Neues in Windows 11: Was steckt hinter dem angeblichen "Kreditkarten-Zwang"?
Microsoft testet in der Windows 11 Insider Preview 22567 eine Art "Kreditkarten-Zwang", meinen manche Medien. Allerdings kann man das Betriebssystem trotzdem auch ohne Kreditkarte verwenden.
Am 04. März hatte Microsoft die Windows 11 Insider Preview 22567 an registrierte Windows Insider im Dev-Kanal verteilt. Eine Neuerung soll einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten und zugleich die Anwender weniger nerven. Neben der Umweltschutz-Funktion hat Microsoft in den Kontoeinstellungen noch eine weitere Neuerung versteckt. Falls man ein kostenpflichtiges Abonnement wie Microsoft 365 (ehemals Office 365) abgeschlossen hat und diese Mitgliedschaft ausläuft, blendet Microsoft ein neu gestaltetes Menü ein, auf dem man seine Bankinformationen eintragen kann, um das Abo zu verlängern. Hierbei stehen wahlweise Kreditkarten oder andere Zahlungsmethoden zur Verfügung, sodass einige Medien schon von einem "Kreditkarten-Zwang" reden. In Wirklichkeit ist die Funktion jedoch rein optional und nur für bestimmte Nutzer sichtbar.
Windows 11 lässt sich auch weiterhin ohne Kreditkarte nutzen
Wer kein Abonnement bei Microsoft hat, wird dieses Menü nie zu sehen bekommen, sodass man Windows 11 natürlich auch ohne Kreditkarte nutzen kann. Die Idee von Microsoft ist es, die Abo-Verlängerung dank der automatischen Erinnerung so einfach wie möglich zu machen. Bei der Ersteinrichtung eines PCs muss man sich nicht nur mit einem Microsoft-Konto anmelden, sondern auch - einmalig - einige Einstellungen vornehmen. Hierzu zählt auch die Angabe, ob man ein Abo beim PC Game Pass oder von Microsoft 365 abschließen will oder nicht. In der Einstellungsapp gibt es im Bereich Konten den neuen Punkt "Zahlungsoptionen", bei dem man seine Bankinformationen hinterlegen kann, um schneller Microsoft-Abonnements bezahlen zu können.
Zu welchem Zeitpunkt genau Windows 11 Version 22H2 veröffentlicht wird, ist noch unklar. Es könnte allerdings auch relativ schnell gehen. Schließlich hat Microsoft bereits im Februar mit dem optionalen Update KB5010414 bewiesen, dass neue Features auch außerhalb des jährlichen Funktionsupdates für Nutzer von Windows 11 veröffentlicht werden können. Voraussetzung ist lediglich, dass die Updates verschiedene Stufen im Windows Insider Programm erfolgreich durchlaufen haben, dann geht's an die Verteilung als optionales Update für alle Anwender von Windows 11. Funktionsupdates werden dagegen zu einer Art Update-Sammlung.
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Sammlung zum angeblichen Kreditkarten-Zwang in Windows 11:
- In der Windows 11 Insider Preview Build 22567 testet Microsoft eine neue Funktion, die manche Medien als "Kreditkarten-Zwang" betiteln.
- Allerdings trifft dies nicht wirklich zu. Vielmehr geht es darum, die Abo-Verlängerung von Microsoft 365 oder dem PC Game Pass dank der automatischen Erinnerung so einfach wie möglich zu machen.
- Hierzu gibt es in der Einstellungsapp von Windows 11 bald die Option, seine Bankinformationen, etwa Kreditkarten, zu hinterlegen.
- Wer kein Abonnement bei Microsoft hat, wird dieses Menü nie zu sehen bekommen.


Wobei der Schritt logisch ist, denn a) für ne Verlängerung ins Office-Portal zu wechseln kann manchmal umständlich sein und b) wenn ich mir die Funktion in Edge "Sparen Sie Zeit und Geld mit Shopping in Microsoft Edge" ansehe, liegt´s nahe, dass das an einen passenderen Ort in Windows umgesiedelt wird.
Bei MacOS ist das übrigens alles mittlerweile Standard.
VG,
Glaubst du echt, dass du dann keine Probleme beim Rollout haben würdest?
MS bekommt kein geld , wenn sie den Produktnamen ändern? dann wird es eben als "launcherModell" um gestellt, siehe auch ihren Xbox modell. . . einzelne Teile musst du dir eben dazu kaufen und dein Abo läuft dann halt nur auf den "Bereich"
So padelig wie sich MS manchmal anstellt, und soviel Baustellen wie sie haben, glaube ich nicht daran, dass sich da etwas ändert bzw verbessert so schnell.
Muss jetzt natürlich noch Microsoft erlauben, notwendige Beträge direkt einzuziehen.
Zum Glück kann man Denen ja vertrauen...Ne!
Gruß Yojinbo
Über den Handel, bzw. Zwischenhändler geht es meist günstiger...