Windows 10: Ab Build 1903 mit 7 GByte reserviertem Speicher für Systemaufgaben
Ab Build 1903 wird sich Windows 10 einen reservierten Speicherblock von 7 GByte genehmigen, um Systemaufgaben durchzuführen. Der Speicherplatz wird dauerhaft beschlagnahmt und steht nicht mehr für Nutzerdaten zur Verfügung.
Das nächste große Update von Windows 10 ist Build 1903, der im ersten Halbjahr 2019 erwartet wird. Mit dem wird es eine durchaus größere Änderung bei der Update-Verwaltung geben. Das Betriebssystem wird nämlich dann mindestens 7 GByte Festplattenspeicher freihalten - für temporäre Daten wie Updates. Bislang wird für solche Daten nicht permanent Speicher reserviert. Das geschieht nur für die Auslagerungsdatei - standardmäßig dynamisch - und den Ruhezustand.
Wer auf Build 1903 updatet, bekommt das Feature nicht. Bei Neuinstallationen von Windows 10 als Build 1903, ganz gleich ob vorinstalliert oder selbstgemacht, wird der Speicher reserviert. Hintergrund ist, dass Microsoft den Betrieb von Windows 10 reibungsloser machen möchte. Zuweilen können wichtige Systemaufgaben nämlich mangels Speicherplatz nicht ausgeführt werden. Ironischerweise trifft es da genau die Nutzer, die ohnehin immer knapp mit Speicher sind - ob wegen ohnehin kleinem Laufwerk oder vielen Daten oder oft beidem.
Genau die Nutzer werden aber auch das Leid mit Windows 10 kennen, wenn ein Upgrade oder ein größeres Update ansteht. Das kann nämlich dann nicht installiert werden und man muss erst Speicher freischaufeln. Das Problem gibt es künftig nicht mehr, weil Windows 10 sich den Platz gleich von vornherein einverleibt. Immerhin nutzen dann alle Windows-Prozesse diesen temporären Speicher und nicht etwas außerhalb dieses Bereichs. Der Nutzer muss sich auch weniger um die Säuberung temporärer Daten sorgen. Das erledigt das Betriebssystem dann innerhalb des Containers alleine. Für Sonderfälle kann Windows 10 aber auch außerhalb der 7 GByte operieren, quasi als Reserve.
Die neue Funktion ist im Insider Program ab Build 18298 ausprobierbar. Dazu muss bei laufenden Installationen unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ReserveManager der Wert für den Eintrag "ShippedWithReserves" von 0 auf 1 geändert werden. Für den Release von Build 1903 werden aktuell 7 GByte reservierter Speicher erwartet - die Zahl kann sich aber auch noch ändern. Diverse Windows-Temp-Ordner entfallen dann. Den reservierten Speicher für Funktionen wie Ruhezustand und Auslagerungsdatei gibt es aber weiter. Das RAM-Abbild auf der Festplatte kann man deaktivieren, die Auslagerungsdatei anpassen. Sicher wird es für erfahrene Anwender auch Anpassungen beim reservierten Speicher geben.
Quelle: Microsoft


Denen ist der Kunde doch völlig egal !
Geht deine Harware durch Windows 10 kaputt ist das Microsoft völlig egal , da biste dann selber schuld !
Gehen wichtige Daten durch ein Zwangs Update von Windows 10 unwiederbringlich verloren ist das Microsoft völlig egal , selber schuld !
W10 ist der grösste Mist den Microsoft je gebracht hat !
In der heutigen Zeit mit der Haltbarkeit zu argumentieren zeugt nur von Voreingenommenheit und Halbwissen. SSDs halten länger als je zuvor.
Ja, aber dann mag das auch sinnvoll sein. Bis dahin wurde ja ordentlich und weitreichend getestet.
Wie ich sehe, hast du ja auch keine zu exotischen Ausreißer, bei der hardware. Alles gängige Sachen. Da würd ich mir keinen Kopp machen. Wird schon schief gehen !