Microsoft Edge Chromium kommt ab Mittwoch: Microsoft-Toolkit zum Update-Stopp

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Quelle: Microsoft

Ab Mittwoch wird Microsoft Edge Chromium für Windows 10 ab Build 1803 ausgeliefert. Wer das noch etwas hinauszögern will, kann Microsofts Toolkit verwenden, das eigentlich für Unternehmen gedacht ist, aber auch Privatanwender können zugreifen.

Die Auslieferung des neuen Browsers für Windows 10 rückt näher. Mittlerweile dürften die meisten Nutzer mitbekommen haben, dass Microsoft die Technik des Browsers Edge wechselt. Statt der Eigenentwicklung, die bisher genutzt wurde, gibt es künftig Chromium - das ist ein Großteil des Quelltextes des Browsers Chrome, bereitgestellt aus Open Source - inklusive Renderengine Blink und Java-Engine V8. Chromium nutzen Chrome-Forks und Browser wie Vivaldi, Opera und Samsung Internet.

Und jetzt eben auch Edge. Das Update kommt zum 15. Januar für alle Windows-10-Systeme ab Build 1803. Die Verteilung folgt sukzessive - geplant ist ein Zeitraum über sechs Wochen. Dem alten Edge geht es dann an den Kragen und Privatanwender werden ihn kaum vermissen. Wer den Browser partout nicht auf dem Rechner haben will, sondern lieber mit Edge HTML weitersurft, der kann wie Unternehmen etwas nachhelfen. Microsoft stellt dafür ein Toolkit bereit, das sich an Systemadministratoren und Unternehmen richtet, aber auch von Privatanwendern genutzt werden kann.

Microsofts Edge auf Basis von Chromium sieht dem alten Edge recht ähnlich. Die Redmonder haben die Benutzeroberfläche auf das neue System gestülpt. Es gibt sogar mittlerweile 180 Addons auf der Microsoft-Seite. Da es sich um Chromium handelt, kann man aber auch alle anderen Chromium-tauglichen Apps installieren, wenn man etwas nachhilft - teils dann mit Einschränkungen.

Auch lesenswert: Windows 10 - Trennung von UWP-Apps und Win32-Anwendungen laut Microsoft ein Fehler

Grundsätzlich ist der Einsatz von Chromium von Vorteil, da der Unterbau als Chrome der weitverbreitetste Browser ist und mit Brave, Opera und Vivaldi auch schon drei immer noch recht beliebte Unterstützer hat. Zwar unterstützt Microsoft damit den Vormarsch von Google im Browser-Bereich, aber ernstzunehmende Konkurrenz war Edge ohnehin nie. Als Alternative bleibt so vor allem Mozillas Firefox.

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        War eh nur der erste Treffer mit Google...

        https://www.microsoft.com...
      • Von Gelöschtes Mitglied 130761
        So, wo bleibt er nun? Würde den tatsächlich gerne testen.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
      • Von Dooma Freizeitschrauber(in)
        Ich bin mal ehrlich, ich hab den Edge tatsächlich benutzt und fand den angenehm unkompliziert.
        Aber Chromium werde ich nicht benutzen; Google hat schon genug Monopolstellung, es ist nur eine Frage der Zeit bis die das ausnutzen werden.

        Dann werd ich mir wohl mal den Firefox installieren...
        Wie sieht das aus mit Werbeblockern für den Firefox? uBlock immer noch das beste dafür?
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von The_Searcher
        Andererseits ist es auch nicht gesund, dass wir nur noch 2 relevante Browser Engines besitzen.
        Wenn sich alle Engines haarscharf an die Standards halten würden, würde ich auch sagen, je mehr, desto besser. So ist es mir eigentlich egal, wie viele es sind, solange eine davon brauchbar, quelloffen, frei und unter der Handhabe einer Non-Profit-Organisation ist.
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