigung erfolgt durch das Klicken auf weiter wodurch kein extra Fenster wie bei Chrome usw. nötig ist) und die ganzen Add-Ons für den Browser installieren und Startseite und Lesezeichen usw. ändern.
Microsoft sollte das alte Fenster nicht zurückbringen und dafür einfach direkt die Einstellungen für die Standardapps öffnen. Auch wenn einige User damit dann überfordert sein sollten ist es wahrscheinlich besser wenn die bei Edge bleiben als das denen irgendein Browser durch irgendwelche Maleware installiert und als Standard definiert wird.