Windows 10 Build 15002: Aufschiebbare Updates und viele weitere Features
Microsoft hat den Insidern Build 15002 von Windows 10 zur Verfügung gestellt und die Änderungen können sich durchaus sehen lassen. So lassen sich künftig Updates um 35 Tage aufschieben. Treiber-Updates können ganz abgestellt werden. Außerdem gibt es zahlreiche weitere nützliche Änderungen, die wohl mit dem Creators Update in die reguläre Version übernommen werden.
Schon im Vorfeld hatte sich abgezeichnet, dass bei Windows 10 mit den kommenden Updates Features umgesetzt wurden, die viele (potenzielle) Anwender bei der Einführung kritisiert hatten. Was dem eigensinnigen PC-Nutzer so gar nicht gefiel, war unter anderem, dass Microsoft Updates ungefragt einspielt und die Nutzer auch gar nicht entscheiden lässt, ob sie das Update installiert haben wollen oder nicht. Das war man bis Windows 10 so gewohnt und wollte es an vielen Stellen auch weiter so haben. Möglich ist es nur in der Enterprise-Edition.
Auf der einen Seite hat Microsoft Recht, denn durch die quasi erzwungenen Patches sind viel weniger Anwender von Windows 10 ungeschützt mit unterschiedlichen Patchleveln unterwegs. Für die Sicherheit ist es gewiss ein Vorteil. Nachteilig ist, dass nicht jeder von Microsoft ausgelieferte Patch einwandfrei ist und es durchaus vorkommen kann, dass das System lahmgelegt wird. Oder dass Inkompatibilitäten mit Drittsoftware auftreten. Die Möglichkeiten sind hier nahezu grenzenlos.
Und so hat man sich bei Microsoft dazu entschlossen, dass Anwender die monatlichen, teils noch kürzer auftretenden und für Nutzer mit langsamer Internetleitung zuweilen sehr nervenden Patch-Orgien für Windows 10 etwas zu entschärfen. So kann der Anwender künftig Patches bis zu 35 Tage aufschieben. Die Funktion ist im Insider-Build bereits verfügbar.
Ebenso neu ist, dass man Treiber-Updates über Windows Update nun grundlegend abschalten kann, wenn man den Bedarf verspürt. Microsoft hat außerdem die Skalierung von Icons auf dem Desktop verbessert, wenn die Skalierung verwendet wird, etwa auf 150 Prozent. Außerdem gab es Feintuning am gesamten Icon/Desktop-Zusammenspiel. So sollen sich nun unter anderem die Icons vorhersehbarer verhalten, wenn Auflösungen geändert werden. Der Windows Defender wurde aufgebohrt und kann nun auch Windows 10 auffrischen. Ob die Funktion sinnvoll ist, sei dahingestellt. Versierte Anwender fahren in der Regel besser und schneller, wenn sie Windows 10 neu installieren und das große kumulative Update zur Aktualisierung drüberbügeln. Das hat allerdings den Nachteil, dass das restliche System eingerichtet werden muss. Je nach Anwendung kann das auch beim Auffrischen passieren, aber die eigenen Dateien bleiben zumindest erhalten.
Ein nicht ganz unbedeutender Schritt ist zudem die Möglichkeit, nun Ordner-Kacheln im Startmenü zu verwenden, was deutlich mehr Ordnung bei kompakter Anordnung zulässt. Die Screenshotsfunktion über Win+Umschalt+S kann nun auch Bildschirmausschnitte aufnehmen. Der Browser Edge nutzt nun mehrere Threads, was ihn schneller machen soll und bei Problemen nicht den ganzen Browser in den Abgrund reißt, sondern nur den Thread mit dem Tab oder Task, etwa Flash. Apropos Flash - das wird standardmäßig nicht mehr abgespielt. Außerdem wurden einige Verbesserungen eingeführt wie eine Tab-Vorschau.
Insider müssen zudem mit der Entscheidung leben, dass der BSOD nun ein GSOD ist. Absturzbildschirme sind nun grün hinterlegt, um die Bildschirme der Insider von den regulären Nutzern besser zu unterscheiden. Im normalen Windows ist es weiter der BSOD. Apropos blau: in Windows 10 direkt integriert ist nun eine Funktion, um nachts das blaue Licht von Displays zu senken, was den Schlaf stört. Solche Farbtemperaturanpassungen mussten bisher mit Werkzeugen von Drittanbietern gelöst werden. Unterm Strich ist das Update auf jeden Fall einen Blick wert, da es recht umfangreich ausfällt und viele neue kleine und große Verbesserungen bietet.
Quelle: Microsoft

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falls sich der Trend nicht wieder in diese Richtung bewegen sollte
iOS ab version 7, Windows Phone allgemein, OS X ab 10.10 haben alle angefangen das Flach design zu nutzen weils das neue "schwarz" ist wem es nicht passt hat halt pech gehabt
Im Gegensatz zu Microsoft sieht aber Apple OS X ab 10.0 nicht uneinheitlich und nach einer Baustelle aus, trotz flachem Design, sondern wie aus einem Guss, und es lässt sich auch genügend individualisieren. Hier hat Microsoft nichts richtig gemacht, von Anfang an nicht.
Was mir aber wirklich tierisch auf den Wecker geht, und mich im Vergleich zu den Vorgängerversionen bei der Arbeit behindert, sind Designentscheidungen, die gelinde gesagt völliger Schwachsinn sind. Wie eben zwei unterschiedliche Menüs für die Einstellungen, hier mal neue, hier mal alte Symbolik, keine vernünftige, unterscheidbare und einheitliche Fensterdarstellung, Menüs (Schriftarten) in Apps und Fenstern sehen unterschiedlich aus. Rückschritte beim Schnellzugriff (Jumplist Einträge nicht mehr frei umbenennbar/verknüpfbar) und die Taskleiste samt Symbolik, die verkleinert wurde, was soll das ?! Auf dem Tablet ist eine Bedienbarkeit der Elemente praktisch unmöglich, um die Symbole in der Taskleiste noch zu treffen. Es sei denn man hat Finger in Babygrösse.
Die "Alle Programme" Liste, die man im Start Menü nicht mehr ausblenden kann, verschwendet Platz. Meistverwendete Programme im Startmenü wurden auf 6 Stück reduziert, mit deutlich kleineren Symbolen, vorher konnte Ich mir da 20 und mehr einstellen wie ich wollte, schön gross. Direkte Verknüpfungen kann man auch nicht mehr per Drag and Drop ins Startmenü ziehen, sofern diese nicht als installierte Programme bereits integriert/installiert sind. Und dann dieses dunkle Design...Ich hätte lieber etwas helleres im Optionsmenü (untere Linke Ecke rechte Maustaste). Warum müssen die Meldungen vom Infocenter in weisser Schrift auf schwarzem Hintergrund sein ?! So was einfaches zu verstellen soll nicht möglich sein ?! Sorry, aber in welchem Zeitalter leben wir...dann doch lieber ein Design, bei dem man mehr einstellen kann, damit würde man doch allen entgegen kommen.
Und es gibt nicht gerade wenige, die begründet "rumheulen", das Ihnen das Design nicht gefällt. Sehr viele, die Ich kenne nehmen das als Grund, Windows 10 nicht zu installieren.
Für meine Begriffe ist Windows 10 mit das hässlichste Baustellen Betriebssystem, was Ich je gesehen habe. Als hätten 2-3 betrunkene Software Azubis freie Hand gehabt und konnten sich auf nichts einigen.
Aber wie schon gesagt, man gewöhnt sich ja als User an jedes Zeugs...was bleibt einem auch anderes übrig ?! Och halt, es gibt ja noch Win7 oder 8.1 (mit alternativem Startmenü)
Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Und ändern sich ja auch "mit der Zeit"
Wenn es der Mehrheit gefällt, und es vernünftig läuft und zu bedienen ist, ist es für mich sekundär und Ich beuge mich und muss mir Hilfsprogramme installieren, wo es vorher Standardmässig ging. Für sehr viele ist es aber ganz bestimmt eine wichtige Angelegenheit und "kriegsentscheidend".
Für 'ne Kiste Pilsner Urquell - vielleicht.
Aber Du kennst ja den Satz mit Statistik ...
genau wirst du nicht weil es fast keinen interessiert sonst hätten die schon etwas gemacht damit wenigstens das Geheule danach aufhört