Windows 10: Ist das Blockieren von Telemetrie eine Bedrohung?
Der integrierte Virenscanner Microsoft Defender stuft blockierte Hosts-Dateien als potenzielle Bedrohung ein. Wer die Übermittlung von Telemetriedaten an Microsoft unterbinden will, kann dies aber dennoch weiterhin tun.
Windows 10 telefoniert gerne mal nach Hause und verschickt sogenannte Telemetriedaten. Einige Nutzer stört dieses Verhalten. Um die Übermittlung der Telemetriedaten zu stoppen, werden Hosts-Dateien blockiert, die mit den entsprechenden Servern kommunizieren. Nun ist in diversen Blogs zu lesen, dass ein Blockieren der Hosts-Datei vom integrierten Virenscanner Microsoft Defender als Bedrohung eingestuft wird und sich die veränderte Textdatei nicht mehr abspeichern lässt.
Telemetriedaten von Windows 10 lassen sich weiterhin blockieren
Hintergrund ist, dass der in Windows 10 mitgelieferte Virenscanner die Datei auf sogenannte Host-Hijacks überprüft, schließlich kann Schadsoftware theoretisch Domains wie microsoft.com hinterlegen und auf andere IP-Adressen und Server umleiten. Falls man selbst die Hosts-Datei unter C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts bearbeitet, kann man einer Domain wie microsoft.com eine lokale IP-Adresse wie etwa 127.0.0.1 zuweisen und somit unterbinden, dass das Betriebssystem auf die echten Server von Microsoft zugreifen kann.
Es ist allerdings auch weiterhin möglich, die Übermittlung der Telemetriedaten manuell zu verbieten. Hierzu geht man in den Einstellung unter dem Punkt Update & Sicherheit auf Windows-Sicherheit und fügt eine Ausnahme für die Hosts-Datei hinzu. Wenn dies erfolgt ist, kann die veränderte Textdatei wieder abgespeichert werden, allerdings überprüft der Microsoft Defender dann auch nicht mehr diese Datei auf Host-Hijacks. Alternativ lässt sich in den Einstellungen von Windows 10 im Menüpunkt Datenschutz auswählen, welche Daten an Microsoft übertragen werden dürfen. Unter dem Punkt Diagnose und Feedback können nicht nur alle bisher gesammelten Telemetriedaten angezeigt werden, sondern der Nutzer kann die Diagnosedaten auch selbst löschen. Sämtliche Datenschutzeinstellungen können auch im Datenschutz-Dashboard von Microsoft verwaltet sowie gelöscht werden.
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Sammlung fürs Blockieren von Telemetriedaten bei Windows 10:
- Wer die Übermittlung der Telemetriedaten von Windows 10 an Microsoft unterbinden will, kann etwa die Hosts-Datei verändern und so Microsoft-Domains auf eine lokale IP-Adresse umleiten. Folglich kann dann Windows 10 nicht mehr von selbst mit den Servern von Microsoft kommunizieren.
- Nun stuft der in Windows 10 integrierte Virenscanner namens Microsoft Defender das Blockieren der Hosts-Datei als Bedrohung ein und lässt die veränderte Textdatei nicht mehr abspeichern. Hintergrund ist, dass auch Kriminelle mittels Host-Hijacks diese Datei verändern können.
- Es ist allerdings auch weiterhin möglich, die Übermittlung der Telemetriedaten an Microsoft zu unterbinden, indem man bei Benutzung des Microsoft Defenders eine Ausnahme für die Hosts-Datei festlegt.
- Alternativ können sämtliche Diagnosedaten auch im Datenschutz-Dashboard oder in den Einstellungen von Windows 10 eingesehen und gelöscht werden oder ganz untersagt werden.
Quellen: Golem, Günther Born, Dr. Windows, Twitter, Microsoft(1), Microsoft (2)

Leben und Leben lassen.
Und Du scheinst auch noch falsche Tatsachen vorzugehen, Du hast den 'No AdBlocker' Check gesetzt - behauptest aber gerade, dass Du doch blockst. Was nun?
P.S.: War das jetzt rihctig so,nikon87
Leben und Leben lassen.
Und Du scheinst auch noch falsche Tatsachen vorzugehen, Du hast den 'No AdBlocker' Check gesetzt - behauptest aber gerade, dass Du doch blockst. Was nun?
Wenn eine Webseite nicht funktioniert, weil ihre Scripte nicht laufen, dann habe ich auch nichts davon, sie anzusurfen.
Und jedesmal manuell alles auf die Ausnahmeliste zu packen... Nun, ich habe besseres zu tun mit meiner Zeit.
Lasse ich alles zu ist der komplette CPU ausgelastet mit Werbeskripten.
Auf meinem Ryzen-PC kann ich das machen, auf meinen anderen PCs aber nicht.