Windows 10 als Risiko: Etwa die Hälfte aller deutschen Privat-PCs ist potenziell gefährdet
Auch mehrere Monate nach dem offiziellen Support-Ende von Windows 10 läuft das veraltete Betriebssystem von Microsoft immer noch auf Millionen deutscher Privat-PCs. Das bedeutet eine potenzielle Gefährdung, warnen Experten.
Zum 15. Oktober 2025 beendete Microsoft den offiziellen Support für Windows 10. Das Betriebssystem war seit seiner Einführung im Juli 2015 über zehn Jahre mit Updates versorgt worden, die neue Funktionen, aber auch wichtige Sicherheitsverbesserungen auf die Computer der Anwender brachten. Mit dem Ende der Unterstützung fallen diese regelmäßigen Aktualisierungen weg. Wer also noch einen PC mit Windows 10 betreibt, setzt sich unter Umständen erheblichen Risiken durch Viren und anderer Gefahren aus.
Millionen PCs potenziell ungeschützt
Microsoft stellt nach Druck von Verbraucherschützern bis Oktober 2026 ein sogenanntes ESU-Programm (Extended Security Updates) zur Verfügung, über das auch weiterhin für Privatanwender kostenlose Updates verteilt werden, die Sicherheitslücken im System schließen. Doch dafür müssen sich Kunden aktiv registrieren. Wie viele der verbleibenden Windows-10-Nutzer diesen Dienst tatsächlich in Anspruch nehmen und wie viele mit einem verwundbaren Betriebssystem unterwegs sind, ist aber nicht bekannt. Dabei ist die Anzahl der Privat-Rechner, die weiterhin mit der veralteten Version von Windows laufen, beträchtlich.
Einer Studie des europäischen Cybersecurity-Unternehmens Eset zufolge gibt es momentan noch rund 21 Millionen Computer in deutschen Privathaushalten, die Windows 10 verwenden. Eset-Sicherheitsexperte Alexander Opel rät allen Betroffenen zu einem schnellstmöglichen, kostenlosen Upgrade auf Windows 11. Doch nicht alle PCs erfüllen die Mindestanforderungen für das neuere Betriebssystem. So verlangt Microsoft für die Installation UEFI, Secure Boot und TPM 2.0. Wessen Computer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, muss sich ein neues Gerät zulegen oder auf Alternativen wie Linux umsteigen.
PCGH-Leser setzen auf Alternativen
Mit immer noch 48,5 Prozent an Windows-10-PCs entpuppen sich die Deutschen im internationalen Vergleich als eine Art Wechselmuffel. Denn weltweit hat Windows 11 seinen Vorgänger schon weitaus deutlicher überholt. Auch ein großer Teil der PCGH-Leser setzt laut einer Umfrage aus dem November 2025 noch immer auf Windows 10. Allerdings sind knapp ein Drittel mit dem Support-Ende auf Linux umgestiegen oder spielen zumindest mit dem Gedanken daran.
Quelle: BR

Und bei der Schiene, die MS gerade fährt, soll Win 12 besser werden ? Das müssen sie erstmal beweisen!
Dazu müsste der Mist von Grund auf neu programmiert werden! Dann fehlt noch eine Qualitätskontrolle. Aber die wurde doch komplett abgeschafft!
Der Weg, den MS beschreitet, macht die Aktionäre glücklich und Windows ist mittlerweile unwichtig! Also warum was ändern ? Weil ein paar Nerds sich das wünschen ?
Viele (auch hier im Forum) sind doch mit Win 11 super glücklich! Es gibt nichts besseres!
Ohne die Gratis-Updatemöglichkeit würde mein PC nach wie vor mit dem ebenfalls hervorragenden Windows 7 64bit laufen.
Aber wo ich eben nicht bereit bin, ist von einem nahezu perfekten Betriebssystem zu einem ziemlich schlechten Betriebssystem zu wechseln, nur weil es gratis ist. Der Ärger ist auch gratis und auf den kann ich verzichten (weil ich Win11 von der Arbeit kennenlernen musste). Mein Chef hat nach der Umstellung von Windows 10 auf 11 gemeint, er verflucht den Tag, an dem man Windows 11 installieren hat (Befehl ist von ganz oben gekommen).
Auch an der Wortwahl in den Headlines arbeiten.
Sonst macht das iwa keinen Spaß mehr, sich hier zu informieren.
Und nur weil es alle so machen, muß man nicht ins gleiche Horn stoßen.
Gruß T.