Windows 10: Support-Ende für zwei ältere Versionen
Bereits am 9. April endete der Support für zwei ältere Windows-10-Versionen. Sicherheits-Patches gibt es folglich nicht mehr. Wer die älteren Builds noch im Einsatz hat, sollte demnach schleunigst updaten.
Zwei Versionen von Windows 10 haben bereits Anfang der Woche ihr Support-Ende erreicht. Wer eine der betroffenen Funktionsupdates noch im Einsatz hat, sollte schleunigst updaten, andernfalls gibt es keine Sicherheitspatches mehr. Abgelaufen sind demnach die Home-, Pro-, Pro for Workstation- und die IoT-Core-Varianten in der Version 1709.
Gleiches gilt für die als Anniversary Update bekannte Version 1607, wohlgemerkt in den Varianten Enterprise, Education und IoT-Enterprise. Die bei Heimanwendern gängigen Versionen erreichten bereits vor einem Jahr das Support-Ende. Die Unternehmens-Versionen der nicht ganz so alten 1709 erhalten demnach noch bis April 2020 Sicherheitsupdates.
Für Normalsterbliche weniger interessant, aber noch erwähnenswert wäre, dass die Edition Windows 10 Version 1607 Long-Term Services Branch (LTSB) noch bis Oktober 2021 vom Mainstream-Support profitiert. Sicherheitsupdates laufen sogar noch bis 2026. Systeme mit Intel Clover Trail-Chipsatz sind vom Support-Ende ebenfalls ausgenommen, weil deren Treiber nicht mehr mit höheren Windows-10-Versionen zusammenarbeiten. Hier gibt es auch mit 1607 zumindest noch Sicherheits-Patches.
Wie finde ich neue Updates?
Wer sich unsicher ist, welche Windows-10-Version bei ihm zum Einsatz kommt, findet unter den Einstellungen (Windows-Taste + I) den Menüpunkt System und dort wiederum die Option Info. Nach neuen Updates lässt sich unter den Einstellungen im Feld Updates und Sicherheit suchen.
Auch interessant: Windows 10: Sicheres Entfernen wird weniger wichtig
Windows 10 in der Build 1803 und 1809 bieten sich hier an. Beide werden noch einige Zeit mit Updates bedacht. Die unter normalen Nutzern gängigen Versionen auf dem Niveau der 1803 werden noch bis zum 12. November 2019 berücksichtigt, die 1809 sogar noch bis Mai 2020.
Quelle: Microsoft

Windows 10 sieht doch aus, wie mit dem Schwingschleifer entworfen.
Von daher verzögern sie die Featrue-Updates, lassen die Security-Updtea aber nach festen 18 Monaten auslaufen. Wie lange wird dann 1809 unterstützt? Offiziell bis Mai 2020, also kannn man heute schon wetten, dass das "Frühjarhs-Update" in 2020 frühestens als PreAlpha im Juni 2020 freigegeben wird.
So langsam überlege ich, ob ich auf meinem "Test- und Entwicklungsrechner" nicht enifach ein Win 10 Enterprise installiere und für alles, was ich dort (Dank MSDN) offiziell nicht machen darf, auf den Laptop per RDP zugreife. Wenn der Laptop alle 12 Moante lahm gelegt wird, ist es auch egal.
Insofern kenne ich solche "Jahres-Regeln" nicht. Ich sehe auch nicht wirklich einen Grund, warum das sinnvoll sein soll - außer man hat keine eigene IT und muss sich das Zeug von irgendwelchen dubiosen Dienstleistern reinstellen lassen, die es dann nach 2 Jahren einfach nicht mehr supporten wollen
Edit: Nehmen wir mal an, ich stelle Schrauben her. Warum soll ich dann alle 3 Jahre die Rechner austauschen? Kann ich dadurch mehr oder hochwertigere Schrauben herstellen? -> Nein. Also würde es meinem Geschäft nicht dienen. Und wenn ich dumm wirtschafte bekomme ich natürlich auch weniger Wertschätzung von Vorgesetzten...
Natürlich macht es Sinn, z.B. Rechner mit anfälligen Intel-CPUs umzustellen, wenn sie nicht mal Bios-Updates bekommen und am Internet hängen. Ein bisschen Grips muss man logischerweise haben...
Aber wenn dieses Problem nicht aufgetreten wäre, würde ich keinen Grund sehen, funktionierende Dinge auszutauschen. Da kommen höchstens mal neue Netzteile rein, wenn sich Probleme zeigen...
In unserem Unternehmen laufen sicher mehr als 1000 Clients und >90% haben davon Windows 10 Pro, oder gar älter,...wenn es notwendig ist...
Bei Unternehmen, greift meist die 3 Jahresregel, in der die Hardware, und damit auch das OS aktualisiert/ausgetauscht wird.
So kommt normalerweise auch niemand in die "Verlegenheit", dass die Windows Version ausläuft.
Updates werden bei uns zentral von der IT freigegeben und auf den einzelnen Clients installiert, aber außer (Sicherheits-)Patches für die installierte Win 10 Version gibt es keine Updates auf eine neue Version...gebrannte Kinder, oder auch IT'ler scheuen das Feuer...
Die haben schon genug mit den normalen täglichen PC-Problemen zu...
mfg