Windows 95: Der Auslöser des PC-Booms wird 25 Jahre alt
25 Jahre ist es her, dass mit Windows 95 ein PC-Boom ausgelöst wurde. Dabei lief das Betriebssystem alles andere als rund. Trotzdem wechselten innerhalb der ersten sieben Wochen sieben Millionen Kopien den Besitzer.
Vor genau 25 Jahren beging Microsoft den Launch von Windows 95 mit einer millionenschweren Launch-Party. Bill Gates hatte sich damals nicht nur den Song "Start Me up" der Rolling-Stones für das Event und Werbespots gesichert, sondern auch eigens den bekannten TV-Moderator und Komiker Jay Leno eingeflogen. Sogar das Empire State Building wurde damals in den Farben des Betriebssystems ausgeleuchtet. Und tatsächlich ging die Rechnung der Redmonder auf. Innerhalb der ersten sieben Wochen sollten sieben Millionen Exemplare von Windows 95 den Besitzer wechseln. Nach nur einem Jahr hatte Microsoft 40 Millionen Kopien verkauft.
Dabei war der PC-Markt damals noch vergleichsweise klein. 1995 wurden rund 60 Millionen PCs verkauft. Bis 2011 wuchs diese Zahl auf 365 Millionen, ist seither - bedingt durch den neu hinzugekommen Markt der Smartphones und Tablets - jedoch wieder rückläufig. Erst 2019 registrierte die Sparte wieder ein leichtes Wachstum. Dass der PC-Boom jemals zu einem Ende kommen würde, schien seinerzeit undenkbar. Damals, als nur ein gutes Drittel der PCs überhaupt flott genug für Windows 95 war, explodierten die Hardware-Verkäufe regelrecht. Gemeinsam mit fallenden Hardware-Preisen machte Windows 95 den Computer zum Massenprodukt. Zehn Jahre später hatte Microsoft einen Marktanteil von 95 Prozent.
Windows 95, dessen Nutzeroberfläche sich endlich komplett per Maus steuern ließ, war tatsächlich alles andere als perfekt. Vor einem echten Neustart hatte Microsoft damals bewusst Abstand genommen. Zu groß war die Sorge, dass fehlende Abwärtskompatibilität Nutzer vom Wechsel abhalten würde. Also schleppte man allerlei alten Code mit - auf Kosten der Stabilität. Berüchtigt etwa war der "Blue Screen of Death". Macintosh-Nutzern kam der Desktop-Ansatz übrigens nicht ganz unbekannt vor - dieser Umstand änderte aber nichts daran, dass Apple-Systeme in der Nische bleiben sollten.
400 Mark und 55 MByte auf der Festplatte
Hierzulande war Windows 95 offiziell ab dem 5. September erhältlich. Der Preis lag damals bei fast 400 Deutschen Mark, allerdings gab es die Software bei damaligen PC-Händlern häufig für die Hälfte des Geldes - als Dreingabe zu einem neuen Rechner. 8 MByte Arbeitsspeicher galten damals als Empfehlung, deren 4 als Mindestvoraussetzung. Außerdem belegte Windows 95 40 bis 55 MByte auf der Festplatte.
Bill Gates glaubte 1995 übrigens nicht an den Erfolg des offenen Internets, das jeder mit einem Browser seiner Wahl ansteuert. Vielmehr sollten Angebote wie AOL oder CompuServe - oder eben das Microsoft Network (MSN) - die virtuellen Tore zur Welt sein. Der Netscape-Browser begrub derartige Ansätze schließlich. Mit dem in Windows integrierten Internet Explorer wollte man auch diese Schlacht für sich gewinnen. Letztlich führte es aber nur dazu, dass US-Kartellbehörden Microsoft fast zerschlagen hätten.
Mehr zum Thema: Windows 95 und die OC-Legende Celeron 300A kommen (PCGH Retro, 24. August)
Heute kann jeder unabhängig von Betriebssystem, Endgerät und Webbrowser das Internet nutzen. Wirklich kostspielig ist Windows heute im Prinzip nur noch für gewerbliche Kunden. Auch Browser-seitig sind die Redmonder nur noch einer unter vielen. So liefert Microsofts Edge Browser auf Chrome-Basis nur noch einen Internet-Explorer-Mode. Der alte Microsoft Edge, welcher noch auf der hauseigenen Edge-HTML-Engine basiert, wird zum 09. März 2021 eingestellt und erhält dann auch keine Sicherheitsupdates mehr.
Quelle: Süddeutsche


damals gabs eigentlich nur noch Trio Virge oder Savage wobei die Trio Zeit war 95-96 schon um , aber alle abgesehen vom Trio konnten 16/15 bit in 3d darstellen , wie schnell oder in dem Fall langsam ist ein anderes Thema ... die Virge nannte man aber nicht ohne Grund Decelerator
Bei den Matrox-Karten stimmt auch was nicht, denn alle Generationen von Matrox und Mystique nutzten meiner Erinnerung nach den gleichen Chip, hatten also die gleichen 3D-Fähigkeiten. Wobei die, verglichen mit ihren Zeitgenossen, nie berauschend waren und ihre maximale Popularität hatten die Karten als 2D-Teil in einem Gespann mit einer 3Dfx-3D-Karte.
Gefühlt hätte ich jetzt auch behauptet, dass Duke Nukem 3D für gute Verkäufe gesorgt hatte. Das war damals in aller Munde und lief auf jedem PC in den Geschäften. Auf jeden Fall war es zu der Zeit, dass mein Vater uns einen PC kaufte für umgerechnet 1500 € mit Bildschirm.
damals gabs eigentlich nur noch Trio Virge oder Savage wobei die Trio Zeit war 95-96 schon um , aber alle abgesehen vom Trio konnten 16/15 bit in 3d darstellen , wie schnell oder in dem Fall langsam ist ein anderes Thema ... die Virge nannte man aber nicht ohne Grund Decelerator
Oh man was waren das für geile Zeiten.
Keine Funktions Updates und Co á la Windows 10.
Keine Zwangsaktivierung...
Da soll mal einer sagen das Windows 95 Mist war.