Windows 10: So funktioniert der Game Mode in Insider-Build 15019

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Windows 10: Insider-Build 15019 - Game-Mode-Option über Game Bar im Spiel
Quelle: Microsoft

Microsoft hat den nächsten Insider-Build 15019 für Windows 10 angekündigt, der zum Wochenende hin erscheinen soll. Erstmals wird Microsoft darin den Game Mode freischalten, den die Redmonder nun auch endlich erklärt haben: Spiele bekommen eine Task-Priorisierung, mit der alle Hardware-Ressourcen freigeräumt werden sollen.

Den Game Mode hat Microsoft bereits in dem Windows-10-Preview-Build 15007 integriert, allerdings noch nicht freigegeben. Die Option konnte zwar in den Optionen aktiviert werden, bewirkte aber noch nichts. Das ändert sich mit dem nächsten Build 15019, der noch diese Woche für den Fast-Ring erscheinen soll. Mit der Einführung erklären die Redmonder jetzt auch, wie der Game Mode funktioniert.

Der Modus arbeitet wie die Task-Priorisierung im Task-Manager, geht aber noch stringenter vor. Spiele werden mit aktiviertem Game Mode priorisiert und sollen nahezu alle Hardware-Ressourcen zugewiesen bekommen. Das steigert die Fps. Anwendungen, die im Hintergrund laufen, müssen sich wegen einer niedrigen Priorisierung mit dem zufrieden geben, was übrig bleibt - das hängt davon ab, wie stark ein Spiel die CPU und GPU auslastet. Das hat zur Folge, dass zum Beispiel kein Video mehr effektiv gerendert werden kann, wenn ein forderndes Spiel mit aktiviertem Game Mode läuft.

Microsoft arbeite mit AMD, Intel, Nvidia und Entwicklerstudios zusammen, um das Bestmögliche aus dem Modus herauszuholen. Er funktioniert sowohl mit Win32- als auch mit UWP-Anwendungen, soll in Letzteren aber mehr bringen, da Microsoft dort mehr Kontrolle über die Prozesse hat. Generell rechnet man mit einem Performance-Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Innerhalb des Preview-Builds arbeiten die Redmonder zunächst mit einer Whitelist, die den Game Mode in bestimmten Spielen automatisch aktiviert - im Vorschauvideo wurde Forza Horizon 3 gezeigt. Prinzipbedingt funktioniert das Vorgehen mit allen Spielen, könnte in ungetesteten aber Probleme verursachen.

Mit dem Game Mode geht noch eine weitere Änderung einher: Die Einstellungen bekommen eine Gaming-Rubrik, welche Optionen zur Game Bar, dem Game DVR und eben dem Game Mode enthält. Zuvor waren diese nur über die Xbox-App erreichbar, die eine Anmeldung erforderte. Nutzer können den Game Mode in den Einstellungen global oder über die Game Bar im Spiel (Windows-Taste + G) einzeln einschalten. Die finale Einführung wird voraussichtlich innerhalb des Creator's Updates im kommenden Frühling stattfinden.

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    • Kommentare (66)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Grestorn
        Zitat von alfalfa
        Es sollte standardmäßig so programmiert sein, dass automatisch priorisiert wird, oder man die Priorisierung (nicht nur halbherzig) von Hand bestimmen kann!
        Ein Spiel selbst darf das nicht umstellen (da dafür Admin-Rechte notwendig sind und Spiele gefälligst den Betrieb des Rechners von sich aus nicht einzuschränken haben). In Windows laufen permanent bestimmte Dinge im Hintergrund, viele davon halten sich automatisch zurück, wenn der Rechner belastet ist und kommen Spielen deswegen nicht in die Quere. Aber ein paar Dinge kann man eben doch noch optimieren, und das kann eben nur das OS selbst machen. Wie gesagt, mehr als 2-3% Performance-Plus würde ich jetzt auch nicht erwarten, und das auch weniger in Form von besseren durchschnittlichen Frameraten sondern eher in der Form, dass Aussetzer und Einbrüche vermieden werden.
      • Von Grestorn
        Zitat von alfalfa
        Es sollte standardmäßig so programmiert sein, dass automatisch priorisiert wird, oder man die Priorisierung (nicht nur halbherzig) von Hand bestimmen kann!
        Ein Spiel selbst darf das nicht umstellen (da dafür Admin-Rechte notwendig sind und Spiele gefälligst den Betrieb des Rechners von sich aus nicht einzuschränken haben). In Windows laufen permanent bestimmte Dinge im Hintergrund, viele davon halten sich automatisch zurück, wenn der Rechner belastet ist und kommen Spielen deswegen nicht in die Quere. Aber ein paar Dinge kann man eben doch noch optimieren, und das kann eben nur das OS selbst machen. Wie gesagt, mehr als 2-3% Performance-Plus würde ich jetzt auch nicht erwarten, und das auch weniger in Form von besseren durchschnittlichen Frameraten sondern eher in der Form, dass Aussetzer und Einbrüche vermieden werden.
      • Von alfalfa Software-Overclocker(in)
        Zitat von Mottekus
        das ging aber richtig ab damals xD
        Mein erster PC (286'er) hatte diesen Knopf auch und dazu eine tolle LED-Segmentanzeige... Knopf gedrückt - 16 MHz, Knopf noch einmal gedrückt - 8 MHz.
        Mir hat sich bis heute nicht der Sinn erschlossen, warum man den PC mit 8 MHz betreiben sollte, denn auch mit 16 MHz war der zu lahm!

        Ab dem 486'er habe ich dann mit dem Übertakten angefangen. Von 33 auf 40 MHz per Jumper (war ein auf dem Board aufgelöteter TI 486 SLC) und dann irgendwie aus Metall einen Kühlkörper zurechtgebastelt, denn richtige Kühler gab es damals noch so gut wie gar nicht zu kaufen. Richtig Hardcore war es beim 386'er, den man durch Austauschen des Quarzes auf dem Board übertakten konnte.
        Den entsprechenden Artikel dazu las ich in der Schulbibliothek in einer Zeitschrift.
        Das waren noch Zeiten!

        Zurück zum Thema:
        Der Game Mode ist keine schlechte Idee und wenn ich hier Kommentare lese wie "für Leute, die zu schwache Hardware verbaut haben", kann ich mir nur an den Kopf fassen.
        Klar habe ich in meinem stationären Gamingrechner genug Leistung, aber bei meinem Laptop der keine Unsummen kosten soll habe ich das eben nicht und freue mich über jedes Bisschen Mehrleistung, das eben genau das Quäntchen sein könnte, das einen kurzzeitigen FPS-Einbruch verhindert. Und wenn die Leistung eigentlich da ist und nur abgerufen werden muss, dann sollte das auch ermöglicht werden.

        Andererseits ist es aber auch etwas armselig, dass einem das jetzt alles tolle Neuerung / Feature verkauft wird...
        Es sollte standardmäßig so programmiert sein, dass automatisch priorisiert wird, oder man die Priorisierung (nicht nur halbherzig) von Hand bestimmen kann!
      • Von xXCARL1992Xx PC-Selbstbauer(in)
        also ich kann selbst mit Opera die Gamebar aufrufen sollte der Game Mod den unterschied zwischen Programm und Spiel nicht erkennen sollte man auch Programme in den "Game Mod" versetzen können
      • Von D0pefish Software-Overclocker(in)
        Ich sehe erst einmal keinen Sinn in der Sache, da ich seit je her meine Windows-Installationen entschlacke also Cortana hier nicht in den Lauschmodus versetzt werden kann, da sie schon fristlos gekündigt unter der Brücke im Koma liegt. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob man einfach jeder beliebigen Anwendung die Gaming-Flagge anheften kann. Das spart so manche *.bat-Datei und Hangeleien im Taskmanager, um die Affinität zu verstellen. Im Prinzip ist die CPU-Affinität seit der Einführung eine Zombiefunktion, als würde man die Handschaltung in PKW's im Kofferraum plazieren; funktioniert aber mit Hindernissen. Drittens: Wenn Windows laut Windows so toll ist, warum braucht es dann einen Gaming-Mode. Sollte doch keinen Unterschied machen... wo ich wieder zu Punkt 1 komme.
      • Von xXCARL1992Xx PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von ISancoI
        Dein Ernst?
        ja mein ernst weil ich mich auf den post über meinen bezogen hat wo er sagt das man nen aktuellen i7 brauch um es problemfrei zu spielen
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