Windows 10: Cortana und Suche trennen sich, Startmenü mit eigenem Prozess
Build 19317 von Windows 10 ist im Insider Programm verfügbar und bietet interessante Neuerungen. Zum einen trennen sich Suche und Cortana, zum anderen gibt es für das Startmenü einen eigenen Prozess. Dazu kommen weitere kleine Annehmlichkeiten.
Wer bei Microsoft Insider ist, der kann sich aktuell Build 18317 für Windows 10 herunterladen und wird da feststellen, dass Microsoft die Trennung von Cortana und der Suche eingeleitet hat. Bislang war das beides fest verbunden und prominent über die Taskleiste erreichbar. Mit etwas Aufwand ließ sich das System entflechten. Das kann man sich dann künftig sparen, denn Microsoft hat wohl eingesehen, dass beides zusammen Akzeptanzprobleme hat.
Ab Build 18317 ist die klassische Desktop-Suche eben wieder diese. Sie durchforstet den lokalen Rechner ohne Anbindung an Internet, Cloud und dergleichen. Davon getrennt gibt es die Cortana-Suche und -Assistenz über ein separates Icon. Damit wären dann persönliche Daten auf dem PC und Webanfragen wieder getrennt, was die Akzeptanz erhöhen dürfte. Manch einer wird trotzdem nicht seinen Kalender von Cortana verwalten lassen, aber simple Suchanfragen im Internet sind wahrscheinlich vorstellbar - auch wenn dazu die Stimmeingabe in die Cloud geschickt wird.
Microsoft wird wohl auch darauf hoffen, dass Cortana durch die Entflechtung mit dem System die Akzeptanz steigt. Offiziell jedenfalls heißt es, dass die Trennung dabei helfen soll, unabhängig voneinander die Innovation zu fördern. Dem Nutzer kann es jedenfalls nur recht sein, denn künftig könnte man so zumindest sehr unkritische Dinge über Cortana regeln. Etwa Dialogfenster bestätigen. Bei einem "Weiter" aus einer Installation dürfte Microsoft wohl wenig Metadaten zu sammeln haben.
Außerdem neu in Windows 10 Build 19317
Die Suche ist aber nicht die einzige Neuerung im Build. Windows 10 wird künftig auch das Startmenü in einem eigenen Prozess laufen lassen. Das macht jenes robuster gegenüber Problemen mit dem System. Vergleichbar damit, dass man auch das Explorer-Fenster in einem eigenen Prozess laufen lassen kann. Außerdem gibt es eine neue Verwaltung für die Schriftarten, die zuletzt nicht gerade sehr zugänglich war. Dazu kommen verbesserte Einstellungen für das Insider-Programm. Vorinstallierte Apps werden nun bis zum Release des Frühjahrs-Updates nicht mehr angefasst.
Quelle: Microsoft

Also ich hab Cortana nicht installiert, habe aber trotzdem die Suchfunktion.
Das bekommt man hin wenn man Cortana mit NTLite aus dem Installationmedium entfernt
Und bei einem Feature Update muss man LTSC wieder neu erwerben
Dann findet die Suche hoffentlich auch endlich wieder die installierten Programme.
Ging regelmäßig nicht mehr, wenn man Cortana abgeklemmt hat (und ich rede vom SoftOff Allow-Cortana 0, nicht dem Löschen von Cortana selbst, was die Suche ja komplett zerstört).
LTSC ist legal ja schwer zu bekommen/lizensieren, wenn man nicht drölfzillionen Volumenlizenzen erwerben will.
Schön und gut dass die Startleiste ein eigener Prozess wird, aber nutzt ja alles nix wenn der Scheduler weiterhin alles andere als effektiv arbeitet. Ich finde es schon interessant, dass zum Beispiel nicht mal der "Gaming Mode" es schafft auf Maschinen die weiss Gott wieviele Threads und Kerne zur Verfügung haben die ganzen Threads so zu trennen und zu verteilen dass sie tatsächlich den Threads die intensiv arbeiten den Raum zur Verfügung zu stellen den sie brauchen. Und so kommen sie sich selbst beim Betrieb von beispielsweise Spielen, die höchstens 4 Kerne nutzen regelmässig ins Gehege mit Folge von kleinen Microrucklern, die es sonst nicht gäbe, und die es auch nicht gibt wenn man per Hand einen Haufen "unnötiger" Prozesse abschiesst. Das sollte man aber in einem modernen Betriebssystem nicht tun müssen. Es sollte sogar egal sein was da noch so im Hintergrund läuft, selbst wenns zum Teil Müll ist.