Windows 11/10: Windows Defender soll Intel-CPUs ausbremsen
Der Software-Entwickler Kevin Glynn hat entdeckt, dass ein Bug im Windows Defender dafür sorgen soll, dass Intel-Prozessoren unter Windows 11 und 10 ausgebremst werden.
Seit dem Jahr 2012 ist der Defender von Microsoft zu einem vollwertigen Anti-Virenprogramm geworden, das die Nutzer vor Viren und anderen Schädlingen warnt. Mittlerweile schneidet der kostenlose Windows Defender auch in diversen Tests mit der etablierten Konkurrenz gut ab und bietet respektablen Schutz. Seit 20.06. gibt es den Microsoft Defender auch auf Android sowie unter iOS und macOS. Nun berichtet der Software-Entwickler Kevin Glynn, dass die Windows-Version unter einem Bug leide. Hierbei sollen Intel-Prozessoren ab der neunten Generation der Core-i-Chips unter Windows 10 und 11 ausgebremst werden.
Diese Lösung gibt es bereits
Laut dem Bericht von Techpowerup soll es zu einem Performance-Verlust von sechs Prozent bei einem Intel Core i9-10850K im Cinebench kommen. Hintergrund ist, dass der Windows Defender immer wieder zufällig startet und dabei die Berechtigungsstufe der Zähler ändert. Normalerweise wird Modus 3 verwendet, doch der Defender wählt gelegentlich Stufe 2 aus, sodass es zu Konflikten mit anderer Software kommen kann. Schließlich sind diese Zähler gemeinsam genutzte Ressourcen, sodass parallel mehrere Programme darauf zugreifen wollen.
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Wenn ein anderes Programm den betreffenden Modus verändert, zieht sich der Windows Defender wieder zurück und werkelt im Hintergrund. Um den Defender daran zu hindern, einfach so den Modus zu verändern, schlägt der Software-Entwickler das von ihm entwickelte Throttle Stop 9.5 vor, die in den Optionen den Windows Defender Boost als Problemlösung enthält. Alternativ könnte man den Echtzeitschutz vom Defender deaktivieren, macht damit aber seinen PC potenziell angreifbar.
Auf PCs mit AMD Ryzen oder anderen AMD-CPUs konnte Glynn alias Uncle Webb kein derartiges Verhalten vom Windows Defender beobachten. Es könnte sein, dass Microsoft auch mit einem Patch das ungewünschte Verhalten abstellen kann.
Ebenfalls lesenswert: Sicherheit: Microsoft Defender schützt nun auch auf Android & iOS/macOS
Sammlung zum Ausbremsen von Intel-CPUs durch den Windows Defender:
- Laut dem Entwickler Kevin Glynn gibt es im Zusammenspiel mit Intel-CPUs und dem Windows Defender einen Bug unter Windows 10 und 11. Angeblich soll es zu sechs Prozent weniger Leistung im Cinebench kommen.
- Verantwortlich dafür soll der Windows Defender sein, welcher gelegentlich die Berechtigungsstufe der Zähler verändert, sodass es zu Konflikten mit anderen Programmen kommen kann.
- Als Lösung schlägt der Software-Entwickler das von ihm entwickelte Throttle Stop 9.5 vor. Alternativ könnte man den Echtzeitschutz vom Defender deaktivieren.
- Auf PCs mit AMD-Prozessoren gibt es kein derartiges Verhalten vom Windows Defender.
Quelle: Techpowerup

bereits von 2017)
Ich halte von diesen Programmen nichts. Mir ist die Methode von SemperVideo lieber. Video
Grüße
Ich muss jetzt mein 8700K testen, aber in etwas das Relevanz für mich hat z.B. FH5, nicht Cinebench, das ist uninteressant.
Reicht es den FH5 Bench einmal mit und einmal ohne Defender laufen zu lassen?
Wie deaktiviert man den Defender eigentlich?
Dir ist schon klar das Windows 7 schon ne weile EOL ist wieso sollten sie das noch testen und meine
CPU gehört auch dazu und ja ich habe das beschriebene Problem, jetzt ne weile Blitzkrieg
gespielt nach dem ich die Startdatei im Defender so eingestellt habe das er sie nicht im
Spiel prüft und es läuft wie gewohnt
Mein Defender ist nicht EOL der wird regelmäßig Aktualisiert
Das ist gar nicht böse gemeint, du könntest, so unwahrscheinlich das ist, ja auch Recht haben.
Problematisch ist, dass du glaubst es zu wissen.