Windows 11: Microsoft geht gegen lokale Benutzerkonten vor

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Windows 11: Microsoft geht gegen lokale Benutzerkonten vor
Quelle: Microsoft

Microsoft geht immer stärker gegen lokale Benutzerkonten in Windows 11, sodass immer mehr Bypass-Optionen gesperrt oder erschwert werden. Das Unternehmen aus Redmond möchte Anwender damit zu einem Microsoft-Konto drängen.

Microsoft geht immer stärker gegen lokale Benutzerkonten in Windows 11, sodass immer mehr Bypass-Optionen, die zuvor noch nutzbar gewesen sind, nun schrittweise gesperrt oder zumindest deutlich erschwert werden. Damit möchte das Unternehmen aus Redmond die Anwender mit Nachdruck zu einem Microsoft-Account drängen, wie der Journalist Zac Bowden von Windows Central herausgefunden hat. Eine dieser bekanntesten Optionen, ein lokales Benutzerkonto zu erzwingen, wurde jetzt ganz offensichtlich unbrauchbar gemacht, wie er auf X - vormals Twitter - vorführt.

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In der Vergangenheit konnten Anwender die Anmeldepflicht umgehen, indem sie die Optionen "Offline-Konto" oder "Anmelden mit einem lokalen Konto" wählten. Nachdem diese gestrichen wurden, war der Anmeldeversuch mit gesperrten E-Mail-Adressen wie example-example.com, a-a.com oder no-thankyou.com ein gangbarer Weg, weiterhin ein lokales Benutzerkonto unter Windows 11 nutzen zu können.

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Shift + F10 und Rufus helfen noch immer weiter

Dennoch gibt es nach wie vor mehrere Möglichkeiten, ein lokales Benutzerkonto für Windows 11 anzulegen und auch einen Microsoft-Account zu verzichten. Neben den ISO-Werkzeugen, wie dem bekannten Tool Rufus, welches ein lokales Benutzerkonto erzwingen kann, hilft auch nach wie vor die Bypass-Option über Shift + F10 auf dem Login-Bildschirm und die Eingabe von OOBE\BYPASSNRO in der Kommandozeile weiter. Die Frage ist nur, wie lange dieser Umweg noch möglich sein wird.

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Quelle: Zac Bowden von Windows Central via X via Tom's Hardware

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    • Kommentare (88)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Komich. Ich kann nahezu alle meiner Spiele im Offlinemodus spielen, wenn ich das will. Dann hab ich halt keine Achievements, aber wen interessieren die schon?
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Komich. Ich kann nahezu alle meiner Spiele im Offlinemodus spielen, wenn ich das will. Dann hab ich halt keine Achievements, aber wen interessieren die schon?
      • Von Mylo Software-Overclocker(in)
        Zitat von sputnik1969
        So ein Quatsch. Ich kann unter anderem auf meinem Rechner auch ohne Internet: Texte schrieben, Tabellen erstellen, Fotos nachbearbeiten, Musik machen, offline-Spiele spielen (ja sowas gibt's noch), programmieren, CAD, Videos bearbeiten... Noch mehr nötig? Nicht jeder benutzt den pc in erster Linie um xhamster zu nutzen.
        Ja mit Software von 2008. will ich mal sehen wie du deine aktuelle cad Software aktivierst.

        Nein, offline Spiele gibt es nicht außer Diddle Maus 2000
      • Von sputnik1969 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Mylo
        Dann haben diese Menschen ein gewaltiges Problem. Denn inzwischen kann man überhaupt nichts ohne Internet am PC machen....
        So ein Quatsch. Ich kann unter anderem auf meinem Rechner auch ohne Internet: Texte schrieben, Tabellen erstellen, Fotos nachbearbeiten, Musik machen, offline-Spiele spielen (ja sowas gibt's noch), programmieren, CAD, Videos bearbeiten... Noch mehr nötig? Nicht jeder benutzt den pc in erster Linie um xhamster zu nutzen.
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Zitat von empy
        Ich finde die Vorstellung, dass eine amerikanische Firma unsere Behörden abhören und lahmlegen kann, jedenfalls nicht so prickelnd. Im Notfall muss man halt LibreOffice zuarbeiten oder forken oder halt was eigenes machen.
        Ironie der Geschichte: Sowohl die hinter LibreOffice stehende Document Foundation, wie auch das wahrscheinlich zu Microsoft Word, Excel und PowerPoint kompatibelste Produkt, Softmaker Office, kommen aus bzw. haben ihren Sitz in Deutschland.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von DaStash
        Ja und nach Umstellung wird das gerne wieder abgewickelt, weil man in der Praxis oft feststellt, das Vieles gar nicht mehr funktioniert oder nur eingeschränkt, im Vergleich zu vorher. Ich sage nur so alltägliche Dinge wie Briefbogenvorlagen in Libre Office... nein danke. Ich kann jeden verstehen, der damit nicht professionell arbeiten möchte. FÜr den gelegentlichen privaten Bedarf hingegen nutze ich auch open SW aber wenn möglich lieber die Office Suite.
        Bei Behörden geht es halt einfach um mehr und deswegen sollte uns das auch als Gesellschaft mehr wert sein. Ich finde die Vorstellung, dass eine amerikanische Firma unsere Behörden abhören und lahmlegen kann, jedenfalls nicht so prickelnd. Im Notfall muss man halt LibreOffice zuarbeiten oder forken oder halt was eigenes machen. Auf Dauer wird das vermutlich sogar günstiger sein als Microsoft ständig so viel Geld in den Rachen zu schmeißen. Noch besser würde das und die Digitalisierung allgemein natürlich funktionieren, wenn wir von unserer behördlichen Kleinteiligkeit wegkämen, in der gefühlt jede Kommune ihr eigenes Ding macht. So kann man IT gar nicht kosteneffizient betreiben.
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