Windows 10 Fall Creators Update: Potenzielle Fehlerquellen beim User haben Einfluss auf Verteilung

24
News Mark Mantel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Windows 10 Fall Creators Update: So sieht die Verteilung an Nutzer aus
Quelle: Microsoft

Microsoft verteilt das Fall Creators Update für Windows 10 nicht an alle Nutzer gleichzeitig. In einem Blog-Beitrag erklären die Redmonder grob, wie der Verteilungsplan aussieht. In der ersten Runde sind Nutzer dabei, auf deren PC-Konfigurationen nahezu absolut sicher fehlerfrei läuft. Werden keine Probleme erkannt, erweitert Microsoft den Kreis für das Windows 10 Fall Creators Update. Ungeduldige können die Installation manuell anstoßen.

Am 17. Oktober hat Microsoft begonnen, das Fall Creators Update für Windows 10 auszuteilen. Wie schon bei den letzten großen Updates steht die Aktualisierung aber nicht bei allen Nutzern gleichzeitig zur Verfügung. Stattdessen feilen die Redmonder weiter an ihrem Verteilungsplan, um "allen Kunden die bestmögliche Update-Erfahrung" zu ermöglichen.

Zuerst bekämen das Fall Creators Update (FCU) Nutzer, bei denen die Wahrscheinlichkeit von auftretenden Fehlern am geringsten sei. Dazu würden OEM-PCs und Notebooks vor der Veröffentlichung mit einer internen Version vorgetestet - laut Microsoft sei das mit dem FCU bei so vielen Geräten wie nie zuvor geschehen. Anhand dieser PC-Konfigurationen werde geschaut, ob die unterschiedlichste Peripherie einwandfrei läuft. Treten keine Probleme auf, werde der Kreis erweitert, bis schließlich alle Windows-10-Nutzer das Fall Creators Update angeboten bekommen. Während dieser Veröffentlichungsphase setze Microsoft stark auf die Rückmeldungen der OEM-Partner, Windows-Insider und normalen Nutzer.

Wer das Fall Creators Update über das Einstellungsmenü Windows Update noch nicht angeboten bekommt, kann die Installation über zwei Wege manuell starten: Auf Microsofts Download-Webseite wird ein "Update Now"-Feld angezeigt, sofern auf dem PC Windows 10 mit gültiger Lizenz läuft. Alternativ kann man sich über das Media Creation Tool ein neues Installationsmedium inklusive FCU für eine Neuinstallation erstellen.

24
    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von hibana
        Zitat von phila_delphia
        Ich nehme alles zurück. Sieht aus als wäre es der Logitech Gaming Driver, der nicht mit der neuen Windows Version kann. Daher die Crashes on Idle/Wakeup.

        Grüße

        phila
        Also auf Patch von Logi warten?
      • Von hibana
        Zitat von phila_delphia
        Ich nehme alles zurück. Sieht aus als wäre es der Logitech Gaming Driver, der nicht mit der neuen Windows Version kann. Daher die Crashes on Idle/Wakeup.

        Grüße

        phila
        Also auf Patch von Logi warten?
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Ich nehme alles zurück. Sieht aus als wäre es der Logitech Gaming Driver, der nicht mit der neuen Windows Version kann. Daher die Crashes on Idle/Wakeup.

        Grüße

        phila
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von Freakless08
        Die Probleme kommen eher von unangepasster Software und Treiber, bei denen die Hersteller rumgemurkst haben und diese jetzt nachpatchen müssen. Würden diese sich an Standards halten und sauber programmieren, hätten diese auch keine Probleme mit den Windows Updates.
        Bist Du selber Treiber-Entwickler oder woher kommt die Erkenntnis? Aber vermutlich hat MS schon vor 15 Jahren damit aufgehört, Bugs in mehr oder weniger gut dokumentierten APIs zu fixen oder ein nirgendwo offiziell dokumentiertes Verhalten mit einem Update zu ändern. Bei Win NT4 und in den Anfängen von Win XP war das nämlich nicht der Fall, danach habe ich zum Glück mit der Treiberentwicklung aufgehört.

        Natürlich kann man sich darüber aufregen, dass sich z.B. bei Einführung von Win 7 (oder noch viel früher) niemand um HighDPI Anzeigen gekümmert hat und die Programme damit heute auf dem Tablet oder UHD-Monitoren nicht vernünftig nutzbar sind. Genauso kann man aber auch MS dafür verurteilen, dass sie es bis 2017 noch nicht geschafft haben, Windows Forms an HighDPI brauchbar anzupassen, womit man als Entwickler zu Kunstgriffen gezwungen ist, wenn man den alten Quelltextstand nicht komplett wegwerfen will/kann.

        Zitat von Freakless08
        Ähnliches hat man auch beim Wechsel von XP auf Vista erlebt. Die Treiberhersteller waren zu faul ihre Treiber schon an Jahrelang geltenden Standards anzupassen
        Warum sollte man unter Win XP auf Features verzichten, nur weil MS diese mit dem nächsten Windows entfernen wird?

        Zitat von Freakless08
        Auch die ganzen Spiele die unbedingt Admin Rechte brauchten, weil diese sich in Ordner installieren wollten, in denen sie nichts zu suchen hatten oder dort irgend etwas hinschreiben wollten, waren ein Graus.
        Schönes Beispiel, bei dem Win 10 total nervt, wenn man UAC nicht komplett abschaltet. Warum zum Teufel muss man Programme installieren anstatt Portabel Apps per Copy/Paste in das Programmverzeichnis zu kopieren? Es gibt durchaus Gründe zur Nutzung protabeler Versionen auf einem PC. Nur mag Win 10 das halt nicht mehr an der Standardstelle. Damit gibt es halt zusätzlich noch ein C:\MeineProgramme in dem die Sachen wieder problemlos laufen.

        Zitat von Freakless08
        Zudem muss ich hinzufügen, dass ich schon seit Release von Windows 10 darauf sofort umgestiegen bin und noch nie ein Problem hatte.
        Ich hatte schon genügend, meist darauf basierend, dass MS mit Win 10 irgendwelche Rechte nutzlos verschärft hat und man alles verbiegen muss, damit auch ältere SW wieder problemlos läuft. Aber UAC ist ja so toll und ein selektives Abschalten wird einem so schwer wie nur irgnedwie möglich gemacht.

        Zitat von hccommander
        Unter anderen System wie Linux hätte man dasselbe Problem wenn da genauso viel Blödsinn nebenher laufen würde
        Wenn denn bei Windows "blödsinn" laufen würde. Bei mir passiert das ganze nur mit einem von drei Laufwerken, manchmal sogar mit einem (vierten) Laufwerk, auf dem sich nur eine einzige Veracrypt Partition befindet, die unter Veracrypt schon lange abgemeldet wurde? Ziehe ich danach das Laufwerk einfach ab, dann gab es seit 6 Jahren damit niemals Probleme (egal, ob mit Win 7 oder Win 10), nur MS weigert sich halt, das Laufwerk freizugeben.

        Zitat von hccommander
        Mittlerweile überspannen sie aber den Bogen, z.B. ist mein PC zwar so gut wie nie 19 Stunden durchgehend in Betrieb, aber durch unterschiedliche Termine durchaus innerhalb eines 19-Stunden-Fensters mal dann mal dann. Länger als 18 (vormals 12!!!) Stunden "darf" ich aber meinen PC nicht nutzen. Das ist dann der Punkt an dem man anfängt automatische Reboots hart aus dem System zu werfen, mal sehen wie viele Eskalationsstufen das noch hoch geht.
        Keine Ahnung, von welchem Feature Du als Poweruser (und potentieller Admin) sprichst. Seit dem allerersten automatischen Reboot sind die Auto-Updates bei mir deaktiviert. Man muss sie halt manuell regelmäßig starten oder sich einen eigenen Timer dafür anlegen.
      • Von Gast1742685001
        Zitat von Incredible Alk
        Ja, ein ewig nervendes problem mit Wechseldatenträgern. Auswerfen geht nicht, teilweise nach ner halben Stunde ohne Zugriff kann mans nicht auswerfen (die Platte hat schon abgeschaltet weil sie nix tut...) und die Fehlermeldung sagt auch nicht warum. :
        Da kommen verschiedene Ebenen zusammen. Der Treiber für den Datenträger respektive sein Programmierer sagt auswerfen solange der Datenträger verwendet wird ist eine schlechte Idee. Das ewige Problem bei Windows, das immer mal besser oder schlechter wird, ist, dass dutzende unabhängige Threads ungefragt Schindluder treiben - Virenscanner, "Hilfsdienste" die keiner braucht, und wer sonst noch blockieren den Zugriff. Man kann mit ein paar Tools die glaub ich sogar direkt von Microsoft sind nachschauen was schuld ist und die Threads abschießen, ich weiß aber nicht auswendig wie und mit was. Unter anderen System wie Linux hätte man dasselbe Problem wenn da genauso viel Blödsinn nebenher laufen würde. Da ist die Software zum Finden und Abschießen meistens vorinstalliert, aber nur auf der Kommandozeile. Unter Windows bin ich meistens aber auch zu faul und reboote. Manchmal heißt es dann sogar "Sie können nicht rebooten weil blub" - das ist dann meistens der Punkt an dem ich zwischen Windows runterschmeißen und Hard Reset drücken schwanke (und beide Optionen in der Vergangenheit schon gewählt habe).
        Zitat von Incredible Alk
        ABER Win10 schaltet die Platten völlig random alle ein, zwei Minuten kurz ein nur um sie sofort wieder abzuschalten. Ganz toll.:
        Das selbe ihn grün, irgendein Scheiß läuft im Hintergrund und greift random auf die Platte zu.
        Zitat von Incredible Alk
        Wie schön wäre eine Funktion mit der man sagen könnte "hey, heute brauche ich meine Datengräber die nächsten 6 Stunden nicht, mach aus". Aber das wäre ja eine sinnvolle Funktion zum damit arbeiten :
        Eventuell könnte man in der Datenträgerverwaltung den Laufwerksbuchstaben entziehen, das wäre aber ein sehr umständlicher Workaround. Deaktivieren geht da scheinbar nicht, ich könnte schwören das wäre mal gegangen.
        Zitat von Incredible Alk
        Ich verstehe irgendwie die Politik nicht. Es gibt zig Minitools die einem Anwender das Leben mit Windows seit vielen Jahren erleichtern und die für einen Konzern wie MS sicherlich absolut kein Problem zum integrieren wären. Was hält die denn davon ab, im dropdownmenu einer Festplatte einen Punkt "abschalten" hinzuzufügen und das Symbol dann auszugrauen bis man wieder auf "einschalten" klickt? Eine supersimple Funktion die vielen vielen Usern direkt weiterhelfen würde - man wartet seit 20 jahren darauf. Zu Win95/98/ME/XP-Zeiten hatten Millionen User die "CD-Bremse" installiert um ihre lärmenden Laufwerke von unnötig hohen Drehzahlen und ständigem hoch und runterdrehen abzuhalten (als man noch CDs brauchte zum spielen...). Auch hier: Völlig simpel, jedem bekannt, von MS 15 Jahre ignoriert. :
        Microsoft macht Dinge, mit denen man potentiell etwas "kaputt" machen kann nach Möglichkeit nicht. Darum sind auch standardmäßig alle "gefährlichen" Dateien versteckt. Bei manchen Usern ist das auch echt nötig. Ich weiß nicht, was die tun, aber sie kriegen ihre Systeme mit einer Zuverlässigkeit kaputt dass man ihnen keine Adminrechte geben kann, also auch nicht mit "sind Sie sicher dass Sie jetzt Adminrechte verwenden wollen". Ärgerlich ist das natürlich für Leute, die wissen, was sie tun. Dieser Markt ist zu klein um dafür extra sinnvolle Features zu spendieren, die auch gefährlich sein könnten. Mittlerweile überspannen sie aber den Bogen, z.B. ist mein PC zwar so gut wie nie 19 Stunden durchgehend in Betrieb, aber durch unterschiedliche Termine durchaus innerhalb eines 19-Stunden-Fensters mal dann mal dann. Länger als 18 (vormals 12!!!) Stunden "darf" ich aber meinen PC nicht nutzen. Das ist dann der Punkt an dem man anfängt automatische Reboots hart aus dem System zu werfen, mal sehen wie viele Eskalationsstufen das noch hoch geht.
      • Von NotAnExit Software-Overclocker(in)
        Ob MS es diesmal geschafft hat, das Windows sich Fensterpositionen beim Start merkt? Oder muss ich dafür auf Win 11 warten?

        Obwohl, ein mal hat es ja funktioniert. Da habe ich das Fenster von hwinfo aus Versehen größer geklickt und den Rechner runter gefahren. Diese, von mir nicht gewollte Größe/Position hat Windows sich dann gemerkt. Hat nur so 10-15 Neustarts gedauert, bis die richtige Größe beim Starten wieder erkannt wurde.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk