Blizzard teilt Valves Meinung zu Windows 8

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Nach Gabe Newell von Valve hat sich nun auch ein führender Mitarbeiter von Blizzard hinreisen lassen, seine Meinung über das im Oktober erscheinende Werk der Redmonder abzugeben. Auch wenn er sich weniger drastisch ausdrückt, stimmt er mit Valve überein.

Gabe Newell polterte zuletzt über Windows 8, das er als regelrechte "Katastrophe" beschrieb; ein Statement, das große Wellen verursacht hat. In Bezug auf diese Äußerung hat auch Rob Pardo, ein leitender Blizzard-Angestellter, seine Meinung zum neuen Windows zum Besten gegeben. Dabei ging er aber etwas dezenter vor als es sein Kollege bei Valve tat. Pardo findet Windows 8 "nicht großartig". Im Gegensatz zu Newell, der seine Meinung auch begründete, blieb es bei Pardo bei dieser Aussage.

Bei Gabe Newell war es vor allem das geschlossene Konzept des Metro-Betriebssystem von Microsoft, das ihm sauer aufstößt und wegen dem er Konsequenzen für den PC-Markt vermutet. Deshalb setzt er mit Valve nun verstärkt darauf, dass möglichst der gesamte Steam-Katalog von etwa 1500 Spielen (Januar 2012) auf dem freien Betriebssystem lauffähig gemacht wird. Dieses wird vor allem seit dem Erstarken der Mobil-Plattformen und dem Fokus der Medien auf Spielen von Indie-Entwicklern von selbigen immer öfter mit einer lauffähigen Version eines Spieles bedacht und könnte sich damit mittelfristig zu einer Alternative für Spieler entwickeln.

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von turbosnake Kokü-Junkie (m/w)
        MS ist bei mir durch weil sie die Xbox bevorzugen und weil sie Ensemble Studios (Age of Empires III) geschlossen habe.
        Viel hält mich nicht mehr davon ab zu wechseln, auf Linux oder BSD.
        OSX hatte ich auch angedacht aber es geht dort in die selbe Richtung wie Windows.
      • Von turbosnake Kokü-Junkie (m/w)
        MS ist bei mir durch weil sie die Xbox bevorzugen und weil sie Ensemble Studios (Age of Empires III) geschlossen habe.
        Viel hält mich nicht mehr davon ab zu wechseln, auf Linux oder BSD.
        OSX hatte ich auch angedacht aber es geht dort in die selbe Richtung wie Windows.
      • Von Ob4ru|3r Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Citynomad
        Wenn man das bei MS gewollt hätte, hätte man es schon längst getan. Bei Windows RT haben wir ja auch ein geschlossenes System. Allerdings nicht ohne Grund. Wer will schon sehen, dass Windows RT zur Brutstätte für Viren für Produkte auf ARM Plattformen wird? Schließlich muss man ja auch WP8 irgendwie schützen, da die Apps untereinander kompatibel sind/sein werden.
        Würde MS das abziehen, würden es deutlich weniger kaufen grade professionelle Anwender und entsprechende Firmen nicht, ausserdem würden sich etliche Entwickler abwenden.

        Valve arbeitet ja schon an einer Art Gegenschlag: Steam für Mac ist ja schon da, und Linux wird jetzt auch angegangen. Viele halten Windows ja nur der Spiele wegen die Treue ... für alles andere gibts auch genausogute Alternativen bei den Linux Distris und OSX. Einzig spezielle Software ala CAD, das gibts auf Windows die klar besseren Programme ... und Office vielleicht, was imo super ist, aber das läuft ja auch auf OSX.

        Bezüglich Spielen via Metro sehe ich das eher gelassen: MS ist bei den Spielern auf dem PC eh unten durch, wegen der Togeburt Games for Windows Live, welcher btw längst über einen eigenen PC-Store verfügt ... ob die Spieler da eher kaufen werden, wenns direkt ins OS integriert ist ... weiss ja net. Es sei denn, MS machts zur einzigen Möglichkeit neue Spiele zu beziehen, aber das machen Industrie und Spieler nicht mit.
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Sloth
        Niemand wird gezwungen, Metroapps herzsutellen oder zu verwenden. Es ist die Entscheidung des Besitzers der Infrastruktur, welche Apps er zuläßt. Wer regt sich bei Apple darüber auf? Niemand.
        Früher gab es einen Marktplatz von MS, da konnte jeder hingehen und seinen Standaufmachen und die Verkaufspreise und die Konditionen der Zulieferer selbst bestimmen. Jetzt gibt es einen zweiten Marktplatz von MS. Dort kontrolliert MS, dort wird entschieden welche Angebote reinkommen und welche nicht und wenn einer reinkommt, wird er Geld abdrücken müssen. Der zweite Marktplatz wird aber immerhin als die zukünftige Plattform betrieben und MS wird wohl auch versuchen diesen immer mehr und mehr zu etablieren und Angebote darauf zu zuschneiden. Ja, niemand zwingt einen Anbieter auch am zweiten Marktplatz präsent zu sein, aber der zukünftige Stand, wird auf die Gewinnmargen drücken und nicht jeder kann sein eigenes Süppchen so kochen, wie damals. Natürlich regen sich die Leute deswegen auf, vor allem da sie früher oder später wohl mehr verlieren wenn sie dort nicht anwesend sind, als wenn sie immer noch auf dem alten Marktplatz versuchen etwas zu verkaufen.
        Das ganze hat dann so etwas wie bei uns und den Angeboten wie Steam und Cloud-Gaming. Friss oder stirb, auch wenn dir nicht alles gefällt.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Der Store ist offen für alle (...die sich an die Regeln halten). Ist ja auch im Interesse M$s, dass möglich alle ihn nutzen - schließlich sind das Einnahmen für M$s und es eine 100% Linux- und MacOS-sichere Vertriebsplattform.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von ruyven_macaran
        Und Metro ist auch noch auf vorderster Ebene im Betriebssystem eingebunden.

        Bis irgendwann die Kartellwächter ankommen und Microsoft zwingen den Store für alle zu öffnen.
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