Valve-Chef: Windows 8 sei eine Katastrophe
Valve-Boss Gabe Newell findet harte Worte für das neue Windows 8: Das Betriebssystem sei "eine Katastrophe", doch wie kommt Newell auf diese Idee? Das Problem ist nicht die die grundlegende Technik, die sich von Windows 7 kaum unterscheidet, sondern der Ansatz hin zu einem geschlossenen System. Außerdem äußerte sich Newell noch über die Zukunft der Eingabegeräte und rechnet mit Armbändern oder etwas Ähnlichem, das für Hände gemacht ist.
Windows 8 wird schon seit seiner Vorstellung kritisch beäugt, weil Microsoft den Bruch wagt und den Startknopf verbannt hat. Die neue Metrooberfläche erfordert eine größere Umgewöhnung, die viele noch nicht mitgehen wollen. Letztendlich war dies aber immer eine Frage des Geschmacks und damit durchaus streitbar. Nun aber kritisiert Valve Windows 8 scharf. Gabe Newell sagt: "Ich denke, Windows 8 ist eine Katastrophe für den PC." Doch wie kommt er zu dieser gewagten Aussage?
Es geht ihm um die Offenheit der Plattformen. Während Apple beispielsweise in einem in sich geschlossenen System Apps & Co. verkauft, ist es die Offenheit von Windows und Linux, die viele Entwickler in Brot und Butter stellt. Offenbar sieht er eine Bedrohung der Offenheit von Windows 8 durch die neuesten Entwicklungen bei Microsoft. Deswegen werde man bei Valve nun neue Bemühungen anstreben und Steam für Linux umsetzen. Dazu will man es den Entwicklern der Spiele möglichst leicht machen, denn Spiele seien letztendlich auch das große Problem von Linux. Sie sind nach Newell enorm wichtig für das Kaufverhalten und werden unterschätzt. Dem freien Betriebssystem Linux würde ein umfangreicher Spiele-Support wohl einen ungeahnten Höhenflug bescheren.
Der Plan von Valve soll es nun sein, dass man all diese 2.500 angebotenen Spiele auch auf Linux spielen kann. Ob Valve dieses ehrgeizige Ziel umsetzten kann, ist offen. Dreh- und Angelpunkt ist die API DirectX, die von so gut wie allen Spielen für 3D-Grafik genutzt wird. Hier gibt es nur OpenGL als Alternative. Es gilt also Möglichkeiten zu finden, die sich für die Entwickler einfach umsetzen lassen. Ob nun per OpenGL oder einem neuen System. Die Portierung auf den Linux-Kernel dürfte dagegen ein weniger großes Problem sein.
Newell prognostiziert indes, dass durch Windows 8 einige OEM- und PC-Entwickler den Markt verlassen werden, weil er die Gewinnspannen in Gefahr sieht. Valve will sich entsprechend vorbereiten und eine Alternative haben, sollte sich dieses Vorhersehen bewahrheiten. Er rechnet auch nicht damit, dass Touchscreens die große Zukunft bei der Eingabe sind. Maus und Tastatur haben sich über ein viertel Jahrhundert als hervorragende Eingabegeräte erwiesen. Bei Touchscreens rechnet er mit maximal zehn Jahren. Seiner Ansicht nach wird es dann künftig Armbänder oder etwas Ähnliches für die Hände geben, die zur Steuerung von Spielen genutzt werden. Der Sprachsteuerung räumt er durch den nervenden Faktor Sprechen und die Geräuschentwicklung dadurch wenige Chancen ein.
Quelle: allthingsd.com
In der Galerie: Keine Lust auf Valves Steam? Auf diese Spiele müssen Sie verzichten

Und LG ist wirklich zum
Und zur Linux/Windows Diskussion:
Ich persönlich verwende Linux erst seit neuestem, da ich in der Arbeit auf Embedded Systems programmieren darf
Mittlerweile würde ich sogar umsteigen, wenn nicht die Sache mit dem Spielen ist (mit Mahjong werd ich auf dauer auch nicht glücklich).
Meine Mutter würde ich zurzeit nicht versuchen, von Linux zu überzeugen - aber einfach aus dem Grund, da derzeit bei ihr keine Probleme unter Win7 auftreten. Ansonsten sehe ich bei den neueren Ubuntu Versionen ziemlich wenig Probleme für den Laien gebrauch (außer der besagte Laie ist schon Windows gewöhnt). Allerdings bin ich von Unity nicht sehr überzeugt, und würde stattdessen Gnome empfehlen.
Ich selbst nutze auf einem alten Laptop den ich bei meiner Firma kaufen konnte (erste Centrino Generation, 1.5GHz oder so) XUbuntu und habe bei meinem Raspberry weder die Oberfläche gestartet, noch einen Monitor angeschlossen --> da fällt mir grade ein - wenn ich von zuhause ausziehe muss Linux auf den Rechner meiner Mutter - SSH Port weiterleiten und ich kann ihn Fernwarten, wies besser kaum ginge
In Sachen nutzerfreundlichkeit ist Windows da einfach ein paar schritte voraus. Kein wunder aber auch wenn man mehr als 1 Jahrzent im Privatbereich quasi ein monopol hat.
Sorry aber du laberst echt ziemlichen Stuss. Windows ist nicht benutzefreundlich die Leute kennen einfach nichts anderes aus oben genanntem Grund.
Sowas wie schnell Suche im Dash gibts ja nicht schon bei Linux DEs schon wesentlich länger als bei Windows und der Dateimanger legt natürlich nicht schon vorab Bilder, Dokumente, Musik und Downloads in dem Benutzerverzeichnis an.