Einkern-CPU zu langsam für Windows Vista?
Wie PCGH Print in der kommenden Ausgabe 03/2007 (EVT: 03.02.2007) enthüllen wird, scheint Windows Vista aktuell massiv auf Zwei- oder Mehrkern-CPUs hin optimiert zu sein. Das zumindest legen Benchmarks mit fünf Spielen (u. a. NfS Carbon, Call of Duty 2, Battlefield 1942, Age of Empires 3) nahe, die im Testlabor mithilfe von AMD- und Intel-CPUs durchgeführt wurden. Bei AMD kam je ein gleich getakteter Einkern- sowie Zweikernprozessor zum Einsatz, bei Intel wurde ein E6400 einmal standardmäßig mit zwei Kernen sowie einmal mit einem Kern gebencht (ein Kern wurde per Msconfig deaktiviert). Als Grafikkartenbasis kam eine Radeon X1950 XTX zum Einsatz (aktueller Vista-Betatreiber). Getestet wurde Windows XP x32, Windows Vista x32 und Windows Vista x64. Als Settings kamen 1.024x768 ohne FSAA/AF sowie 1.280x1.024 mit 4x AA/8:1 AF zum Einsatz.
Interessant ist bei 1.024x768, dass beim Wechsel von XP x32 auf Vista x32/x64 die Fps-Leistung bei einem Einkernprozessor durchgehend mindestens 10 Prozent einbricht, meist sogar mehr (bis zu 25%). Bei einem Zweikern-Prozessor fällt der Unterschied beim OS-Wechsel deutlich geringer aus; hier sind es nur wenige Prozent. Eine Ausnahme stellt Call of Duty 2, das unter Vista generell sehr langsam läuft. In 1.280x1.024 mit 4x AA/8:1 AF relativiert sich der Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Windows-Versionen erheblich, hier limitiert dann die Grafikkarte. Ebenfalls spannend: Bei Anwendungen schneidet Vista merklich besser als als bei Spielen; außerdem zeigen Vierkern-CPUs leichte Vorteile unter Vista gegenüber XP. Auch das Thema 64 Bit wird im Artikel beleuchtet.
Alle ausführlichen Ergebnisse und Analysen finden Sie in der kommenden PCGH Print.