Windows 11: Bluescreen bekommt eine neue Farbe
Microsoft hat - zumindest in der ersten Vorschauversion von Windows 11 - dem Bluescreen eine neue Farbe gegeben. Fortan ist der Blue Screen of Death in Schwarz gehalten.
Intern trägt ein Bluescreen die Bezeichnung Bug-Screen. Ein solcher Bildschirm ist immer dann zu sehen, wenn sich das Betriebssystem komplett herunterfährt und sich verriegelt, um den Kernel vor einem Schaden zu bewahren. Es ist die letzte Möglichkeit des Betriebssystems, wenn keine andere Option zum Schutz funktioniert hat. Seit Jahrzehnten ist der Bug Screen in Blau eingefärbt, bei Windows 11 ist der Fehler-Bildschirm in Schwarz gehalten, wie das US-Magazin The Verge in der Vorschauversion Windows 11 Insider Preview 22000.51 entdeckt hat.
Warum gibt es in Windows einen Bluescreen of Death zu sehen?
Laut The Verge ist der BSOD nur manchmal in Trauerfarben gehalten, es gibt den Bug-Screen auch mit einem grünen Hintergrund, wie die Kollegen von Golem.de erfahren mussten. Um die Farbe dieses Bildschirms zu ändern, muss ein Eintrag in der Registry geändert werden, wie die Webseite Toms Hardware berichtet. Aktuell ist unklar, ob Microsoft den Bluescreen tatsächlich auch in der finalen Version von Windows 11 mit einer neuen, standardmäßigen Hintergrundfarbe ausliefern wird. Auf einen Test, um dies herauszufinden, können aber wohl alle Windows-Nutzer gerne verzichten.
Quelle: Toms Hardware
Der ehemalige Windows-Entwickler Dave Plummer hat in einem Video erklärt, was es mit dem Bug-Screen von Windows auf sich hat. Sobald der Versuch unternommen wird, in einen Speicher außerhalb der Kontrolle des Betriebssystem-Kernels zu schreiben, wird dies von einem Teil des Prozessors, der sogenannten Speicherverwaltungseinheit, erkannt und eine Ausnahme ausgelöst. Auf dem Bildschirm erscheint dann der Bluescreen. All diese Vorgänge finden statt, bevor der Speicher angegriffen wird und schützen so das OS. Man kann zwar gerade geschriebene Dateien verlieren, aber die bislang abgespeicherten Dateien bleiben erhalten. Laut Dave Plummer sind die meisten Bluescreens in stabilen Versionen von Windows auf schlechte Gerätetreiber zurückzuführen, da diese Treiber auf der gleichen Ebene operieren, wie der Betriebssystem-Kernel. Der Text inklusive Fehlercode und einem QR-Code zur Beschreibung der Probleme hat sich bei Windows 11 im Vergleich zu Windows 10 nicht geändert.
Ebenfalls lesenswert: Windows-Entwickler erklärt: Darum gibt es Bluescreens
Sammlung zum BSOD in Windows 11:
- Der Bluescreen of Death hat in Windows 11 eine neue standardmäßige Hintergrundfarbe bekommen. Nun erscheint der Bildschirm mit Fehlermeldung in Schwarz. Es gibt den BSOD aber auch mit grünem Hintergrund.
- Ob die farbliche Veränderung auch in der finalen Version von Windows 11 Einzug halten wird, ist noch offen. Aktuell ist der intern Bug-Screen genannte Bildschirm in Trauerfarben in der Vorschauversion Windows 11 Insider Preview 22000.51 enthalten.
- Ein solcher Bildschirm ist immer dann zu sehen, wenn sich das Betriebssystem komplett herunterfährt und sich verriegelt, um den Kernel vor einem Schaden zu bewahren.
Quellen: The Verge, Golem, Toms Hardware



Aber die Äpfel waren da wesentlich ungenauer:
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Wenn man bei Windows in die Ereignisanzeige schaut sieht man meist den Fehlerverursacher, wenn noch Zeit für einen Absturzberich war.
Der Begriff Protected Mode (englisch; deutsch: geschützter Modus oder Schutzmodus) bezeichnet einen speziellen Betriebsmodus der IA-32-Architektur (auch als x86-Architektur bekannt) von Intel, der seit dem 80286er-Prozessor vorhanden ist. Er erlaubt die Begrenzung von Speicherzugriffsrechten für verschiedene Software, außerdem erhöhte sich mit ihm der direkt zugreifbare Speicher auf 16 MB Hauptspeicher (16-Bit Protected Mode). Mit dem 80386er und dem 32-Bit Protected Mode wurde der lineare Zugriff auf bis zu 4 GB Hauptspeicher möglich. Der Protected Mode wird von allen modernen PC-Betriebssystemen (bei Microsoft fakultativ bereits seit Windows 2.0, zwingend seit Windows 3.1 und Windows NT 3.1; bei IBM seit OS/2, von Apple seit Umstellung auf die Inte
Querverbindungen zu anderen Bereichen werden geblockt.
So kann ein fehlgeleiteter Speicherzugriff nicht mehr andere Programme beeinflussen oder ein hängendes Programm den PC komplett blockieren.
Das war so und das bleibt so.
Sonst erschrickt man sich ja nicht.
Ich hab seit etlichen Jahren keinen mehr gesehen auf meinem PC.
Was ist los [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]? Müde nach den vielen Win11 News?
Hat jemand bei Android oder iOS mal einen Ausfall erlebt?
Warum läuft das da trotz unterschiedlicher Hardware und Windows gibt kryptische Fehlermeldungen aus wenn was schief geht.
Wieso muss überhaupt das ganze BS crashen wenn irgendeine Speicheradresse nicht stimmt?
Kann mich da mal jemand aufkären?
Es sagt sich natürlich einfach zu sagen: "ich hatte mit Android noch nie einen bluescreen".... dafür schmiert mein Handy ohne Fehlermeldung alle 5 stunden ab und ich muss neu starten.
Probleme kanns immer geben, wenn man dann durch nen bluescreen zumindest nen Anhaltspunkt kriegt, wo das Problem liegen könnte, dann ist der bluescreen doch eine tolle Sache.
Auch wenn man ihn nicht gerne sieht!
Hat jemand bei Android oder iOS mal einen Ausfall erlebt?
Warum läuft das da trotz unterschiedlicher Hardware und Windows gibt kryptische Fehlermeldungen aus wenn was schief geht.
Wieso muss überhaupt das ganze BS crashen wenn irgendeine Speicheradresse nicht stimmt?
Kann mich da mal jemand aufkären?
Und ja, unter Unix / Linux Derivaten gibt es ja was ähnliches, den Kernel Panic. Aber den sieht man tatsächlich nur sehr selten aus ähnlichen Gründen. Die meisten Gründe sind auf iOS und Android Geräten mit dem Stock ROM nur nicht vorhanden, da man mit dem Stock ROM weder Overclocking betreibt, noch mit dem Treiber herum hantieren kann.