Windows 10: Erste Details zum neuen Browser Spartan - alles neu?
Mit Spartan hat Microsoft einen neuen Browser für Windows 10 angekündigt. Ob dieser weiter Internet Explorer heißt, ist ungewiss. Einige Features sind aber nun durchgesickert und Microsoft wagt offenbar einen kompletten Neuanfang, um Nutzer zurückzugewinnen.
Mit Windows 10 wird Microsoft den "Internet Explorer 12" einführen, der aber noch keinen Namen hat. Ob Microsoft bei Internet Explorer bleibt, ist ungewiss. Die Technik hinter der Anwendung wird komplett umgekrempelt: Spartan, so der Codename, soll Features beinhalten, die man so in Konkurrenzprodukten nicht findet. Das ist zwingend nötig, wenn Microsoft Nutzer zurückgewinnen will. Die sind in einer Ära geflüchtet, als Microsofts Browser wahrlich kein Vorzeigeprodukt war. Das hat den Ruf nachhaltig geschädigt.
Eines der großen neuen Features soll "Inking" sein, das noch keinen deutschen Begriff hat. Damit sollen Nutzer Webseiten mit Anmerkungen versehen und diese dann an Freunde weiterleiten können. Diese Anmerkungen sind in jedem beliebigen anderen Browser zugänglich und sollen sogar kommentiert werden können.
Ein weiteres wichtiges Feature ist die Integration der Sprachassistentin Cortana, die auch in Windows 10 enthalten sein wird. Mit ihr sollen sich dann sogar Flüge und Hotels verbal buchen oder eben nur eine simple Suchabfrage in der Adressleiste ausführen lassen. Cortana soll jegliche Integration von Bing zur Suche im Internet Explorer 12 ersetzen.
Weitere Features sind unter anderem, eine neue Art Browser-Tabs zu organisieren und gruppieren, sodass sich zum Beispiel Tabs für den Privatgebrauch besser von denen für die Arbeit trennen lassen. Außerdem soll es Custom-Themes für den Browser geben. Nützlich könnte es werden, dass Spartan systemübergreifend laufen soll, also auf Destop-Rechner und Mobilgeräten. Das bedeutet, dass man auf alle Informationen und Apps jederzeit Zugriff hat; was allerdings eine Anmeldung voraussetzen wird. Solche Funktionen bietet aber auch die Konkurrenz in teils abgespeckter Form. Spartan umfasst auch einen Kompatibilitätsmodus für den Internet Explorer 10. Das ist gerade im Unternehmensumfeld wichtig, etwa wenn dort Sharepoint-Server betrieben werden oder selbstentwickelte Anwendungen direkt im Browser laufen.
Missfallen wird manchen, dass Spartan wohl als Windows Store App geplant ist und nicht als reguläre Anwendung, wie man es bisher kennt. Das aber erst ermöglicht das Ziel von Microsoft, einen systemübergreifenden, einheitlichen Browser zu schaffen. Die Desktop-Fassung soll wie ein noch einfacherer Chrome aussehen, wobei Chrome schon als sehr "clean" gilt. Im Grunde also Browser-Tab, Adressleiste, Grundfunktionen wie vor und zurück per Knopf und ein Optionenknopf, über den man zu allen weiteren Funktionen kommt. Man geht davon aus, dass der Browser mit der Consumer Preview am 21. Januar vorgestellt wird.
Quelle: The Verge

Ansonsten - ich bin Fan von einem aufgeräumten Design. Den Browser werde ich mir auf jeden Fall genauer ansehen - wenn er als Desktop-Version herauskommt!
Das neue Feature finde ich nicht so spannend habe das Teilen meiner Suche nicht nötig.
Wo diese Personen sicher sehr Dankbar dafür sind.