Entwickler-Veteran: Windows-11-Updates sind nicht an allem schuld
Windows-Updates gelten als bekannt dafür, häufig auch Probleme zu verursachen. Ein Entwickler-Veteran hält dagegen, dass das nicht immer die Ursache ist.
Erst kürzlich hatte Microsoft ein fehlerhaftes März-Update für Windows 11 zurückgezogen, das sich in eine Reihe regelmäßiger Berichte über Probleme mit Aktualisierungen einordnet, die es auch schon mit Windows 10 und Vorgängern gab. Doch laut Raymond Chen, einem Windows-Veteranen mit über drei Jahrzehnten Erfahrung im Umfeld der Betriebssysteme, sei die Schuldzuweisung häufig falsch, wie er in einem Blog-Beitrag bei Microsoft erklärt.
Laut Chen sei ein betroffenes System in vielen Fällen nämlich bereits vor der Installation des Updates defekt oder fehlerhaft. Nach Durchsicht von Protokollen und Diagnosedaten sollen Support-Teams regelmäßig feststellen, dass ein Update-Rollback nichts behebt, und selbst noch nicht aktualisierte Systeme würden nach einem Neustart auf dieselbe Weise ausfallen, da erst der Neustart vorgenommene Änderungen aktiviert.
"Es war nicht das Update, das ihr System zum Absturz gebracht hat. Es war die Tatsache, dass das System neu gestartet wurde," so Chen. Wenn der Neustart der Auslöser für einen Systemausfall ist, dann sei das eigentliche Problem nicht zwangsläufig Microsofts "Patch Tuesday" selbst, sondern das, was auf diesen Rechnern Tage oder Wochen zuvor passiert ist.
Windows-Updates sollen Probleme häufig erst offenbaren
Enterprise-Support-Teams von Microsoft sollen dieses Muster oft genug beobachtet haben, um eine Vorhersage dazu treffen zu können. Wenn ein Unternehmen meldet, dass ein aktuelles Update seine Systeme lahmgelegt hat, vermuten die Techniker, dass das Problem bereits zuvor bestand, und sie hätten in den meisten Fällen mit dieser Vorhersage recht.
Rollt man das Update zurück, ist das System demnach immer noch ausgefallen. Nimmt man einen Rechner, auf dem das Update noch nicht installiert wurde, und startet ihn neu, falle er in besagten Fällen auf genau dieselbe Weise aus. Windows Latest berichtet hierzu bezugnehmend von einem IT-Techniker, der kürzlich behauptete, dass ein "Patch Tuesday"-Update den Microsoft Defender for Endpoint auf 40.000 Geräten lahmgelegt habe, was Fragen zu Rollback-Strategien und der Zuverlässigkeit von Updates in Unternehmensumgebungen aufwirft.
"Die Software-Updates, der neue Treiber oder die neue Gruppenrichtlinie machen den Rechner unbootfähig, aber die Nutzer bemerken es nicht, weil sie erst am Patch Tuesday neu starten."
Ausbaufähige Update-Politik und Tipps gegen plötzliche Probleme
Wie der Bericht ausführt, weist Chens Erklärung in die Richtung, dass in vielen dieser Situationen der eigentliche Auslöser etwas sei, das die IT-Abteilung zuvor bereitgestellt hat. Zum Beispiel ein neuer Treiber, eine Änderung der Gruppenrichtlinien oder eine Konfigurationsanpassung, die die Berechtigungen der Registrierungsdatenbank oder Systemdienste verändert. Manchmal handelt es sich um eine gründlich getestete Bereitstellung, manchmal um eine schnelle Lösung aus einem Forum oder, wie Chen scherzhaft anmerkt, etwas, "das sie in einem Tiktok-Video gesehen haben".
Das System läuft dann weiter, also sieht alles normal aus. Dann werden die Patch-Tuesday-Updates installiert, der Rechner startet neu, und all diese Änderungen treten auf einmal in Kraft. Der "Patch Tuesday" ist demnach nur das erste sichtbare Ereignis in einer Kette von Veränderungen, die schon viel früher begonnen hat. Der Neustart deckt bereits vorhandene Instabilitäten auf, doch die Schuld wird dem Update gegeben, da es die jüngste Maßnahme ist.
In Unternehmensumgebungen werden Systeme seltener neu gestartet, daher wiederhole sich dieses Muster häufiger, als man denke. Als Tipps gegen derlei Probleme nennt der Bericht von Windows Latest ein kontrolliertes Änderungsmanagement, das Überprüfen von Treibern, Richtlinien und Systemänderungen vor der Bereitstellung sowie schrittweise Rollouts, anstatt Änderungen überall gleichzeitig zu implementieren. Nach größeren Änderungen sollte derweil immer ein Neustart durchgeführt werden und es sollte Protokollierung, Überwachung sowie eine Rollback-Strategie geben.
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Und über den Tag summiert sich das und nervt einfach nur. Ich bin gezwungen auf der arbeit mit vielen Programmen, und ner taskleiste unten zu arbeiten wegen der tollen IT die meint sie müsse das erzwingen. Absolute Vollidioten sind das..
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Da steht schön, warum MacOS und Windiws so sind wie sie sind. Denn das basiert auf genau diesem Gesetz.
Alt Tab ruft die Ansicht der offenen Programme aus, dann kannst sie mit der Maus auswählen oder (Alt gedrückt halten) und dann mit Tab durch die Programme wechseln. Bei mir ist die Taskleiste standardmäßig ausgeblendet. Brauche ich nicht. Aber jeder organsiert sich eben anders.
Der Königsweg ist eben, jeden selbst entscheiden zu lassen. Das ist unbestritten. Ich schrieb ja nur aus meiner Sicht.
Was ich eben meinte, dass das ganze Geschieße um solche Kleinigkeiten die Sicht auf die größeren Probleme vernebelt, die durchaus wichtiger wären.
Bis jetzt ist jedenfalls noch keine Firma pleite gegangen, weil die Taskleiste unten ist. Verletzungen von Privatsphäre, der Verlust relevanter Daten durch Sicherheitslücken (Microsoft Outlook, Cloud, abgreifen von Logindaten, Recall) haben wesentlich mehr Potential, Schaden anzurichten, als eine unten positionierte Taskleiste.
Und über den Tag summiert sich das und nervt einfach nur. Ich bin gezwungen auf der arbeit mit vielen Programmen, und ner taskleiste unten zu arbeiten wegen der tollen IT die meint sie müsse das erzwingen. Absolute Vollidioten sind das..
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TL;DR: Taskleisten unten verschwenden knappen vertikalen Bildschirmplatz auf modernen 16:9/16:10-Displays und erzwingen maximale Mausbewegungen zwischen oberem Inhalt (Tabs, Menüs) und unterem Rand. Seitliche Platzierung bewahrt vertikale Pixel, reduziert Cursorstrecken gemäß Fitts's Law und hält die Taskleiste innerhalb der natürlichen Aktionszone. Die Standardeinstellung unten stammt aus dem Windows-95-Legacy-Design – nicht aus ergonomischer Optimierung. Für intensive Workflows sind seitlich angebrachte Taskleisten mathematisch überlegen.
Es gibt so viele zig Milliarden Hard- und Softwarekombinationen, dass es einfach UNMÖGLICH ist, alles abzubilden, ganz egal, wie viele Millionen Betatester unterwegs sind.
Selbst bei sehr genauer QA und eingehender Prüfung jedes Updates ist das Auftreten von Problemen irgendwo nur eine Frage der Statistik.
Und da muss man einfach mal sachlich bleiben. Ja, ich will auch weg von MS und Win 11. Aber nicht, weil ich Win 11 handwerklich schlecht finde, sondern wegen der Ausrichtung von MS. Win 11 selbst ist völlig in Ordnung, es tut was es soll, zumindest, sobald man es privatsphäretechnisch entsprechend eingezäunt hat.
Und mal Butter bei de Fische:
Mir ist es echt scheißegal, wie das Startmenü aussieht, oder ob die Taskleiste jetzt links, zentriert oder mittig, oben oder unten ist. Es interessiert mich auch nicht, ob das nun gläsern oder undurchsichtig ist oder ob da ein Hintergrundbild von Hulablub zu sehen ist. Das dauert maximal eine Sitzung, bis man sich an so was gewöhnt hat. Selbst meine Mutter mit ihren 70 Jahren hat mit so was kein Problem. Sie will nur wissen, auf welches Icon sie klicken muss, um Alarmstufe Rot 2 zu starten.
Das sind doch alles um Schwurbeleien, die völlig uninteressant sind.
EDIT:
Von mir aus könnte man das Startmenü sogar komplett weglassen. Windows Taste drücken, die ersten Buchstaben der gewünschten App eintragen und schon hat mans. Oder man legt halt eine Verknüpfung auf dem Desktop ab. Dafür hat man ihn schließlich. Wo ist das Problem?